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HPK-L von KSB: Die Heizungspumpe ohne Fremdkühlung

Die innovative Heizungspumpe HPK-L kann ohne Fremdkühlung Heißwasser bis zu 400 °C fördern. KSB hat diese neue Umwälzpumpe speziell für große industrielle Heizungsanlagen, Zwangsumlaufkessel und Fernheizungen entwickelt.
(PM) Frankenthal, 09.07.2015 - Leistungsstark und vielseitig: Die Baureihe HPK-L von KSB umfasst 49 verschiedene Größen. Ohne zusätzliche Kühleinrichtungen lässt sich eine HPK-L-Heizungspumpe bei Betriebstemperaturen von bis zu 400 °C einsetzen. Sie ist dabei für bis PN 40 ausgelegt. Eine großzügig dimensionierte Wärmesperre sorgt für die hohe Temperaturfestigkeit der Heizungspumpe: Sie trennt den heißen Betriebsbereich des Aggregates vom luftgekühlten Dichtungsraum der Gleitringdichtung.

Auf dem Ende der Pumpenwelle sitzt ein Lüfterrad. Dieses erzeugt einen kontinuierlichen Luftstrom zwischen den großen Kühlrippen, die den Gleitringdichtungsraum umgeben. Große, mediumgeschmierte Gleitlager aus Siliziumkarbid in Laufradnähe und beidseitig abgedichtete doppelte Schrägkugellager in O-Anordnung am „kalten“ Ende der Welle ermöglichen Standzeiten von mindestens 25.000 Betriebsstunden.

Ein weiteres Highlight der Hocheffizienzpumpe HPK-L: die patentierte Entlüftungskontur „VenJet®“. Sie sorgt dafür, dass im Fördermedium vorhandene Gase im Bereich der Gleitringdichtung abgeschieden werden und sich in der Entlüftungskammer sammeln. Der konstruktive Aufbau des Aggregates bietet die Möglichkeit, eine doppeltwirkende Gleitringdichtung in Tandemanordnung einzubauen, ohne die Abmessungen der Abkühlstrecken in der Pumpe zu verändern.

Bei dieser Ausführung befindet sich zwischen den beiden Gleitringdichtungen eine Quenchflüssigkeit. Diese verhindert bei einer eventuellen Leckage der produktseitigen Gleitringdichtung eine thermische Zersetzung des Mediums am Dichtspalt. Der Wärmeträger wird in das Quenchsystem abgeführt. Dadurch bietet die HPK-L eine hohe Betriebssicherheit, gerade bei der Verwendung von synthetischen Wärmeträgerölen bis 400 °C mit einem Dampfdruck von über 1 bar.

Druckseitige Spaltringe an und Bohrungen in den Laufrädern der Heizungspumpe reduzieren den Axialschub und entlasten damit die Lager. Die große Anzahl von 49 Baugrößen bietet für fast jede Anwendung eine Hydraulik-Auslegung nahe am besten Wirkungsgradpunkt. Zusätzlich passt KSB jedes Laufrad vor der Auslieferung an den erforderlichen Betriebspunkt an.

Die horizontalen, radial geteilten und einstufigen Spiralgehäusepumpen sind in Prozess¬bauweise konstruiert. Ihre Leistungen und Abmessungen entsprechen der ISO 2858. Außerdem erfüllen sie die technischen Anforderungen der ISO 5199 zur Förderung von Heißwasser sowie organischen oder synthetischen Wärmeträgermedien.

Hier erhalten Interessierte weitere Informationen zu den Heizungspumpen der KSB: www.ksb.com/ksb-de/Produktbauarten/Heizungspumpe/
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