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News, 04.02.2014
„Smarte“ Zukunft
Großes Interesse an Smart Home-Technologien
Bis zum komplett vernetzten, intelligenten Privathaushalten, in denen Computer gesteuerte Geräte und Haustechnik (fast) alles eigenständig regeln, ist es zwar in Deutschland noch ein weiter Weg. Die meisten Deutschen stehen aber der Vision des sogenannten Smart Home aufgeschlossen gegenüber und sehen die Smart Home-Zukunft mit großen Schritten nahen.
Der intelligente, weitgehend vernetzte Haushalt, das sog. Smart Home, wird schon sehr bald Alltag sein, sind die meisten Deutschen sicher.
Der intelligente, weitgehend vernetzte Haushalt, das sog. Smart Home, wird schon sehr bald Alltag sein, sind die meisten Deutschen sicher.
Der „Smart Home“-Markt in Deutschland ist zwar in Bewegung, von einem Boom-Markt aber aktuell noch weit entfernt. Wo die Reise hingeht, und in welchem Tempo, entscheidet sich in erster Linie – wie immer – auf der Nachfrageseite. Die Zahl der Anbieter, die mit Produkten und Lösungen rund um  den intelligenten vernetzten Haushalt auf den Markt drängen, jedenfalls wächst. Und auch von Seiten der Verbraucher scheinen die Chancen, dass der Smart Home-Markt an Fahrt gewinnt, nach einer Erhebung von Fittkau & Maaß Consulting derzeit günstig. So ergab eine Sonderumfrage im Rahmen der Studie W3B, dass 78 Prozent der Internetnutzer in Deutschland prinzipiell an Smart Home-Technologien Interesse haben. Lediglich ein gutes Fünftel schließt die Nutzung solcher Technik derzeit für sich aus (22 %).

„Vor allem in jungen Altersgruppen finden sich viele Interessenten, ebenso unter den trendorientierten Usern“, so Fittkau & Maaß Consulting. Ein besonders ausgeprägtes Preisbewusstsein, sprich der Umstand, dass sich mittels Smart Home-Technik Kosten sparen lassen, sei dagegen aktuell kein Treiber für das Interesse.

Smart Home-Technik ja, jedoch nur selektiv

Der Erhebung nach ist das Interesse an Smart Home-Lösungen und entsprechend ausgestatteten intelligenten Geräten je nach Anwendungsbereich jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Das größte Interesse finden Lösungen zur Steuerung der Haustechnik, allen voran der Heizung: Sie von der Ferne aus steuern zu können, wäre für 50,7 Prozent der in der Studie befragten Deutschen interessant. Auch die Möglichkeit, Fenster und Jalousien aus der Ferne zu bedienen sowie die Beleuchtung ein- und auszuschalten fänden viele gut (41,1 % bzw. 36,1 %).

Deutlich geringer ist das Interesse, wenn es um die Steuerung oder auch die Intelligenz einzelner Haushaltsgeräte oder von Unterhaltungselektronik geht. So ist zum Beispiel der Smart Home-Klassiker, der sich selbst verwaltende, automatisch nachbestellende Kühlschrank, lediglich für 18,7 Prozent von Interesse. Auch die Möglichkeit, TV-Geräte via Internet zu programmieren und zu nutzen, oder Drucker, die automatisch zur Neige gehende Patronen nachbestellen, hält die Mehrheit für verzichtbar. Hierfür würden sich nur 18,6 Prozent bzw. 15,4 Prozent  begeistern. Via Internet das Gießen von Pflanzen veranlassen oder auch Babyfon nutzen zu können, halten sogar nur 14,5 bzw. 13,3 Prozent für interessant. Haustiere übers Netz mit Nahrung und mit frischem Wasser zu versorgen, löst bei noch weniger der insgesamt gut 25.000 Befragten Begeisterung aus.

Smart Home in einigen Bereichen bald Realität

Interessant sind auch die Meinungen zur Zukunft der Smart Home-Technologien bzw. in welchen Bereichen sich solche bis wann etablieren werden. Lediglich in Sachen Haustier-Fütterung per Internet ist eine knappe Mehrheit (51,0 %) fest überzeugt, dass dies in Deutschland niemals kommen wird. Alle anderen zur Diskussionen gestellten Smart Home-Beispiele werden als realistisch eingestuft, allen voran per Internet gesteuerte TV-Geräte: Hier glauben rund zwei Drittel der Befragten (64,8 %), dass solche in den kommenden zwei Jahren Alltag werden, jeder Zweite geht sogar von einem Jahr aus (49,1 %).

Auch Drucker, die Patronen eigenständig nachbestellen, sieht die Mehrheit in den kommenden zwei Jahren kommen (58,2 %). Gleiches gilt für internetbasierte Babyfone (58,4 %). Ähnlich verhält es sich mit online regelbaren Heizungen. Mit ihnen rechnen in den kommenden zwei Jahren sogar 60,9 Prozent. Auch online steuerbare Jalousien und Fenster halten die meisten in nächsten beiden Jahren für realistisch (55,2 %). Via Smartphone, Tablet und Computer ein- und ausschaltbare Beleuchtungen erwarten 52,6 Prozent bereits in diesem, spätestens jedoch im nächsten Jahr auf breiter Front im Markt.

Beim Smart Home-Kühlschrank zeigen sich die Deutschen etwas skeptischer: Ihn sieht lediglich ein gutes Drittel bereits in Kürze in der Breite kommen (36,9 %). Vier von zehn Befragten gehen hier von einem längeren Zeitraum als zwei Jahren aus (39,3 %). Immerhin fast jeder Fünfte ist sogar der Überzeugung, dass der Smart Home-Kühlschrank niemals kommen respektive in Privathaushalten Alltag werden wird (23,8 %).
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