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Finanzierung über den Kapitalmarkt – für jeden eine Möglichkeit

(PM) , 11.04.2008 - Wer den Begriff Kapitalmarkt hört, denkt sicher zunächst an große börsennotierte Unternehmen, die über verschiedene Handelssysteme Investitions- und Wachstumskapital über die Ausgabe von Beteiligungen, insbesondere meist eigene Aktien, generieren.
Der mittelständische Unternehmer geht in der Regel davon aus, dass eine solche Möglichkeit der ergänzenden Unternehmensfinanzierung für das eigene Unternehmen aufgrund der Größe und Ertragslage nicht in Frage kommt. Daher stützen mittelständische Unternehmen ihre Finanzierungsstrategie allzu oft auf althergebrachte Lösungen, wie z.B. Bankkredite.

Angesichts einer oft schwachen Eigenkapitalausstattung und der immer zögerlicheren Haltung der Banken müssen viele mittelständische Unternehmen aber feststellen, dass Ihnen gerade der Weg zu den (eigenen) Banken oft verwehrt bleibt. Unternehmen stehen somit heute immer mehr vor der Aufgabe, alternative Lösungen zu sondieren, um die Unternehmensentwicklung und –finanzierung auf den richtigen Weg zu bringen.

Ein Weg, der (fast) jedem Unternehmen offen steht, ist die Aufnahme von Beteiligungskapital, so z.B. Mezzanine- oder Fondskapital, über den freien, d.h. ausserbörslichen Kapitalmarkt. Ähnlich den großen börsennotierten Unternehmen können demnach auch kleine und mittelständische Unternehmen über die Ausgabe verschiedener Beteiligungen Kapital zum weiteren Auf- und Ausbau bzw. zur Realisierung bestimmter Projekte einwerben. Gängige Finanzierungsinstrumente solcher Beteiligungen sind beispielsweise Genussrechte, stille Gesellschaften oder Anleihen. Aber auch eigene Anteile, wie Aktien, GmbH- oder Kommanditanteile können am freien Kapitalmarkt interessierten Anlegern angeboten werden. Das auf diesem Weg eingeworbene Beteiligungskapital steht zur freien Verfügung des Unternehmens und kann innerhalb des Gesellschaftszwecks nach Belieben des Unternehmens verwendet werden.
Durch ein solches, so genanntes Private Placement und die Ausgabe von z. B. Genussrechten oder Stillen Beteiligungen sind je nach Unternehmen Volumina im zweistelligen Millionenbereich platzierbar und schaffen so für die Unternehmen den erforderlichen Handlungs- und Gestaltungsspielraum.

In den meisten Fällen wird das Kapital über externe Finanzdienstleister, welche private Investoren oder Investorengruppen ansprechen, für das jeweilige Unternehmen eingeworben.
Daneben besteht aber für die Unternehmen auch die Möglichkeit, z.B. durch die eigene Ansprache und Beteiligung von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern die Kapitalien einzuwerben, die zur Durchführung notwendiger Investitionen erforderlich sind.

Eine Finanzierung über den Kapitalmarkt hat gegenüber der Fremdmittelaufnahme zudem psychologische Vorteile. Das Unternehmen muss nicht als Bittsteller an die Kreditinstitute herantreten. Sie sind vielmehr Anbieter eines Kapitalanlageprodukts und unterbreiten ihren Anlegern einen Angebot und die Aussicht auf eine überdurchschnittliche Rendite. Auch für den Anleger kann die Emission, die zur Wachstumsfinanzierung oder Finanzierung eines spezifizierten Projektes eingesetzt wird, interessant sein. Er kann nachvollziehen, wofür das von ihm eingezahlte Kapital verwendet wird und sich eine eigene Meinung über die Werthaltigkeit sowie die Entwicklungschancen des Unternehmen und der mit seinem Beitrag durchgeführten Investitionen bilden. Diese Form von Transparenz schafft Vertrauen, in die Geldanlage und in das Unternehmen.

Bei einem öffentlichen Angebot von über Euro 100.000,- bzw. an über 20 Anleger muss das Unternehmen lediglich einen Beteiligungsverkaufsprospekt, welcher durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu gestatten ist, veröffentlichen. Dieser Prospekt hat dem Anleger einen Überblick über das Unternehmen, die angebotene Beteiligung sowie über alle wesentlichen anlageentscheidenden Faktoren zu ermöglichen. Er dient dabei sowohl als Instrument zur Haftungsvermeidung als auch zur Darstellung des Unternehmens und der möglichen Perspektiven.

Bernd & Didier
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
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Die Bernd & Didier Rechtsanwaltsgesellschaft mbH betreut und vertritt Unternehmen und Finanzdienstleister in allen Fragen rund um den Kapitalmarkt. Hierbei kann Sie auf eine über siebenundzwanzigjährige Erfahrung im Kapitalmarkt- und Finanzdienstleistungsrecht zurückgreifen und besitzt auf diesem Gebiet eine nachgewiesen hohe Spezialisierung. Die Schwerpunkte des Dienstleistungsangebotes der Kanzlei liegen insbesondere bei der Auswahl, Konzeption und Durchführung verschiedener Kapitalmaßnahmen für mittelständische Unternehmen, der Prospekterstellung (für Vermögensanlagen und Wertpapiere), der rechtlichen Überprüfung bestehender Verkaufsprospekte, der Beratung und Vertretung von Unternehmen und Finanzdienstleistern gegenüber der BaFin sowie vor Gerichten in allen angrenzenden Rechtsgebieten.

Die Bernd & Didier Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist Partner der Dr. Werner Financial Service Group und kann über das Netzwerk eine „Full-Service“ Betreuung vor allem mittelständischer Unternehmen bei der Durchführung verschiedenster Kapitalmaßnahmen, wie Private Placements über mezzanine Beteiligungsformen anbieten
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