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News, 07.11.2008
Finanzkrise
Kauflust deutscher Konsumenten sinkt
Die Folgen der Finanzkrise schlagen einer aktuellen Nielsen-Untersuchung zufolge immer stärker auf das Konsumverhalten nieder: Aus Angst vor einer Rezession und Inflation versuchen immer mehr Verbraucher in Deutschland verstärkt zu sparen und verschieben geplante Anschaffungen ins nächste Jahr.
Wie The Nielsen Company mitteilt, stellen sich in Deutschland angesichts der Turbolenzen an den Finanzmärkten und der düsteren Aussichten für die Konjunktur erste Veränderungen im Konsumverhalten ein. Dies zeigten die Ergebnisse des Nielsen Homescanpanels, für den vom 17. bis 21. Oktober 2008 bundesweit rund 9.000 Haushalte zu ihrem Einkaufs- und Ausgabenverhalten befragt wurden. Demnach gibt jeder fünfte deutsche Haushalt an, sei der seit der Finanzmarktkrise weniger Produkte mit Bio-Siegel zu kaufen. An guter und bester Qualität bei Lebensmitteln und Getränken spart indes nur jeder 10. Haushalt. Bei Alkohol und Süßwaren beschränkt sich seit Beginn der Krise ebenfalls ein Fünftel der befragten deutschen Konsumenten.

Laut Nielsen wirken die Folgen der Finanzkrise nicht nur auf die Umsätze mit Nahrungs- und Genussmitteln, sondern zeigen sich auch bei der Verwendung von Haushaltsprodukten. So setzten zum Beispiel 10% der Haushalte, die Weichspüler benutzen, diesen seltener oder sparsamer ein. „Befürchtungen zeigen die Bundesbürger vor allem hinsichtlich einer zunehmenden Geldentwertung und einer wirtschaftlichen Rezession. Über die Hälfte der befragten Haushalte rechnet damit, dass Produkte des täglichen Bedarfs teurer werden“, so The Nielsen Company. Die Folge: Jeder dritte deutsche Haushalt will in Zukunft noch stärker auf den Preis achten und jeder vierte geplante Anschaffungen ins nächste Jahr verschieben.

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Infos zur Studie

Die repräsentative Nielsen-Studie befasst sich mit den Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das private Einkaufs- und Ausgabeverhalten der Haushalte, aber auch mit Befürchtungen und Ängsten der Deutschen. Neben den Themen Inflation und Rezession wurden generelle Einstellungen zu Preisen, Sparen, Anschaffungen sowie Vertrauen in Geldinstitute und staatliche Regulierungsmaßnahmen erhoben. Die Auswertung der „PanelViews – Finanzmarktkrise“  steht Interessenten als Excel-Datei zur Verfügung und bildet die soziodemografischen Aufbrüche Haushaltsgröße, Haushalts-Nettoeinkommen, Alter der haushaltsführenden Person, Lebenszyklus und Kinder im Haushalt ab. Zentrale Aussagen der Studie sind zudem als Power-Point-Präsentation erhältlich. Die Studie kann bei Nielsen in Frankfurt zum Preis von 800,-- Euro zzgl. Mehrwertsteuer bezogen werden.

Quelle: The Nielsen Company

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