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News, 10.01.2011
Geringere Produktion
Produzierendes Gewerbe schaltet einen Gang zurück
Die deutsche Industrie hat im November weniger produziert als von Experten erwartet. Auch im Bauhauptgewerbe ging Produktion auf Monatssicht zurück.
Trotz des Rückgangs gegenüber dem Vormonat bleibt die Entwicklung der Produktion in Deutschland weiter aufwärts gerichtet.
Trotz des Rückgangs gegenüber dem Vormonat bleibt die Entwicklung der Produktion in Deutschland weiter aufwärts gerichtet.
Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fiel die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im November 2010 preis- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent geringer aus als im Oktober. Von Dow Jones Newswire befragte Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet. Im Oktober war die Produktion in Deutschland noch aufwärts revidiert um 3,0 Prozent gestiegen. Auf Jahressicht blieb die Erzeugung im November aber aufwärts gerichtet und arbeitstäglich bereinigt mit einem Zuwachs um 11,1 Prozent weiter deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vormonat Oktober hatte die Produktion das Vorjahresniveau sogar um 12,4 Prozent überstiegen.

Wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht, wurde die Produktion sowohl in der Industrie (-0,6%) als auch im Bauhauptgewerbe (-1,1%) eingeschränkt, wobei die drei industriellen Hauptzweige ihre Erzeugung annähernd gleich stark zurückschraubten. So fuhren die Hersteller von Vorleistungs- und Konsumsgütern ihre Produktion um jeweils 0,7 Prozent zurück, während die Produzenten von Investitionsgütern ihren Ausstoß um 0,6 Prozent auf Monatssicht verringerten.

Im aussagkräftigeren Zweitmonatsvergleich bleibt die Erzeugung allerdings weiter aufwärts gerichtet. So lag die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Oktober/November preis- und saisonbereinigt um 2,2 Prozent höher als August/September (Industrieproduktion: +2,2%; Erzeugung Bauhauptgewerbe: +2,4%). Die stärkste Produktionsausweitung von den industriellen Hauptgruppen meldete die Investitionsgüterindustrie mit einem Zuwachs um 4,3 Prozent. Die Hersteller von Vorleistungsgütern erhöhten ihre Produktion um 1,3 Prozent, während in der Konsumgüterindustrie der Ausstoß nahezu konstant blieb (-0,1%).

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe in den Monaten Oktober bis November um 11,7 Prozent, wobei sich die Industrieerzeugung um 13,1 Prozent und die Bauproduktion um 6,6 Prozent auf Jahressicht erhöhte. Grund zur Sorge, dass die Produktion in Kürze einbrechen und insbesondere die Industrie ihre Rolle als „wichtiger konjunktureller Impulsgeber“ einbüßen könnte, sieht das BMWi zu diesem Zeitpunkt dem Bericht zufolge nicht. „In Anbetracht der guten Bestelltätigkeit dürfte sich diese Tendenz in den kommenden Berichtsmonaten fortsetzen. Das Jahresschlussquartal dürfte positiv abschließen“, so das Ministerium.
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