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Pressemitteilung

Girls‘ Day 2010

50 Mädchen erkunden bei Heraeus die Arbeitswelt – Eine von ihnen schaut dem Vater über die Schulter
(PM) Hanau, 29.04.2010 - „Ein wenig aufgeregt bin ich schon“, verrät Nadine Grasmück. Nur noch wenige Schritte trennen sie vom Arbeitsplatz ihres Vaters. „Ich bin gespannt, was er genau macht. Bisher weiß ich nur, dass er an der Arbeit einen weißen Kittel trägt“, erklärt die 13-Jährige aus Büdingen – dann geht die Tür auf. „Na, dann komm‘ mal herein“, sagt Manfred Grasmück mit einem Lächeln zu seiner Tochter. Außer dem weißen Kittel trägt der Mitarbeiter von Heraus eine Schutzbrille. Im Hintergrund ist eine Laborumgebung zu sehen: Glaskolben mit Flüssigkeiten in verschiedenen Farben, Messgeräte, große Tische, auf denen verschiedene Werkzeuge liegen.

50 Mädchen nutzten die Gelegenheit, bei dem Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzern anlässlich des Girls‘ Day, dem jährlichen Mädchen-Zukunftstag, in die Arbeitswelt hinein zu schnuppern. Das bunte Programm führte sie in die Ausbildungsbereiche Metall, IT, Mechatronik und Chemie. Mehrere Heraeus Auszubildende zeigten den Mädchen, welche Tätigkeiten die Berufe auszeichnen.

Auch an den Heraeus Standorten im bayerischen Kleinostheim und im sächsischen Bitterfeld waren Mädchen zu Gast – und durften unter Anleitung von Heraeus Auszubildenden beispielsweise ihr Lieblingstier aus Glas fertigen.

„Der Girls‘ Day ist für uns eine wichtige Veranstaltung, die wir intensiv nutzen, um bei den Mädchen das Interesse für eine Ausbildung bei Heraeus zu wecken“, erklärt Wolfgang Flechtker, Leiter der Ausbildung bei Heraeus. Und in der Tat kamen auf diesem Weg rund ein Dutzend der ehemaligen Girls‘ Day-Besucherinnen als Auszubildende zu Heraeus – etwa als Chemikantin, Glasapparatebauerin oder Chemielaborantin.

Eine Ausbildung in einem solchen Beruf könnte sich auch Nadine Grasmück zum Start ins Berufsleben vorstellen. „Naturwissenschaften finde ich sehr interessant.“ Gespannt schaut sie, mittlerweile auch mit einem weißen Kittel und einer Schutzbrille versehen, ihrem Vater zu. Der zeigt ihr das, was er täglich im Bereich Analytik macht: die Bestimmung des Edelmetallgehalts von beispielsweise Goldmünzen. Den mehrere Schritte umfassenden Prozess verfolgt das Mädchen mit leuchtenden Augen und darf am Ende sogar eine der Proben mit einem gekonnten Schwung aus einem Glaskolben entnehmen.

Der Girls‘ Day findet jährlich am vierten Donnerstag im April statt. An diesem Tag können Mädchen ab der 5. Klasse gezielt in Berufe hinein schnuppern, in denen Frauen derzeit noch unterrepräsentiert sind. Dies sind vor allem technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe. Der Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Ursprungsidee des Girls‘ Day kommt aus den USA. Dort besuchten Mädchen ihre Mütter und Väter an deren Arbeitsplätzen – so wie es Nadine Grasmück in Hanau getan hat.

Heraeus unterstützt diese bundesweite Initiative seit dem Jahr 2002. Seitdem haben über 500 Mädchen am Girls‘ Day bei Heraeus teilgenommen.
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Frau Tina Böcker

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Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer über 155-jährigen Tradition. Unsere Geschäftsfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, ...
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