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Pressemitteilung

Generation Y diktiert neue Regeln

Student Survey 2013 zeigt: Selbstbestimmung und Familie sind wichtiger als Karriere und Geld
(PM) Deutschland, 23.04.2013 - Mit welchen Wünschen und Erwartungen blicken Studierende in die Zukunft? Wie definieren sie ihren eigenen Wert? Welches monatliche Bruttogehalt halten sie für angemessen, gibt es bei dem Thema Gehaltsverhandlung Unterschiede zwischen Frauen und Männern und wie wird sich die Karriereplanung weiblicher Arbeitnehmer in ihren Augen in Zukunft entwickeln? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die aktuelle Umfrage "Student Survey 2013", die von der AoN - AGENTUR ohne NAMEN GmbH, Veranstalterin der women&work, unter ca. 400 Studierenden bundesweit bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Der Wunsch nach Werten und Wurzeln erlebt eine Renaissance. Familie, Freunde, Selbstverwirklichung, persönliche Freiheit, Work-Life-Balance und eine feste Partnerschaft sind mit großem Abstand die wichtigsten Dinge im Leben der Generation Y.

„In einer Zeit, die gefühlt immer schneller verrinnt, jeder materielle Wunsch nur einen Mausklick entfernt ist, Markenwerte von heute morgen schon wieder überholt sind, in der wir gestern noch über Facebook unsere Freundschaften pflegten und heute über Pinterest unser Leben mit Millionen anderer teilen, ist es sehr verständlich, dass der Wunsch nach Beziehungen und Ankerpunkten im realen Leben wächst“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der Studie.

Optimismus bei der Frage nach Vereinbarkeit von Familie & Karriere

70 Prozent der Frauen und 72 Prozent der Männer erwarten daher auch, dass Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich ist. Allerdings bewerten nur 22 Prozent der Männer „Familienfreundlichkeit“ als sehr wichtigen Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Demgegenüber bewerten diesen Faktor 40 Prozent der Frauen als „sehr wichtig“.
„Bei der Frage nach der Wichtigkeit von Arbeitgeber-Kriterien wird sehr deutlich, dass Frauen viel stärker als Männer Wert legen auf die weichen Faktoren wie Work-Life-Balance, Weiterbildungsmöglichkeiten und Familienfreundlichkeit“, so Vogel. „Frauen legen andere Wertmaßstäbe an, was die Wahl eines zukünftigen Arbeitgebers angeht, was dafür spricht, Männer und Frauen im Recruiting unterschiedlich anzusprechen.“

Führung ja – aber nicht konditionslos

Sowohl Männer (72 Prozent) als auch Frauen (64 Prozent) streben nach Führung und Verantwortungsübernahme – allerdings nicht um jeden Preis. 55 Prozent der Befragten definieren Karriere als einen „stetigen Weg zu persönlichem Wachstum, Selbstverwirklichung und Befriedigung“. Nur 28 Prozent sehen Karriere als „ein erfüllendes, sinnstiftendes Gefühl bei der Arbeit“ und mit jeweils abgeschlagenen 8 Prozent rangieren „Mein Hobby zum Beruf machen“ und „Gestaltungsfreiheit und Macht aufgrund einer erreichten Position“ auf dem letzten Platz. Führung zu übernehmen, nur um einen Titel zu erlangen oder eine Machtfunktion inne zu haben, ist für die nachwachsende Führungsriege uninteressant.

Arbeitgeber-/Arbeitnehmerbeziehung

„Vernetzte Wohlstandskinder“ so könnte man die Generation Y auch bezeichnen. Die Generation Y-Kinder sind „Projekte“ ihrer Eltern – immer im Aufmerksamkeits-Fokus, das Wohl des Kindes, seine Bildung und sein Amüsement stets im Blick. Mangel haben sie nie kennengelernt, in Familienentscheidungen wurden sie oft als gleichwertige Partner mit einbezogen, über ihren (Medien-)Konsum entscheiden sie frei, unabhängig und kompromisslos. Warum also sollten sie diese Einstellung im Job ändern?

Der Student Survey 2013 zeigt: Sie tun es nicht! Das „Einbeziehen in Entscheidungen“ (74 Prozent) und „Lob“ (66 Prozent) sind aus Sicht der Befragten die wichtigsten wertschätzenden Handlungen, die Arbeitgeber der Generation Y entgegen bringen können. 67 Prozent der Befragten wünschen sich eine 80/20 Regelung für die ERarbeitung von Ideen und eigenen Projekten während der Arbeitszeit.

Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen

Sowohl die Studierenden als auch die Personalverantwortlichen, die wir in der Vergleichsbefragung „2013“ befragten, glauben nicht an eine wirkliche Gleichstellung zwischen Männern und Frauen. Der Umfrage nach sagen 77% aller Studenten zwar, dass gemischte Teams für den Unternehmenserfolg förderlich sind, doch glaubt nur jeder vierte Student, dass Frauen den Männern in Zukunft gleichgestellt sein werden. 55% aller Befragten sind der Meinung, dass Männer auch Zukunft schneller und einfacher befördert werden, als Frauen.

Die gesamten Umfrage-Ergebnisse erhalten Interessierte kostenfrei unter www.agenturohnenamen.de/surveys/student-survey/
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