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Frauen im Visier: Female Recruiting als Schlüssel zum Erfolg

Frauen rücken immer stärker ins Visier der Unternehmen. Das Aufspüren von weiblichen Talenten, „Female Recruiting”, ist eine ökonomische Notwendigkeit.
(PM) Bonn, 21.03.2011 - Die Mitarbeiter-Zusammensetzung in den Unternehmen vielfältiger zu gestalten ist ein langwieriger Prozess, der an der Grund-Substanz der Unternehmenskultur ansetzen muss.

Unternehmen müssen in ihren zukünftigen Recruiting-Strategien berücksichtigen, dass Frauen eine grundsätzlich andere Vorstellung von Karriere haben als Männer. Viele Frauen sehen – anders als die meisten Männer – Karriere nicht als das Erklimmen einer Position zur nächsthöheren, sondern als einen stetigen Weg zu persönlichem Wachstum, Selbstverwirklichung und Befriedigung. Zudem sind Frauen im Regelfall viel weniger hierarchisch geprägt. Der Faktor „Macht“, der in einer erfolgreichen Karriere latent immer mitschwingt, stößt viele Frauen intuitiv ab. Hinzu kommt, dass Frauen mit Kinderwunsch – zumindest für eine gewisse Zeit – in ihrer Mutterrolle nicht ersetzt werden können. Die familienbedingte Unterbrechung müssen Unternehmen in ihren Überlegungen berücksichtigen, wollen sie talentierte Mitarbeiterinnen langfristig im Unternehmen halten.

Wer also den Pool an weiblichen Führungskräften aufstocken möchte, muss nicht nur dafür sorgen, dass genügend Frauen eingestellt werden, um eine entsprechende Talent-Basis aufzubauen, sondern in den Unternehmen selbst müssen Anreizsysteme dafür geschaffen werden, dass Frauenkarrieren überhaupt möglich sind. Female Recruiting kann daher nur funktionieren, wenn die frauen- und familienfreundlichen Werte des Unternehmens überzeugend und authentisch in die Zielgruppe der Frauen getragen und innerhalb der Organisation durch alle Bereiche gelebt werden.

Zwar ist die Umstellung eines Unternehmens auf ein frauen- und familiengerechtes Arbeitsumfeld zunächst einmal eine monetäre Investition. Langfristig gesehen legen Unternehmen damit aber den Grundstein für die eigene Zukunftsfähigkeit.

Hausaufgaben, die Unternehmen in dieser Hinsicht zu leisten haben, lauten:

* Initiativen zur Feminisierung des Unternehmens sind Aufgabe des Top-Managements. Kleine Strohfeuer in einzelnen Abteilungen verpuffen, wenn von oben keine klaren Statements kommen, dass Gender Diversity dem Unternehmen und dem einzelnen Arbeitsplatz dient.
* Unternehmen müssen ihr Beurteilungssystem für alle Mitarbeiter nach klaren und verständlichen Leistungskriterien definieren und so organisieren, dass erfolgreich sein nicht heißt, bis Abends um 10 Uhr im Büro zu sein.
* Firmeninterne Anreizsysteme müssen dafür sorgen, dass Chancengleichheit auch wirklich durchgesetzt wird.
* Arbeitsstrukturen müssen familienfreundlich werden. Telearbeitsplätze, Home-Office oder Video-Konferenzen sind keine Zukunftsvisionen mehr. Die Umsetzung ist erprobt – es wird Zeit, dass die Unternehmen diese flexiblen Arbeitsmöglichkeiten selbstverständlich in den Alltag der Mitarbeiter integrieren
* Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei helfen Betriebskindergärten, Auszeiten für die Kinderbetreuung und Wiedereinstiegsprogramme nach Familienpausen.
* Das Hinterfragen berufstätiger Mütter und Wiedereinsteigerinnen muss unterbunden werden. Unternehmen und Manager müssen lernen darauf zu vertrauen, dass Frauen, die Beruf und Familie kombinieren (müssen), ihr Privatleben und ihre Kinderbetreuung im Griff haben – im besten Fall mit Hilfe der Betreuungseinrichtungen im Unternehmen.
* Installation von Mentorenprogrammen für Frauen mit dem Ziel, Frauen zu trainieren, die Sprache der Manager zu sprechen und ihren eigenen, authentischen Führungsstil zu entwickeln, der im Unternehmen akzeptiert wird.
* Sichtbarmachen weiblicher Vorbilder, um gerade jungen Frauen zu zeigen, weibliche Karrieren sind möglich.

Solange Frauen nicht in ausreichender Anzahl im mittleren Management vorhanden sind, ist es sinnlos, mehr Frauen im Top-Management zu fordern. Die Feminisierung der Unternehmen muss konsequent und nachhaltig von unten aufgebaut werden.

Und nur die Unternehmen, die glaubhaft versichern, dass Frauen erwünscht sind, bekommen auch entsprechend gute Bewerberinnen.

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Melanie Vogel ist Initiatorin der women&work, Deutschlands größtem Recruiting-Event für Frauen. Auf der women&work treffen karriereorientierte Frauen das Who-is-Who der deutschen Unternehmen. Vorterminierte Vier-Augen-Gespräche, Standgespräche und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen den Besucherinnen bei der erfolgreichen Karriereplanung.
Das parallel dazu ins Leben gerufene Unternehmer-Signet „top4women“ ist ein internationales Arbeitgeber-Signet, das verdeutlichen soll, welche Unternehmen Wert legen auf Gender Equality. „Female Recruiting“ wird damit vereinfacht, der Recruiting-Prozess zwischen Unternehmen und weiblichen Kandidatinnen transparenter und Unternehmen können sich in der Zielgruppe karriereorientierter Frauen als attraktiver, frauenfreundlicher Arbeitgeber platzieren.

women&work: www.womenandwork.de
top4women Germany: de.top4women.com
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