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News, 27.09.2010
Fortbildung lohnt sich
Meister in Sachen Bildungsrendite spitze
Beschäftigte, die sich zum Meister oder Techniker ausbilden lassen, erzielen eine höhere Bildungsrendite als Akademiker, zeigt eine aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln.
Eine Meister- ebenso wie Technikerausbildung zahl sich aus.
Eine Meister- ebenso wie Technikerausbildung zahl sich aus.
Während die deutsche Wirtschaft immer lauter den Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften beklagt, zeigt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, dass sich der Aufwand für eine weiterführende Berufausbildung vielfach auszahlt – und das im Durchschnitt sogar stärker als der Aufwand für ein Studium. Danach erzielen Meister, Techniker und sonstige Fortgebildete gegenüber Hochschulabsolventen nicht nur schnellere Amortisation der mit der Ausbildung einhergehenden Lohnverluste, sondern zudem auch eine höhere Rendite. Auch was die Jobaussichten angeht, haben Fortgebildete die Nase insgesamt leicht vorn.

Wie die IW-Analyse „Bildungsrenditen in Deutschland – Einflussfaktoren, politische Optionen und ökonomische Effekte“ ergab, verzinsen sich die ausbildungsbedingten Einkommensverluste von Hochschulabsolventen im späteren Berufsleben mit einer durchschnittlichen Rendite in Höhe von 7,5 Prozent, während Fortgebildete im Durchschnitt eine Rendite von 8,3 Prozent erzielen. Zudem zahlt sich die Qualifikation bei Technikern und Meistern dem IW Köln zufolge schneller aus, demnach sich hier der Lohnverzicht im Schnitt bereits mit 40 Jahren amortisiert hat, bei Akademikern hingegen erst mit 43 Jahren. Auch bei der Arbeitssuche tun sich Fortgebildete ein wenig leichter. So lag die Quote der arbeitslosen Meister und Techniker im Jahr 2008 mit 2,9 Prozent bei den Männern und 3,7 Prozent bei den Frauen niedriger als die der arbeitslosen Hochschulabsolventen, von denen 3,0 bzw. 4,0 Prozent auf Arbeitssuche waren.

Anders beim Gehalt. Hier haben Akademiker zumeist die Nase vorn: Laut IW Köln erzielen Fortgebildete im Durchschnitt ein jährliches Bruttoeinkommen von 42.000 Euro, während Akademiker im Schnitt pro Jahr auf 57.000 Euro brutto kommen. Allerdings fällt die Kluft zwischen Gering- und Gutverdienen bei den Fortgebildeten geringer aus als bei den Akademikern. „Während manche Hochschulabsolventen überdurchschnittliche Einkünfte erzielen, haben andere – zum Beispiel viele Geisteswissenschaftler – vergleichsweise geringe Einkommen“, so das Institut.
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