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Pressemitteilung

GDMcom-Workshop zum Thema "Breitbandnetze - Investition in die Zukunft" war voller Erfolg

(PM) Leipzig, 19.04.2011 - Anfang April 2011 veranstaltete die GDMcom gemeinsam mit der lictor GmbH einen Workshop zum Thema „Breitbandnetze – Investition in die Zukunft“. Referenten aus den Bereichen Planung, Systemherstellung, Service und Betrieb informierten in praxisbezogenen Vorträgen über die kommunale Breitbandversorgung auf der Basis von Glasfasernetzen. Zu den Teilnehmern gehörten Stadtwerke, Gemeinden, Netzbetreiber, Systemhäuser und Servicedienstleister. Aufgrund des durchweg positiven Feedbacks plant die GDMcom einen weiteren Workshop, voraussichtlich im September/Oktober diesen Jahres, durchzuführen. Fragen oder Anregungen zum Thema sind jederzeit willkommen.

Die Idee zum Workshop entstand aus der aktuellen Situation heraus, dass der Bandbreitenbedarf der Bürger und Unternehmen mehr und mehr zunimmt. Dies ist unter anderem auf den wachsenden Internetverkehr, die daraus resultierenden Anwendungen sowie neue Kommunikationsprodukte wie Triple Play zurückzuführen. Als Schlagworte sind hier vor allem „Hybrid TV“ (integrierter Web-Zugang im Fernsehgerät) und Cloud Computing (Datenspeicherung im Web) zu nennen. Zudem bieten sich für die versorgten Regionen neue Möglichkeiten, Übertragungswege zur Prozesssteuerung und -überwachung bereitzustellen. Diese bilden die Grundlage für moderne Infrastruktursysteme – angefangen bei der intelligenten Ampelsteuerung über Smart Metering (intelligenter Zähler) bis hin zu Smart Grid, dem intelligenten Stromnetz. Für all diese Technologien sind hohe Verfügbarkeiten ohne Anfälligkeit für elektrische und atmosphärische Störungen erforderlich, welche nur mit einer entsprechenden Glasfaserinfrastruktur realisiert werden können. So gilt bereits heute ein hochwertiger Breitbandanschluss als wichtiger Standortvorteil!

Die Abkürzung FTTx steht für Fiber To The x und bezeichnet die verschiedenen Versorgungstechnologien bzw. Ausbaustufen beim Glasfaserausbau bis zum Übergang auf das Kupfernetz. Je geringer die Anschlusslänge der Kupferleitungen ist, desto höhere Bandbreiten stehen zur Verfügung. Die wichtigsten Szenarien sind FTTHome – Glasfaser bis in die Wohnung, FTTBuilding – bis ins Gebäude, FTTCurb – bis an den Bordstein bzw. zum Kabelverzweiger sowie FTTNode – bis zum Hauptverteiler, dem Kommunikationsknoten zur Verschaltung und Bereitstellung von Diensten. Als angestrebtes Ziel gilt die Realisierung von FTTH, um möglichst große Bandbreiten (bis ca. 100 MBit/s) bereitstellen zu können. In der Praxis erfolgt jedoch aus wirtschaftlichen Beweggründen häufig die Umsetzung von Mischlösungen, da nur auf diese Weise die konkreten Bedingungen des Ausbaugebiets, wie z. B. Bebauung, Verkehrsinfrastruktur und Topografie, berücksichtigt werden können.
Den Großteil der Kosten beim Breitbandausbau verursacht der Tiefbau. Hier ist es zweckmäßig, lokale Unternehmen, Versorger und kommunale Institutionen in einem Kooperationsmodell zu integrieren. Dies schafft für den Standort zusätzliche wirtschaftliche Vorteile. Bedingt der Kostensituation ist zu erwarten, dass mit der Errichtung derartiger Netze eine bessere Investitionssicherheit einhergeht und Kooperationspartner gefunden werden können, die gemeinsam eine Erschließung ermöglichen.

Zudem wäre es vorteilhaft, nur ein Glasfasernetz zu bauen und Netzbetrieb und Dienst zu trennen. Diese so genannten Open Access Netze bieten diskriminierungsfreien Wettbewerb, indem der lokale Netzbetreiber, der für Auf-, Ausbau und Betrieb verantwortlich ist, sein Netz verschiedenen Carriern gegen Gebühr zur Verfügung stellt. Der Endkunde kann dann frei aus dem Produkt- und Diensteangebot mehrerer Anbieter wählen.

In diesem Zusammenhang sieht sich GDMcom als technischer Servicepartner für Kabelverlegung, Montage, Qualitätsmessung und vor allem für den Netzbetrieb. Zudem ist GDMcom über Ihre Beteiligung an der lictor GmbH in der Lage, Übertragungswege für die Carrier im Rahmen von spezifischen Projekten bereitzustellen.

Aufgrund der großen Bedeutung leistungsfähiger Breitbandnetze hat die Bundesregierung verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen. Die Fördermittel erhalten aber nur Kommunen oder kommunale Zweckverbände, was wiederum die Notwendigkeit der Schließung von Kooperationsverträgen unterstreicht.
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