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News, 14.10.2011
Gute Auftragslage
PR- und Werbebranche optimistisch
PR und Werbung bleibt gefragt: Nach einer Umfrage des Branchenverbandes GWA geht die PR- und Werbebranche auch 2012 von einem deutlichen Umsatzanstieg aus. Stärkster Wachstumstreiber ist das Medium Internet, während klassische Werbung weiter an Bedeutung einbüßt.
Neben den digitalen Medien ein weiteres Feld, in dem die Kommunikations- und Werbeagenturen eine steigende Nachfrage verzeichneten, ist das Thema Markenführung.
Neben den digitalen Medien ein weiteres Feld, in dem die Kommunikations- und Werbeagenturen eine steigende Nachfrage verzeichneten, ist das Thema Markenführung.

Die PR- und Werbebranche bleibt auf Wachstumskurs und sieht der weiteren Geschäftsentwicklung deutlich optimistischer entgegen als die deutsche Wirtschaft insgesamt. So rechnen Deutschlands Werbe- und Kommunikationsagenturen nach einem durchschnittlichen Umsatzwachstum im Jahr 2011 um 4,4 Prozent auch mit glänzenden Geschäften, demnach die Hälfte 2012 von einem weiteren Umsatzanstieg um durchschnittlich 5,4 Prozent ausgeht. Das geht aus dem Herbstmonitor des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA hervor. Bei vielen Agenturen  ist ein hoher Anteil der in 2012 erwarteten Geschäftseinnahmen bereits in trocknen Tüchern, demnach bei 42 Prozent mehr als 75 Prozent und bei einem weiteren Drittel zumindest 50 bis 75 Prozent des prognostizierten Umsatzvolumens aktuell schon sicher sind.

Steigende Kosten, sinkende Renditen

Wie die Umfrage ergab, stehen den Umsatzzuwächsen der Agenturen allerdings auch steigende Kosten gegenüber. So gab die Hälfte der befragten Agenturen an, dass die Kosten 2011 gegenüber dem Vorjahr gestiegen seien. Von rückläufigen Kosten berichten dagegen nur 32 Prozent der Agenturen, während bei 18 Prozent die Kosten gleich geblieben sind.

„Investiert haben die Agenturen in Personal und Weiterbildung“, so der GWA. Laut Befragung haben 54 Prozent der befragten Agenturen ihre Belegschaft im Vergleich zum Vorjahr aufgestockt (54%), während nur rund ein Viertel seine Mitarbeiterzahl verringerte (26%). Bei einem weiteren Viertel blieb die Anzahl der Beschäftigten konstant (24%). Den Rotstift setzten die Agenturen dagegen vor allem bei den Kommunikations- und Reisekosten an.

Die Renditen gemessen am Netto-Honorarumsatz zeigen, anders als der Umsatz, allerdings nach unten: Während im vergangenen Jahr im Durchschnitt bei den Agenturen eine Rendite in Höhe von 8,8 Prozent zu Buche stand, liegt die Renditeerwartung in diesem Jahr im Schnitt bei 7,6 Prozent. Dabei erwartet gut ein Drittel der befragten Agenturen steigende Gewinne (34%) und ein weiteres Drittel einen Rückgang der Rendite (34%).

Budget-Verlagerung zu digitalen Medien setzt sich fort

Die Etats für Online-Marketing, E-Commerce und Neue Medien und deren Anteil an den Kommunikationsbudgets der Werbungtreibenden in Deutschland steigen weiter. Dem GWA zufolge konstatierten 96 Prozent der Agenturen, dass dieser Geschäftsbereich in diesem Jahr erneut an Stellenwert gewonnen habe. Des Weiteren im Kommunikationsmix an Bedeutung gewonnen hat der Bereich Branding und Markenkommunikation. Hier verzeichnet knapp die Hälfte der befragten Agenturen einen Bedeutungszuwachs (45%). Den geringsten Bedeutungszuwachs verzeichnet klassische Werbung. Ihr messen gerade einmal vier Prozent der Agenturen eine stärkere Bedeutung bei.

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