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HR-Future Trends 2013: Sorgenkind Talent-Management

(PM) Deutschland, 09.04.2013 - Demografischer Wandel und Fachkräftemangel, Diskussionen um eine Frauenquote in Europa oder Mitarbeiter 50+ sind aktuelle Themen in den Personalabteilungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt aller strategischen und operativen Entscheidungen der Personalverantwortlichen steht jedoch die Frage, wie es Firmen in Zukunft gelingen kann, Talente zu finden und zu halten. Das zeigt die Umfrage „HR Future Trends 2013“, durchgeführt von der AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH, Veranstalter des bundesweiten Messe-Kongresses women&work.

„Denken Sie zehn Jahre in die Zukunft: Mit welchen Herausforderungen werden sich Personalabteilungen Ihrer Meinung nach dann befassen?“ 199 Mitarbeiter aus dem Personalwesen sind sich einig: Fachkräftemangel und demografischer Wandel. Der Kampf um die besten Talente wird zunehmen.

Hoch im Kurs: berufserfahrene Fachkräfte

2013 liegt der größte Einstellungsbedarf bei 40 Prozent der Befragten bei berufserfahrenen Fachkräften, gefolgt von Hochschulabsolventen (33 Prozent) und Fach- und Führungskräften (je 24 Prozent). Gesucht sind vor allem IT-Spezialisten, Ingenieure und Vertriebs-Mitarbeiter. Trotz der Schwierigkeit, Mitarbeiter zu finden, stagniert das Recruiting-Budget bei 67% der befragten Unternehmen, nur 15% werden 2013 mehr Geld investieren und bei 17% wird das Budget sogar sinken. 68 Prozent der befragten Unternehmen verwenden ihr Recruiting-Budget hauptsächlich für Online-Aktivitäten. Budget-Verlierer ist der Print-Bereich.

Sorgenkind Talentmanagement

Talente an das Unternehmen zu binden wird von 74 Prozent der befragten Unternehmen als sehr wichtig angesehen. Über 50 Prozent der befragten Unternehmen haben aber kein Bindungs- oder Förderprogramm für Talente und nur 8 Prozent planen, 2013 eines einzuführen. Die Unternehmen, die Talent-Bindungs- oder Förderprogramme haben, gehen selektiv vor und fokussieren sich vor allem auf ehemalige Praktikant/innen.Auch das Talent-Management wird von 50 Prozent der befragten Unternehmen als sehr wichtig angesehen, gefolgt von Führungskräfte-Entwicklung und der Sicherung der Innovationsfähigkeit des Unternehmens.

Ambivalenz beim Frauen-Thema

73 Prozent der Befragten glauben, dass sich die Arbeitswelt durch die vermehrte Besetzung von Frauen in Führungsfunktionen verändern wird und 86 Prozent sind überzeugt, dass gemischte Arbeitsteams in Summe besonders effizient sind. 61 Prozent der Teilnehmer sind nach wie vor der Überzeugung, dass Männer heutzutage schneller befördert werden als Frauen.

Dennoch spiegeln sich diese Erkenntnisse und Überzeugungen in den Diversity-Bemühungen der Unternehmen nicht wider. Auf die Frage, welchen Stellenwert Diversity-Themen haben, betrachten nur 29 Prozent der Unternehmen "Gender" als sehr wichtig. Damit ist die Genderfrage innerhalb der sechs Diversity-Säulen (Alter, Gender, Behinderung, sexuelle Orientierung, Religion, Ethnischer/kultureller Hintergrund) der wichtigste Faktor.Das Thema Frauenförderung wird von 24 Prozent der Unternehmen als „sehr wichtig“ und von 43 Prozent als „wichtig“ erachtet. Klare Umsetzungsstrategien fehlen jedoch häufig.

Commitment des Top-Managements fehlt

Die Personalverantwortlichen plädieren einheitlich für mehr Akzeptanz der HR-Themen durch die Geschäftsführung und die Führungskräfte. Es fehlt in vielen Unternehmen die Unterstützung durch die Linien-Manager, wenn es um die Umsetzung von aktuellen und langfristigen Personalthemen geht. Eine konsequentere Umsetzung von hochqualitativen Personalentwicklungsmaßnahmen, die Bereitstellung von mehr Budget, die Verbesserung der internen Kommunikation sowie mehr Zeit, HR-Projekte strategisch planen zu können, stehen ganz oben auf der Wunschliste der Befragten.

Die gesamten Umfrage-Ergebnisse erhalten Interessierte kostenfrei unter www.agenturohnenamen.de/surveys/hr-future-trend-2013/
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