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News, 25.10.2017
Immer weniger Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen
Gute Konjunktur lässt Zahl der Insolvenzen weiter sinken
Der Rückgang der Insolvenzen in Deutschland setzt sich fort. Auch im Juli lagen sowohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen als auch die Zahl der Privatinsolvenzen deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats.
Bei den Insolvenzen von natürlichen Personen als Gesellschafter zeigt sich von Januar bis Juli ein Rückgang um  20,2 Prozent.
Bei den Insolvenzen von natürlichen Personen als Gesellschafter zeigt sich von Januar bis Juli ein Rückgang um 20,2 Prozent.

Der Beschäftigungsboom in Deutschland sowie die dynamische Weltkonjunktur lassen die Zahl der Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen weiter sinken. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) meldeten die deutschen Amtsgerichte im Juli 1.633 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 9,8 Prozent weniger Firmenpleiten als im Juli letzten Jahres. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen unterschritt das Vorjahresniveau mit 6.086 beantragten Insolvenzverfahren um 4,4 Prozent. Im Zeitraum Januar bis Juli verringerten sich die Unternehmensinsolvenzen auf Jahressicht um 7,4 Prozent und die Verbraucherinsolvenzen um 7,6 Prozent. Bei den Selbstständigen lag die Zahl der Insolvenzen trotz Rückgang im Juli (- 3,7 %) in den ersten sieben Monaten dagegen 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Juli mit 318 gestellten Insolvenzanträgen im Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen). Dahinter folgten das Baugewerbe mit 285 beantragten Insolvenzverfahren und der Wirtschaftszweig „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit 181 Unternehmensinsolvenzen. Hinzu kamen 168 Insolvenzen von Hotellerie- und Gastronomiebetrieben, 151 Insolvenzen von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen und 119 Unternehmensinsolvenzen im Verarbeitenden Gewerbe.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Juli auf knapp 1,5 Milliarden Euro und damit etwas niedriger als im Vorjahresmonat (Juli 2016: 1,7 Mrd. Euro).

cs/Destatis; Bild: Gila Hanssen / pixelio.de

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