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News, 13.09.2011
Geringerer Preisdruck
Erneute Entspannung bei den Großhandelspreisen
Gute Nachricht von Preisfront: Im August hat sich die Jahresteuerung im deutschen Großhandel den fünften Monat in Folge abgeschwächt.
Im Großhandel mit Getreide, Saatgut und Futtermittel hat sich die Teuerungsrate binnen Monatsfrist mehr als halbiert.
Im Großhandel mit Getreide, Saatgut und Futtermittel hat sich die Teuerungsrate binnen Monatsfrist mehr als halbiert.
Der Abwärtstrend bei den Großhandelspreisen setzt sich fort. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, lagen die Preise im deutschen Großhandel im August durchschnittlich um 6,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Juli war die Jahresteuerungsrate noch bei 8,2 Prozent und im Juni bei 8,5 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Großhandelspreise im August, nachdem sie im Juli und Juni um jeweils 0,6 Prozent auf Monatssicht gesunken waren, minimal um 0,1 Prozent.

Deutlich teurer als im Vorjahresmonat waren im August auf Großhandelsebene insbesondere Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze, die sich im Schnitt auf Jahressicht um 25,4 Prozent verteuerten, allerdings 3,0 Prozent günstiger waren als im Juli. Die Jahresteuerung ging ebenfalls auf Monatssicht zurück: Im Juli war Großhandelspreisindex für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze noch 32,3 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen.

Getreide, Saatgut und Futtermittel kosteten im August 19,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und 0,8 Prozent mehr als im Juli. Auch hier hat sich der Preisauftrieb auf Jahressicht jedoch erheblich abgeschwächt. Im Juli hatte der Großhandel mit Getreide, Saatgut und Futtermittel noch eine Jahresteuerungsrate von 43,3 Prozent und im Juni sogar von 65,6 Prozent ausgewiesen.

Im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen lagen die Preise im August 13,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wobei sich in diesem Bereich gehandelte Produkte gegenüber Juli um 0,7 Prozent verteuerten. Auch hier hat sich die Jahresteuerung auf Monatssicht erneut leicht abgeschwächt (Juli: +14,3%; Juni: 16,2%).

Eine weiter rückläufige Jahresteuerungsrate wies auch der Großhandel mit Erzen, Metallen und deren Halbzeug auf, wo der Index der Großhandelspreise im August 7,1 Prozent über dem Vorjahresniveau notierte (Juli: +7,5; Juni: 8,0%). Gegenüber Juli sanken die Preise für Erze, Metalle und Metallhalbzeug um 0,2 Prozent.

Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette kosteten im August auf Großhandelsebene im Schnitt um 7,5 mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber Juli blieben hier die Preise allerdings konstant. Gleiches galt für Obst, Gemüse und Kartoffeln, die sich im Großhandel auf Jahressicht um 4,1 Prozent verteuerten und gegenüber Juli ebenfalls ein unverändertes Preisniveau auswiesen.
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