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Pressemitteilung

Technik für den Menschen – Gips-Schüle-Forschungspreis zum ersten Mal ausgelobt

In feierlichem Rahmen stellte Thomas Ducrée, Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung, am Mittwochabend (10. Oktober) im Le Méridien Hotel Stuttgart den mit 40.000 Euro dotierten Gips-Schüle-Forschungspreis vor.
(PM) München, 12.10.2012 - Der neue Forschungspreis den die in Bad Cannstatt ansässige Gips-Schüle-Stiftung damit zum ersten Mal auslobte, zeichnet künftig alle zwei Jahre interdisziplinäre Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotential aus, die von besonderem und nachhaltigem Nutzen für die Gesellschaft sind. Unter den ca. 120 Gästen - überwiegend aus Politik, Wissenschaft Wirtschaft und dem Stiftungswesen waren unter anderem die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Theresia Bauer, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Prof. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Alfred Goßner, sowie Minister a.D. Prof. Peter Frankenberg, die in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Forschungsförderung im 21. Jahrhundert“ diskutierten. Für Erheiterung sorgte zu Beginn ein Auftritt des Kabarettisten Christoph Sonntag, der für diesen Anlass extra ein Programm zu Wissenschaft und technischem Fortschritt vorbereitet hatte.

Sowohl die Podiumsteilnehmer, als auch Thomas Ducrée, der Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung, betonten die Wichtigkeit von Forschungsförderung für unsere Gesellschaft und den wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil, den sie unserem Land bringe. Im Rahmen seiner Vorstellung des neuen Gips-Schüle-Forschungspreises, wies Thomas Ducrée jedoch auf einen weiteren Nutzen hin, der mindestens genauso wichtig sei: „Technischer Fortschritt kann und sollte der Menschheit dienen. Technische Innovationen haben ein wertvolles Potential: Das Potential gesellschaftlichen Schwierigkeiten entgegenzuwirken und den Menschen heute oder in Zukunft das Leben leichter zu machen und sie zu unterstützen“, so Thomas Ducrée.

Gesundheit, Umwelt und Energie, Mobilität, Wohnen und Leben, seien etwa Themenfelder in denen wissenschaftlicher und technischer Fortschritt die Gesellschaft weiterbringe, nicht nur wirtschaftlich sondern auch beim Bewerkstelligen des Alltags oder im Hinblick auf die Gestaltung der Zukunft für spätere Generationen. „Wir sind der Ansicht, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Problemstellungen in diesen Bereichen muss gefördert werden. Besondere Leistungen auf diesem Gebiet, das wir „Technik für den Menschen“ nennen möchten, müssen honoriert werden. Aus diesem Grund haben wir den Gips-Schüle-Forschungspreis ins Leben gerufen“, erklärte Ducrée das Ziel des Gips-Schüle-Forschungspreises.

Der Gips-Schüle Forschungspreispreis wird in Zukunft an Forschungsprojekte an öffentlichen oder privaten Forschungseinrichtungen (wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Wirtschaftsunternehmen) in Baden-Württemberg oder Bayern vergeben. Die Beschränkung auf diese beiden Bundesländer ergibt sich daraus, dass der Wirkungskreis der Gips-Schüle-Stiftung, seit ihrem Bestehen traditionell der süddeutsche Raum ist. Bei der Vergabe des Forschungspreises fließen folgende Kriterien zu gleichen Teilen in die Entscheidung der Jury mit ein: Innovationspotential, Interdisziplinarität sowie Anwendungsbezug und gesellschaftlicher Nutzen. Die Förderung interdisziplinärer Forschungsprojekte ist Teil des Stiftungszwecks der Gips-Schüle-Stiftung. Dahinter steht die Überzeugung, dass ein möglichst umfassender und damit fächerübergreifender
Blick auf eine Problemstellung, maximal zielführend ist, wenn es darum geht, sinnvolle und effiziente Lösungen zu finden.

Prof. Peter Frankenberg, Minister a.D. für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Aufsichtsratsmitglied der Gips-Schüle-Stiftung, betonte im Rahmen der Podiumsdiskussion die Bedeutung von Anerkennung und „Incentives“ für Forscher und Wissenschaftler. Das Podium war sich einig, dass es auch in der Wissenschaft letztendlich Anerkennung sei, die zu Spitzenleistungen motiviere. Forschungspreise seien aus diesem Grund eine bedeutende Maßnahme auf dem Gebiet der Forschungsförderung.

Der Gips-Schüle-Forschungspreis wird – wieder in Stuttgart – erstmalig im Herbst 2013 und danach im zweijährigen Turnus verliehen. Das Preisgeld dient der weiteren Forschung. Mit dem Preis wird ein extra für den Preis gestalteter Award aus Gips vergeben, „wie sollte es anders sein um dem Ursprung der Gips-Schüle-Stiftung Rechnung zu tragen“, so Thomas Ducrée. Die Gips-Schüle-Stiftung geht aus dem Vermögen der Familie Schüle hervor, die 1870 die erste Gipsfabrik in Stuttgart gegründet und über zwei Jahrhunderte hinweg den Gipsabbau in der Region vorangetrieben hatte.

Die Bedeutung von Stiftungen, die im Laufe der letzten Jahre erheblich an Bedeutung gewonnen habe, führte Dr. Wilhelm Krull, Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Stiftungen und Generalsekretär der Volkswagen Stiftung in seinem Grußwort aus. So würden in Deutschland heute täglich 3 Stiftungen gegründet. Krull wies daraufhin, dass die meisten Stiftungen heute im sozialen, kulturellen Bereich aktiv seien, die Förderung von Wissenschaft und Forschung käme dabei jedoch nach wie vor zu kurz. Umso mehr freue es ihn, dass sich die Gips-Schüle-Stiftung in diesem Feld engagiere.
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ÜBER GIPS-SCHÜLE-STIFTUNG

Die Gips-Schüle-Stiftung wurde 1965 von den Nachkommen der Familie Schüle gegründet, die über ein Jahrhundert hinweg in Stuttgart sehr erfolgreich Gipsabbau betrieben hatte. Das so erwirtschaftete Vermögen ermöglicht der ...
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