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Pressemitteilung

Frauenquote erzielt keine merklichen Erfolge

Der Anteil weiblicher Aufsichtsräte ist nur minimal gestiegen
(PM) St. Gallen, 24.08.2015 - PR-Profi Michael Oehme macht darauf aufmerksam, dass die gesetzliche Frauenquote leider noch keine merklichen Erfolge zeigt und bezieht sich dabei auf Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Demnach besetzen Frauen in DAX-Unternehmen nur jeden vierten Aufsichtsratsposten. So stieg der Anteil weiblicher Aufsichtsräte seit letztem Jahr um zwei Prozentpunkte auf knapp 26,7 Prozent. "Sicherlich wird es noch einige Zeit dauern, bis sich die Frauenquote durchgesetzt hat und man sichtbare Erfolge sieht", vermutet PR-Profi Michael Oehme. "Die Frauenquote wegen eines ersten Zwischenfazits direkt zu verschärfen, wäre kontraproduktiv." Auch der BDI macht deutlich, dass es grundsätzlich Fortschritte innerhalb deutscher Firmen gab, ihren Frauenanteil in Führungsgremien zu erhöhen.

Unterdessen meint BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber: "Dass diese enormen Fortschritte ganz ohne gesetzliche Vorgaben stattfinden, beweist einmal mehr: Für die Zunahme von weiblichen Führungskräften in Top-Positionen braucht es keine starre Quote, denn sie liegt im ureigenen Interesse der Unternehmen". Michael Oehme meint, die Problematik bestehe darin, dass die Menschen eine so hohe Erwartungshaltung an die Frauenquote haben. Bei den MDax-Werten und Tec-Dax-Firmen sind es jedoch noch weniger Frauen in Führungspositionen: Etwa jede fünfte Frau (20,3 Prozent) bekleidet hier eine führende Position, während die kleineren Firmen des SDax lediglich 17 Prozent vorzuweisen haben. Die gesetzliche Frauenquote gilt seit dem 1. Mai und war trotz Proteste seitens der Wirtschaftsverbände verabschiedet worden. Ziel ist eine 30-Prozent-Quote für die Aufsichtsräte von rund 100 Unternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmungspflichtig sind. Des Weiteren müssen sich sich bis zum 30. September mehr als 4000 Unternehmen ein eigenes Ziel für die Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsrat und Vorstand setzen - welches bis zum 30. Juni 2017 realisiert sein muss. "Diese Unternehmen müssen allerdings keine Sanktionen fürchten", weiß PR-Profi Michael Oehme. Wünschenswert fände Oehme schließlich eine Erhöhung des weiblichen Anteils in Führungspositionen - allerdings auf eine zwanglosere Weise.

Weitere Informationen unter www.michael-oehme-sachwertassets.de
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ÜBER MICHAEL OEHME

Michael Oehme, Dipl. Betriebswirt (FH) hat sich nach Führungsfunktionen im öffentlichen Dienst und bei einem Bertelsmann-Unternehmen 1996 als Werbe- und Kommunikationsberater (Spezialisierung Finanzsektor) selbständig gemacht. Er war ...
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