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News, 16.01.2015
Ranking Kapitalanlagen
Gold und Bundesobligationen die besten Geldanlagen 2014
Kapitalanleger, die ihr Geld in Gold anlegten, hatten im vergangenen Jahr besonderen Grund zur Freude: Sie hängten, was den Wertzuwachs der Kapitalanlage angeht, alle anderen Geldanlage-Formen deutlich ab.
DAX-Standardaktien brachten im Schnitt gut eine vierfach so hohe Rendite wie vierjährige Sparbriefe. (Bild: © Bankenverband; Fotograf: Jochen Zick, action press)
DAX-Standardaktien brachten im Schnitt gut eine vierfach so hohe Rendite wie vierjährige Sparbriefe. (Bild: © Bankenverband; Fotograf: Jochen Zick, action press)

Goldanleger konnten sich 2014, nachdem sie im Vorjahr herbe Verluste zu verkraften hatten, wieder freuen. So erzielte, wer sein Geld in Gold investierte, binnen eines Jahres einen Wertzuwachs von etwa neun Prozent. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands deutscher Banken hervor. Damit war Gold die lukrativste Geldanlage im vergangenen Jahr. Wie der Bankenverband erklärte, profitierten Goldanleger in Europa unter anderem vom schwachen Euro-Wechselkurs, da der in Dollar notierte Goldpreis dem Verband zufolge leicht zurückfiel.

Auch mit Bundesobligationen sowie mit Aktien und Anleihen ließ sich durchaus respektabel Geld verdienen. So verbuchte, wer am ersten Handelstag 2014 Bundeswertpapiere mit einer Laufzeit von fünf Jahren kaufte, zu Beginn des Jahres 4,7 Prozent an Wertzuwachs. „Wer auf Bundesanleihen oder Bundesobligationen setzte, konnte deshalb  oft mit ansehnlichen Kursgewinnen den niedrigen Zinskupon ‚aufbessern‘“, so der Bankenverband. Ähnlich bei Aktien und Anleihen: Bei deutschen Standardaktien (DAX-Werte) kamen Geldanleger im Schnitt auf eine Rendite von etwa vier Prozent (Kursgewinne und Dividenden).

Anders Anleger, die auf Sparbriefe sowie Termin- und Spareinlagen setzten: Bei ihnen stand am Anfang dieses Jahres bestenfalls, die Inflation miteingerechnet, eine schwarze Null. Bei Termin- und Spareinlagen stand sogar real ein Minus. So stiegen die Verbraucherpreise 2014 insgesamt im Schnitt um 0,9 Prozent, während Termineinlagen bei Banken mit einjähriger Laufzeit im gleichen Zeitraum lediglich 0,6 Prozent an Wert gewannen. Bei Spareinlagen waren es im Schnitt sogar nur 0,15 Prozent, die auf der Habenseite standen. Sparbriefe mit vierjähriger Laufzeit machten mit einer Rendite von durchschnittlich 1,0 Prozent zumindest den inflationsbedingten Kaufkraftverlust wett.

Mögliche Steuern und Transaktionskosten sind dem Bankenverband zufolge bei den Durchschnittsrenditen nicht berücksichtigt.

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