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News, 27.11.2013
Job-Ranking Online-Branche
Generalisten-Jobs im Online-Marketing am gefragtesten
Jobs, die kein spezielles Experten-Know-how erfordern, sind in der Online-Branche am beliebtesten, zeigt eine Umfrage unter Stellensuchenden. Unabhängig von der Art der Tätigkeit im Job am wichtigsten ist Online-Marketers jedoch ein gutes Arbeitsklima.
Nicht einmal jeder Zehnte würde für ein höheres Gehalt ein schlechtes Arbeitsklima in Kauf nehmen.
Nicht einmal jeder Zehnte würde für ein höheres Gehalt ein schlechtes Arbeitsklima in Kauf nehmen.

Obwohl die Themen Big Data, Tracking und Targeting im Online-Marketing immer wichtiger werden, stoßen Jobs im Umfeld Datenanalyse aktuell bei Stellensuchenden auf nur geringes Interesse. Das ergab die Umfrage „Jobs in der Online-Branche 2013“* der Stellenbörse OnlineMarketingJobs.de. Die meisten Stellensuchenden, die nach Stellen in der Online-Branche Ausschau halten, zieht es in Generalisten-Jobs im Online-Marketing-Umfeld: 40 Prozent der Umfrageteilnehmer interessieren sich für solche Stellen. Ein weiteres Drittel (34 %) präferiert dagegen Jobs in speziellen Online-Marketing-Disziplinen wie etwa Mobile Marketing und Social Media Marketing, und bei rund jeden Siebten (14 %) sind es in erster Linie konzeptionelle Tätigkeiten, beispielsweise im Bereich Kampagnenplanung, die auf Interesse stoßen. Stellen im operativen Kampagnenmanagement sind dagegen kaum gefragt (4,3 %). Noch weniger beliebt und Schlusslichter im Job-Ranking sind Tätigkeiten im Sales sowie im Datenanalyse-Umfeld: Für solche interessierten sich nur jeweils 3,6 Prozent der Stellensuchenden.

„Das Thema Datenanalyse hat für Unternehmen und Agenturen deutlich an Relevanz gewonnen. Das ist insbesondere vielen Newcomern, die in der Branche Fuß fassen wollen, nicht klar. Sie erwarten im Online-Marketing eher kreative Aufgaben. Jedoch stellt der analytische Teil des Online-Marketings wirtschaftlich einen deutlich größeren Hebel dar“, so Philipp Westermeyer, Gründer der Stellenbörse OnlineMarketingJobs.de.

Fachwissen durch Learning on the Job    

Fast jeder zweite Befragte (46 Prozent) erwarb seine Kenntnisse in der Online-Branche erst im Job und hatte zuvor wenig bis gar kein Fachwissen. 45 Prozent bezeichnen sich außerdem als Autodidakten, wobei dies doppelt so viele Männer (56 %) wie Frauen (27 %) von sich behaupten. Auch Praktika und Weiterbildungen sind häufige Mittel zum Wissenserwerb: Ein Drittel der Befragten sammelte durch Praktika Erfahrungen (32 %), gut jeder Vierte baute über Weiterbildungen die eigene Expertise aus (27 %). Lediglich vier von zehn befragten Online-Marketers erwarben ihr Know-how über klassische Ausbildungswege, wie etwa über ein Fachstudium (21 %), eine Ausbildung oder ein Traineeprogramm (14 %), oder über ein berufsbegleitendes Studium (5 %).

Gutes Arbeitsklima wichtiger als Höhe des Gehalts

Wichtigstes Faktor im Hinblick auf die Wahl des Arbeitgebers ist für Online-Marketers das Arbeitsklima: 74 Prozent der Stelleninteressierten nennen diesen Aspekt als ein für sie entscheidendes Kriterium bei ihrer Job-Wahl. Zweitmeistgenanntes Kriterium ist eine faire Bezahlung und Behandlung aller Mitarbeiter (54 %). Ebenfalls für viele sehr wichtig und ausschlaggebend für ihre Jobentscheidung ist eine ausgewogene Work-Life-Balance (48 %). Der Kultfaktor des Arbeitgebers, zum Beispiel bei Google oder Facebook zu arbeiten, ist dagegen nur für sechs Prozent von hoher Bedeutung.

Umzug für den Job des Geldes willen für die meisten denkbar

Worauf würden Online-Marketer für ein außergewöhnlich hohes Gehalt am ehesten verzichten? Gutes Arbeitsklima ist es nicht: Nur acht Prozent der Befragten wären bereit, an dieser Stelle Abstriche zu machen. Auf die Work-Life-Balance würde gut ein Viertel (26 %) verzichten. Am ehesten würden die Befragten für eine bessere Vergütung umziehen: Zwei Drittel (66 %) entschieden sich für diese Antwortmöglichkeit.

Persönliche Kontakte sind Nummer eins für die Jobvermittlung   


Die Wege zum passenden Job sind vielfältig: Persönliche Kontakte sind für drei von vier Befragten (78 %) wichtig bis sehr wichtig, um eine Stelle in der Online-Branche zu finden. Auf Platz zwei folgen soziale Netzwerke (71 %). Erst auf Rang drei kommen allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster (67 %). Diesen Weg halten dreimal so viele Frauen wie Männer für sehr wichtig (50 % versus 16 %). Online-Jobbörsen und -Stellenmärkte speziell für die Branche (65 %) landen auf Rang vier. In die Top 5 schafft es auch die gezielte Suche nach Jobs auf Unternehmenswebsites mit 61 Prozent. Besonders Frauen schätzen die Recherche auf Onlineauftritten eher als sehr wichtig ein (38 %; Männer: 16 %).

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