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News, 11.05.2011
Großhandelspreise
Teuerung im Großhandel schwächt sich deutlich ab
Der Preisauftrieb im deutschen Großhandel hat sich im April entgegen Expertenprognosen deutlich verlangsamt.
 Nach vier Anstiegen in Folge gingen die Preise im Großhandel mit Metallen erstmals wieder leicht zurück.
Nach vier Anstiegen in Folge gingen die Preise im Großhandel mit Metallen erstmals wieder leicht zurück.
Leichte Entspannung an der Inflationsfront: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, stiegen die Großhandelspreise in Deutschland im April gegenüber März nur leicht um 0,2 Prozent. Analysten hatten eigentlich mit einem Anstieg um bis zu 1,7 Prozent gerechnet. Im März waren die Großhandelspreise in Deutschland noch um 1,3 Prozent und im Februar um 1,4 Prozent gestiegen. Die Jahresteuerung ging ebenfalls zurück. Sie lag im April bei 9,2 Prozent. In den Vormonaten März und Februar war der Index der Großhandelspreise noch um 10,9 bzw. 10,8 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen.

Am stärksten zeigte die Preisentwicklung im April bei Erzen, Metallen und Metallhalbzeug nach unten, die sich im April erstmals wieder um 0,9 Prozent verbilligten und mit 14,9 Prozent eine deutlich geringer Jahresteuerung aufwiesen als im Monat zuvor (März: +23,7%). Die letzten Preisrückgänge gegenüber einem Vormonat hatte es im deutschen Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug im November 2010 gegeben (-0,5%). Im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen zogen die Preise dagegen weiter an. Sie verteuerten sich auf Monatssicht erneut um 1,5 Prozent und binnen Jahresfrist um 16,2 Prozent, wobei auch hier sowohl die Monats- als auch Jahresteuerung deutlich geringer ausfiel als im März (+6,9% bzw. 20,1%).

Im Nahrungsmittelsektor verteuerten sich im April auf Großhandelsebene vor allem Kaffee, Tee , Kakao und Gewürze, für die im Schnitt 1,6 Prozent mehr zu bezahlen waren als im März und 47,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Preise für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette stiegen ebenfalls gegenüber März um 1,4 Prozent und lagen um 8,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, während sich Obst, Gemüse und Kartoffeln im April auf Monatssicht um 3,2 Prozent und binnen Jahresfrist um 1,7 Prozent verbilligten. Im März waren die Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln noch 3,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

Die höchste Jahresveränderungsrate wiesen erneut Getreide, Saatgut und Futtermittel auf, die im April durchschnittlich 71,6 Prozent mehr kosteten als im Vorjahresmonat, allerdings etwas billiger waren als im März (-1,5%).
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