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Pressemitteilung

Gehaltsverhandlungsstrategien für Frauen zum Equal Pay Day am 25. März

Frauen verdienen oft deutlich weniger als Männer - ist die Ursache für die Gehaltsunterschiede bei den Frauen selbst zu suchen, die viel seltener als Männer nach einer Gehaltserhöhung fragen?
(PM) Bonn, 22.02.2011 - Simone Denzler, Journalistin und Leiterin Kommunikation beim Equal Pay Day, sieht vielfältige Ursachen für die ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen. „Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern liegt seit Jahren bei etwa 23 Prozent. Selbst bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit verdienen Frauen durchschnittlich 8 Prozent weniger als Männer. Frauen arbeiten allerdings häufiger in Bereichen, in denen das Entgeltniveau niedriger ist und man muss immer wieder feststellen, dass typische Frauenberufe schlechter bewertet und bezahlt werden.“

Und ob mit oder ohne Familie und beruflicher Unterbrechung, Frauen versäumen zu oft, in Gehaltsverhandlungen geschickt zu taktieren. Bescheidenheit ist in Gehaltsverhandlungen keine Tugend, denn die führt dazu, dass sich Frauen mit einem niedrigeren Gehalt abspeisen lassen – vor allem auch deshalb, weil sie oft nicht wissen, was Männer in einer ähnlichen Position mit ähnlichen Qualifikationen verdienen.

Cécile Dutheil-Taimanglo, HR Directorin der Eaton Industries GmbH, hat “Fünf Schlüssel zum Erfolg” zusammen gestellt, die Frauen helfen, sich optimal auf die Gehaltsverhandlung vorzubereiten:

1. Schlüssel: Die Vorbereitungsphase

Hier geht es nicht um die Frage „Was will ich?“ oder „Was hätte ich gerne?“, sondern um meinen Wert auf dem Markt für eine definierte Position, in einem bestimmten Industriezweig oder Sektor oder in einer ausgewählten Region. Entscheidend ist dabei die Kompetenzen und das Potential, das ich als Bewerberin und potentielle Mitarbeiterin heute und morgen einem Arbeitgeber anbieten kann.

2. Schlüssel: Der Benchmark

Vergleichen ist gut und wichtig, aber am Ende zählt: Sie sind einzigartig! Ihre Persönlichkeit, Ihr Engagement, Ihre Motivation und Begeisterung sowie Ihre Fähigkeiten sind Eigenschaften, die ein Gehaltsvergleich nicht reflektieren kann. Deshalb „verkaufen“ oder „vermarkten“ Sie Ihre Individualität und Besonderheiten an den neuen potentiellen Arbeitgeber, bevor die Gehaltsverhandlung ins Rollen kommt.

3. Schlüssel: Die Argumente

Liefern Sie dem potentiellen Arbeitgeber Argumente dafür, dass er Sie zu dem von Ihnen gewünschten Preis (=Gehalt) einstellt. Beantworten Sie ihm – am besten ungefragt – folgende Fragen: Was biete ich an? Warum bin ich die Richtige für diese Position? Was macht mich einzigartig? Warum würde die Firma einen Fehler tätigen, wenn sie sich nicht für mich entscheiden würde?

4. Schlüssel: Die Strategie

Sie kennen Ihren Marktwert - Minimum und Maximum. Jetzt definieren Sie Ihre Schmerzgrenze: Unter diese Linie dürfen Sie absolut nicht rutschen. Seien Sie selbstbewusst. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Sollten Sie eine Stelle unter Ihrer selbst definierten Schmerzgrenze unterzeichnen, werden Sie vom ersten Tag an nicht mit vollem Herzblut und Engagement bei der Sache sein.

5. Schlüssel: Der Abschluss

Heutzutage sind Nebenleistungen fast wichtiger als das Grundgehalt. Je nach Position gehören zu den Nebenleistungen Laptop, Firmenhandy, Weiterbildungsmaßnahmen, Firmenwagen oder Erfolgsbeteiligungen und können eine bedeutende Rolle spielen. Fragen Sie einfach auch nach modernen Konzepten wie Mentoring/Coaching für Frauen, sozialen Angeboten wie Zuschuss zu Kindergarten, Kinderkrippe oder nach Sport- und Freizeitangeboten.

Webinare im Rahmen des Equal Pay-Day

Im Rahmen des Equal Pay Day am 25. März 2011 bietet das internationale Nachrichten- und Karriere-Portal Career-Journal.com in Zusammenarbeit mit der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, der am 14. Mai 2011 in Bonn statt findet, eine Career-Week zum Thema „Frauen und Gehalt“ an. Jedem Abend von 17 – 18 Uhr stehen Experten in Webinaren, zu verschiedenen Themen zur Verfügung. Details und Links zu den Webinaren finden Interessenten unter www.career-webinars.com oder unter www.womenandwork.de .
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