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GFE Nürnberg: Durchsuchung - Geschäftsführung in U-Haft

Seit Jahresbeginn verkauft die GFE (Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien) aus Nürnberg eine angebliche Weltsensation: das Volks-Blockheizkraftwerk im Container auf Rapsölbasis
(PM) bundesweit, 07.12.2010 - Seit Jahresbeginn verkauft die GFE (Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien) aus Nürnberg eine angebliche Weltsensation: das Volks-Blockheizkraftwerk im Container auf Rapsölbasis. Das Kapital würde sich in 20 Jahren versechsfachen, hieß es. 3.000 Anleger sollen auf die Versprechungen hereingefallen sein, die Staatsanwaltschaft Nürnberg spricht von einem Betrag im zweistelligen Millionenbereich. Doch bis heute wurden nach Firmenangaben nur 30 Container aufgestellt. Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete seit Februar über Ungereimtheiten.

Heute schlug die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zu: 150 Kriminalbeamte durchsuchten 28 Wohn- und Geschäftsräume der GFE in Bayern und Baden-Württemberg. Vorwurf: Verdacht auf bandenmäßigen Betrug. Die Geschäftsleitung, insgesamt sieben Tatverdächtige, wurden festgenommen, berichtete der Bayerische Rundfunk. Die Verdächtigen sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 17 Beschuldigte, die im Verdacht stehen, in großem Stil Anleger betrogen zu haben. Die Beschuldigten sollen mit Rapsöl betriebene Blockheizkraftwerke verkauft haben, die es in Wirklichkeit gar nicht gab. Nach dem Geschäftsmodell sollten die Kunden die Anlagen anschließend zurückverpachten und durch den Pachtzins Renditen erzielen, so die Staatsanwaltschaft. Das Unternehmen habe allerdings nur so viele Modelle hergestellt, die nötig waren, um Kunden ein laufendes Geschäft vorzuspiegeln.

Auf Bitten der Staatsanwaltschaft hatte GoMoPa.net in seiner Meldung vom 26. November 2010 "GFE-Blockheizkraftwerke: Geheimniskrämerei um die garantierte Pacht" noch nicht geschrieben, dass zahllose Käufer der Blockheizkraftwerke nach dem Kauf Anzeige erstattet hatten und die Staatsanwaltschaft schon seit geraumer Zeit gegen die erst im letzten Jahr gegründete Firma ermittelt, um die heutige geplante Hausdurchsuchung nicht zu gefährden.

Allerdings hatte GoMoPa.net die Geschäftsleitung der GFE um eine Stellungnahme gebeten, wie sie die angeblich garantierten monatlichen Zahlungen an die Käufer zu realisieren gedenke. Die Antwort lautete, GoMoPa sollte doch zunächst einmal nachweisen, dass der Finanznachrichtendienst seriös sei. GoMoPa.net berichtete auch ohne die Antworten der GFE-Bosse und stellte die Frage nach dem verbotenen Schneeballsystem.
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