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„Form Follows Fitness“: Innovative Innenarchitektur für den CIRCLE Munich - Private Health Club

(PM) München, 10.01.2013 - Über den Wert von Architektur bei der Gestaltung von Arbeitswelten wird heute vielfach diskutiert. Einig sind sich Architekten und Arbeitspsychologen bei der Erkenntnis, dass modern gestaltete Räume, die auf funktionale wie psychologische Aspekte gleichermaßen eingehen, die Motivation der Menschen darin steigern können. Die hierzulande noch junge Wissenschaft der Architekturpsychologie betont daher verstärkt den Zusammenhang von Raumgestaltung und Wohlbefinden. Ein Ort, an dem es nun gleichermaßen auf Leistungsfähigkeit wie auf Wohlbefinden ankommt, ist der Fitness Club für Innenarchitekten eine neue Herausforderung.

"Trainingsräume für körperliche Fitness verbinden im Idealfall hohe Funktionalität mit hoher Ästhetik", betont Susanne Brücker von Brücker Innenarchitekten aus München. "Das Raum- und Materialkonzept, das Interieur und die Farbwelten sollen den Sportler motivieren, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: seine körperliche Gesundheit."

Den Fokus auf das Wesentliche lenken

Einen wegweisenden raumgestalterischen Ansatz hat Susanne Brückner mit Projektleiterin Mona Böttcher für den neuen Münchner Private Health Club CIRCLE umgesetzt. Der im NuOffice an der Domagkstraße liegende Club richtet sich an Menschen, die beim Training auf Effizienz und Exklusivität gleichermaßen Wert legen. Seine Besonderheit: Die hochmodernen Geräte passen ihre Einstellungen von der Sitzposition über das Körpergewicht bis zur Herzfrequenz per Chipkarte individuell an den Trainierenden an. Lästiges und zeitaufwändiges Einstellen ist passé. Das Trainingskonzept verbindet Kraft-, Ausdauer- und Vibrationstraining und besteht pro Gerät aus einer Belastungs- und einer Ruhephase. Das Prinzip verspricht eine Effizienzsteigerung von bis zu 30% gegenüber herkömmlichen Geräten. In weniger als einer halben Stunde lässt sich das „Training pur“ im CIRCLE absolvieren.

„Aus der Arbeitspsychologie wissen wir, wie leistungsfördernd die Umgebungsgestaltung für den Menschen sein kann“, betont Susanne Brückner, deren Büro bereits den Umbau der Kraft Foods-Europazentrale in Zürich nach den arbeitspsychologischen Erkenntnissen des „Smart Workings“ umgesetzt hatte. Mit großem Erfolg. „Um Leistung und Motivationssteigerung geht es auch im CIRCLE.“ Hier beruhen sowohl Gerätekonzept wie auch Raumgestaltung auf den neuesten Erkenntnissen.

Vom „Smart Working“ zum „Smart Workout“

Das Ergebnis ist ein minimalistisches Raumkonzept mit kreisförmigen Gestaltungselementen, die das CIRCLE-Motiv formal aufgreifen und in einer transparenten, betont leichten Formensprache widerspiegeln. Die Farben Weiß und Metallic-Grau dominieren und verleihen dem Raum eine energetische Ästhetik. „Wir haben auf ein konsequent puristisches Konzept Wert gelegt, das einen Fokus auf das Wesentliche zulässt“, erklärt Susanne Brückner. „Somit haben wir den Trainingsansatz Effizienz im Raumkonzept ästhetisch interpretiert.“

Werte erlebbar machen

Der Trainingsbereich wird durch drei kreisrunde Podeste gegliedert, so dass die Mitglieder die unterschiedlichen Zirkel-Trainingseinheiten (Cardio, Kraft, Kraft-Ausdauer) auf den ersten Blick erfassen können. Inszeniert werden die Podeste bzw. Zirkel durch die individuelle ringförmige Circolo Beleuchtung, die jeden Zirkel von oben betonen und hervorheben.
Hauptgestaltungsmerkmale des Clubs sind organische skulpturale Formen, verchromte Oberflächen, Licht- und Schatteninszenierungen, Transparenz und Rückzug sowie strukturierte weiß-graue Oberflächen. Die weiche Formensprache und warme Lichtstimmung unterbricht die puristische Stringenz und erzeugt bei dem Trainierenden Wohlempfinden.

Wichtig bei der Gestaltung des Clubs war, jedes Element bzw. jeden Bereich für sich wirken zu lassen. Somit positionieren sich der Empfangstresen sowie die organisch geformten Loungemöbel als Skulptur im Raum. Die Beratungsbox, in der Mitglieder betreut werden, ist zur Trainingsfläche hin voll verglast. Auf diese Weise wird die Offenheit und Transparenz des Clubs verdeutlicht. Auch hier bestimmen ovale, organische Formen das Interieur. Formale Klarheit herrscht ebenfalls in den Umkleideräumen. Hier wird das Farbkonzept jedoch durch eine Besonderheit durchbrochen: Blau und coral eingefärbte Mooswände in den Duschen strahlen Frische und eine natürliche Ästhetik aus, die den Fokus nach dem Training auf das Thema Energie lenken.

Der CIRCLE steht für die Maximen Exklusivität und Effektivität, die in der Innenarchitektur des Clubs abzulesen sind. „Auf diese Weise füllen wir die Werte des Clubs mit Leben und machen seinen individuellen Anspruch für die Mitglieder spürbar,“ erklärt Mona Böttcher.
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