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News, 19.08.2013
Fragile Weltwirtschaft
Weltkonjunktur wieder im Rückwärtsgang
Die Erholung der Weltwirtschaft ist nach dem Aufschwung in der ersten Jahreshälfte laut ifo Weltwirtschaftsklimaindex wieder ins Stocken geraten.
Belastend wirkt vor allem, dass sich sowohl die aktuelle wirtschaftliche Lage als auch Konjunkturaussichten in China wieder deutlich eingetrübt haben.
Belastend wirkt vor allem, dass sich sowohl die aktuelle wirtschaftliche Lage als auch Konjunkturaussichten in China wieder deutlich eingetrübt haben.
Das Weltwirtschaftsklima hat sich wieder etwas eingetrübt. Wie das Münchener ifo Institut berichtet, ist der im Rahmen des sogenannten World Economic Survey (WES) vom ifo Institut erhobene Wirtschaftsklimaindikator nach zwei Anstiegen in Folge im dritten Quartal um 2,7 Zähler auf 94,1 Punkte gefallen. Damit notiert der ifo Indikator, der die Bewertungen von Ökonomen zur aktuellen Wirtschaftslage und Konjunkturaussichten in den großen Wirtschaftsregionen in einem Wert zusammenfasst, wieder auf dem Stand des Quartals 2013. So fallen sowohl die Lageurteile  (-1,9 auf 82,2 Zähler) als auch die Bewertungen zur Konjunkturentwicklung (-3,5 auf 105,3 Punkte) deutlich schlechter aus als im Vorquartal. Bezogen auf die Konjunkturaussichten sind die befragten WES-Experten sogar noch etwas pessimistischer als im ersten Vierteljahr (Q1: 107,0). „Die Erholung der Weltkonjunktur kommt nicht recht voran“, fasste Cai Carstensen, Konjunkturexperte am ifo Institut, die weltweite Wirtschaftslage zusammen.

Vor allem in Asien trübte sich Wirtschaftsklima deutlich ein. Hier gab Wirtschaftsklimaindikator nach seinem kräftigen Anstieg im zweiten Quartal um 16,6 Punkte nach und notiert mit 89,5 Punkten nun wieder unter seinem langfristigen Durchschnittswert. „Der starke Rückgang ist vor allem auf die wesentlich ungünstigeren Beurteilungen sowohl zur Lage als auch des weiteren Konjunkturverlaufs in China zurückzuführen“, so Carstensen. In Nordamerika verbesserten sich beide Komponenten des ifo Wirtschaftsklimaindikators erheblich. Dem ifo Institut zufolge deuten hier die Indikatoren auf eine fortschreitende Erholung in der Region hin. In Europa hellte sich das Wirtschaftsklima ebenfalls leicht auf. Hier geben insbesondere erheblich zuversichtlichere Konjunkturerwartungen dem Wirtschaftsklima Aufschwung. Die Bewertungen zur aktuellen Wirtschaftslage verbesserten sich zwar ebenfalls, werden aber von den WES-Experten weiterhin als ungünstig bewertet.

Die Inflationserwartungen der WES-Experten blieben dagegen auf Quartalssicht unverändert. Laut WES erwarten die befragten Ökonomen weltweit für 2013 im Mittel eine Jahresteuerungsrate von 3,2 Prozent.  Bezogen auf die kurzfristigen Zinsen rechnen die Experten in den kommenden sechs Monaten mit einer weitgehend stabilen Entwicklung, während bei den langfristigen Zinsen vermehrt von einem Anstieg ausgegangen wird. Im Hinblick auf den US-Dollar gehen die Experten weltweit mehrheitlich von einem moderaten Wertzuwachs im kommenden Halbjahr aus.
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