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Showlegende Frederic Meisner hat keine Lust mehr auf den Trabrennsport

Frederic Meisner (Moderator, Schauspieler) kehrt nach über 33 erfolgreichen Jahren dem Trabrennsport den Rücken. Als Besitzer und Züchter von Trabrennpferden gewann er über 200 Rennen, darunter den Großen Preis von Deutschland und das Derby in Berlin
(PM) München, 27.01.2013 - Das Glücksrad dreht Show-Urgestein Frederic Meisner schon lange nicht mehr. Jetzt stehen auch auf der Trabrennbahn die Räder still.

„Der Trabrennsport hat es in den letzten Jahren versäumt, auf die Menschen zuzugehen und die Öffentlichkeit zu suchen. Es sind zu viele Fehler begangen worden, die nach wie vor an der Tagesordnung stehen. Der deutsche Trabrennsport hat für mich einfach an Glanz verloren. Diese Entwicklung hat mich darin bekräftigt, dem Trabrennsport für immer Adieu zu sagen“, so Meisner enttäuscht.

Ein Freund nahm den Entertainer Anfang der 80er zum ersten Mal mit auf die Trabrennbahn. Ganz Zocker bewies er schon damals ein glückliches Händchen, setzte auf das richtige Pferd und gewann. Es sollte der Beginn einer großen Karriere im Trabrennsport werden. Schon wenige Monate später ging er selbst unter die Pferdebesitzer, stand in den nächsten 33 Jahren mit seinem Rennstall Equipage über 200 Mal auf dem Siegertreppchen. Als Besitzer und Züchter von Trabrennpferden sowie als Produzent und Moderator von Trabrenn-Magazinen veranstaltete er, ganz nebenbei, insgesamt über 60 Promi-Trabrennen, u.a. mit Günther Jauch, Fritz Wepper, Sascha Hehn und vielen anderen, und machte so den Trabrennsport populär.

Multitalent und Workaholic

Den meisten ist Frederic Meisner vom „Glücksrad“ bekannt. Über 14 Jahre moderierte der gebürtige Münchner die Kultsendung, lockte bis zu sieben Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Sein Filmdebüt feierte der gelernte Schauspieler 1976 in der Thomas-Mann-Novelle „Unordnung und frühes Leid“. Über 30 Film- und Fernsehproduktionen folgten, u.a. „Der Kommissar“, „Tatort“ und „Derrick“, aber auch drei Filme für das französische Fernsehen.

An Arbeit mangelte es dem bekennenden Workaholic nie. Neben dem Glücksrad moderierte Meisner Lifestyle-, Musik- und Reisemagazine in TV und Radio sowie Live-Events und Open-Air-Veranstaltungen, spielte Theater und war als Synchronsprecher tätig.

Zu seinen Zukunftsplänen sagt Meisner: „Ich stehe zu meinen grauen Haaren. ‚Das macht Sie viel interessanter‘, höre ich oft von vielen Frauen“, erklärt er schmunzelnd. „In Rente gehen möchte ich deshalb noch lange nicht. Ich würde gerne wieder mehr schauspielern, könnte mir auch gut vorstellen, eine Reise- oder Quiz-Sendung zu moderieren. Mit dem Trabrennsport ist es endgültig vorbei, meine TV-Karriere aber noch lange nicht!“

Nach 33 Jahren verlässt nun eine TV-Legende den Trabrennsport, der damit weiter an Glanz verliert. Weitere Informationen über Frederic Meisner sind im Internet unter www.fredericmeisner.de abrufbar.

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