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Frauenquote führt zu mehr Frauen in Führungspositionen

Mit der großen Koalition kam die Einigung hinsichtlich einer gesetzlichen Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen. Ab 2016 soll ein Drittel der Kontrollposten, die neu besetzt werden, an Frauen gehen.
(PM) Ulm, 20.12.2013 - In anderen europäischen Ländern existieren teils seit Jahren Gesetze, um die Frauenquote in Unternehmen zielgerichtet zu erhöhen. So wurde beispielsweise in Norwegen seitens der Regierung im Dezember 2003 eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent für Sitze in allen Verwaltungsräten der 600 börsennotierten Unternehmen beschlossen, welche bis zum 01. September 2005 umgesetzt werden sollte, da andernfalls Zwangsmittel erfolgten. Entsprechende Vorkehrungen wurden auch schon in Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Italien getroffen. In Italien drohen sogar bei Nichteinhaltung Sanktionen in Form von Geldstrafen oder sogar Auflösung des betroffenen Aufsichtsrates.

In vielen Unternehmen muss noch ein Umdenken beziehungsweise eine Anpassung der Unternehmensstruktur stattfinden, um hinsichtlich einer zwar gesetzlich geforderten – jedoch sanktionslosen – Frauenquote Erfolge erzielen zu können. Neben den Führungsetagen ist sicherlich auch die jeweilige Personalabteilung gefordert.

Viele Frauen haben ein Problem damit, in den Augen der Anderen lediglich als „Quotenfrau“ abgestempelt zu werden. Hier gilt es, die Selbstkritik und die Zweifel aus dem Weg zu räumen, was optimaler Weise durch eine explizite Förderung der vorhandenen Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kompetenzen erzielt wird. Durch das daraus erzielte Vertrauen in die eigenen Stärken werden Frauen zusätzlich motiviert Führungspositionen zu übernehmen. Darüber hinaus sollte versucht werden, mittels Konzepten und Offensiven die vorhandene Unternehmenskultur so zu verändern, dass Führungspositionen auch für diejenigen Mitarbeiter attraktiv gestaltet sind, die versuchen, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. „Flexible Arbeitszeitmodelle“ lautet im Falle der Vereinbarkeit von Beruf und Familie das Zauberwort. Um Vorurteile im Unternehmen und die gegebenenfalls in den Köpfen vorhandenen Schranken und Barrieren hinsichtlich Frauen in Führungspositionen zu beseitigen, bedarf es zweifelsohne der Schaffung von Transparenz bezüglich der individuellen Fähigkeiten und Qualifikationen.

Unterstützung erhalten Unternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung einer Frauenquote durch den Einsatz einer geeigneten Softwarelösung.

Der Personalmanager – die innovative, webbasierte Personalmanagement Software von BITE – bietet Unternehmen umfassende Unterstützung bei der Umsetzung der gesetzlichen Frauenquote. So dient beispielsweise das Modul „Qualifikationsmanagement“ der Identifikation von weiblichen Mitarbeiterinnen für potenzielle Führungspositionen. Mittels der integrierten Qualifikationsmatrix auf der einen Seite sowie der Qualifikationsverteilung auf der anderen Seite werden bestehende Fähigkeiten für alle Beteiligten transparent aufgezeigt, wodurch eventuell existierende Vorurteile im Keim erstickt werden können.

Zur Steigerung des eigenen Selbstvertrauens der Mitarbeiterinnen, wie auch zur Vorbereitung auf die neue Führungsaufgabe, kann das Modul „Schulungsmanagement“ zum Einsatz kommen. Hiermit können die vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten effektiv und systematisch mit Hilfe von Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen auf- und ausgebaut werden.

Mit Hilfe des Moduls „Fehlzeitenverwaltung“ besteht für Unternehmen die Möglichkeit umfassende Unterstützung bei der Realisierung von flexiblen Arbeitszeitmodellen zu erhalten. An- und Abwesenheiten der von diesen Arbeitszeitmodellen betroffenen Mitarbeiter werden für alle Beteiligten nachvollziehbar erfasst und aufgezeigt.

Last not least ist der Personalmanager von BITE mit einem granularen und belastbaren Kennzahlenmanagement versehen, welches unter anderem Kennzahlen hinsichtlich der Geschlechterquote im Unternehmen liefert. Mittels dieser Kennzahl werden Fortschritte hinsichtlich der Frauenquote detailliert gemonitort.
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