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Pressemitteilung

Fit für den Aufschwung: Mit Factoring das Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe finanzieren

(PM) München , 11.08.2010 - (München, 11.08.2010) Die Konjunktur zieht an in Deutschland und die meisten Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe haben wieder eine gute Auftragslage. In den vergangenen Monaten haben viele Mittelständler Liquiditätsreserven aufgebraucht und benötigen nun neues Kapital zur Finanzierung von Wachstum. „Bei der Kreditvergabe müssen Unternehmer die oftmals schlechteren Bilanzen von 2009 vorlegen, was häufig zu einer Abstufung des Ratings führt“, berichtet Matthias Bommer, Geschäftsführer der Vantargis Factoring GmbH. „Das wiederum führt oft zu höheren Kreditkonditionen, der Forderung von zusätzlichen Sicherheiten oder gar der Ablehnung der Finanzierung“. Verschlechtern sich die Ratings der Kunden der Bank, müssen diese für das selbe Kreditvolumen mehr Eigenkapital hinterlegen - dieses ist jedoch auch bei den Banken Mangelware. „Eine interessante Alternative ist zum Beispiel Factoring“, so Bommer. „Dabei verkauft der Unternehmer fortlaufend seine Rechnungen an einen Factor und erhält dafür sofort Liquidität - und das ganz ohne zusätzliche Sicherheiten“.

Einkaufskosten senken
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Wareneinsatz oft ein großer Kostenblock. Mit Factoring lassen sich leicht die Einkaufskosten senken, denn der Unternehmer ist durch den Verkauf der Forderungen liquide. Er kann das Geld im Einkauf einsetzen und seine Rechnungen zeitnah begleichen. So lassen sich Skonti realisieren oder Rabatte aushandeln. Neben der Sicherung der Liquidität sind Factoring-Kunden gegen den Ausfall der Forderungen geschützt und der Factor übernimmt das Debitorenmanagement. „Außerdem haben Unternehmer dank Factoring einen Wettbewerbsvorteil, denn sie sind liquide und können so ihren Kunden längere Zahlungsziele statt Skonto anbieten“, erläutert Matthias Bommer. „Sie sparen somit doppelt, beim Einkauf und beim Absatz“.

Factoring im Verarbeitenden Gewerbe: Ein Praxisbeispiel
Im Fallbeispiel bewältigt ein Formenbauer mit Factoring seine Unternehmenskrise. Im Jahr 2003 übernahm Herbert Müller sämtliche Anteile am Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt einen Jahresumsatz von 1,2 Mio. Euro erwirtschaftete. Das operative Geschäft wurde vom Alteigentümer stark vernachlässigt. Mit der Übernahme musste Müller schnell handeln. „Um effizient und gewinnbringend arbeiten zu können, haben wir mit einem Unternehmensberater jeden internen Prozess überprüft“, erläutert Geschäftsführer Müller die damalige Situation.

Dazu gehörten auch die Lieferanten- und Kundenbeziehungen. Das Unternehmen konnte aufgrund der angespannten Liquiditätssituation keinen Skonto auf der Einkaufsseite realisieren und musste zudem seinen Kunden im Hinblick auf eine schnelle Bezahlung Skonto gewähren. „Wir hatten somit eine doppelte Kostenbelastung auf der Einkaufs- und Absatzseite“, erklärt Müller. Darüber hinaus wollte die Bank den bestehenden Kontokorrentkredit aufgrund fehlender zusätzlicher Sicherheiten nicht weiter erhöhen. Die Beteiligten einigten sich, Factoring als Finanzierungsart zu prüfen.

Mit Factoring in die Zukunft
Im ersten Schritt wurde untersucht, ob Factoring den Liquiditätsengpass lösen könnte. Müller bestimmte hierzu auf Basis einer aktuellen Offenen-Posten-Liste die aus Sicht des Unternehmens factoringgeeigneten Debitoren. „Insgesamt waren 20 Debitoren, die rund 80 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten, factoringfähig“, so Müller. Das bedeutete, dass im Saisonverlauf zusätzliche Liquidität geschaffen werden konnte.

Müller sprach seine Lieferanten auf die Gewährung von Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen an. „Fast 90 Prozent der Lieferanten waren bereit, bis zu 3 % Skonto einzuräumen“, erläutert der Geschäftsführer. Ähnlich sah es auf der Absatzseite aus. Ein längeres Zahlungsziel von bis zu 45 Tagen war den meisten Kunden wichtiger als die Realisierung von gewährtem Skonto.

Nach Abschluss des Vertrages begann der Unternehmer umgehend mit den Vorbereitungen. Nach nur 4 Wochen hatte er die erste Bevorschussung auf die aktuellen Forderungen auf seinem Konto gutgeschrieben und verfügte damit über einen sofortigen Liquiditätsschub. Seitdem erfolgt die Rechnungsstellung täglich an die Kunden. Parallel erhält die Vantargis Factoring diese zur Verarbeitung. Binnen zwei Arbeitstagen hat das Unternehmen nun rund 80 % der Rechnungssumme auf dem Konto. „Für unsere Kunden hat sich so gut wie nichts geändert. Sie überweisen den Betrag einfach an die neue Kontoverbindung, die auf der Rechnung aufgebracht ist“, erzählt Müller.

Heute beschäftigt das Unternehmen elf Mitarbeiter. Der Jahresumsatz ist seit 2003 kontinuierlich auf mittlerweile 1,6 Mio. Euro gestiegen.

Weitere Informationen gibt es unter www.vantargis-factoring.de. Dort kann auch der kostenlose Factoring-Leitfaden mit vielen Praxisbeispielen bestellt werden. Unter Telefon 089 242 937 318 können sich Unternehmer zudem kostenlos zum Nutzen von Factoring informieren oder prüfen lassen, ob und wie die Dienstleistung auch in ihrem Unternehmen einsetzbar ist.
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Die Vantargis Factoring GmbH ist eine bankenunabhängige Factoringgesellschaft. Das Unternehmen finanziert deutschlandweit als Full-Service-Dienstleister im Factoring kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu ...
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