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Finanzierung mit Factoring: Vorteile für Transport- und Logistikunternehmen

(PM) Hamburg, 28.05.2015 - Finanzielle Handlungsfreiheit – auch unabhängig von der Hausbank ­– ist einer der Gründe, warum Unternehmen das Factoring einsetzen. Vorteil gerade in Wachstumsphasen: Durch den laufenden Verkauf offener Forderungen steigt die Liquidität parallel zum Umsatz an. Bereits jeder zweite mittelständische Unternehmer (48%) findet Factoring interessant, weil das Volumen der Finanzierung nicht wie eine Kreditlinie endet. Das ergab die aktuelle Studie des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM). Beispiele aus der Transport- und Logistikbranche bestätigen den Trend zu innovativen Finanzierungen.

Schnelle Liquidität schafft Sicherheit

Wie Factoring als Wachstumsmotor wirkt, zeigt ein Logistikunternehmen, das sich seit der Gründung 2011 äußerst dynamisch entwickelt. So plante man für 2013 mit 250 TEUR Umsatz, erreichte aber 650 TEUR. Wegen der sehr guten Auftragslage investierte das Unternehmen in die Erweiterung seines Fuhrparks und beauftragte zusätzlich Subunternehmer. Durch die Fremdleistungen und die umsatzbedingt gestiegenen Kosten erhöhte sich der Vorfinanzierungs- bedarf. Die bestehende Kreditlinie von 20.000 EUR reichte jedoch nicht aus. Die Lösung: In enger Abstimmung mit dem Steuerberater entwickelte die anteeo finance AG ein individuelles Factoring-Konzept. Nun erwirtschaftet das Logistikunternehmen die notwendige Liquidität aus der Vorfinanzierung seiner Forderungen. Das umsatzkongruente Prinzip von Factoring schafft eine sichere und bankenunabhängige Basis für weiteres Wachstum. Heute erzielt das Unternehmen 1,1 Mio. EUR Umsatz.

Spezielle Leistungen wie Gutschriftsverfahren

Für Unternehmen der Transport- und Logistikbranche können prozessbezogene Leistungen das Factoring besonders effizient machen. Zum Beispiel lassen sich Forderungen aus Rücktransporten, deren Aufträge oft kurzfristig über die Frachtenbörse eingeholt werden, versichern und bevorschussen. Das erfordert spezielles Know-how, vor allem in der Zusammenarbeit mit den Rückversicherern. Auch das sogenannte Gutschriftsverfahren gehört für einen erfahrenen Transport- und Logistik-Factor zum Tagesgeschäft. Hintergrund: Die Kunden von Transportunternehmen übersenden monatliche Gutschriften – mit Zahlungszielen von durchschnittlich 45 Tagen. Das Unternehmen benötigt die Liquidität aber deutlich früher, um Verbindlichkeiten zeitnah begleichen zu können. Spezialisten wie die EKF Finanz Frankfurt GmbH erstellen daher ein bedarfsgenaues Factoring-Konzept unter Einbindung der Kunden, das dem Transporteur noch vor dem Erhalt der Gutschriften Liquidität sichert. In der Regel erfolgt die Auszahlung innerhalb von 24 Stunden. Auch die nordwest Factoring & Service GmbH arbeitet mit dem Gutschriftsverfahren. Durch die planbare Liquidität lassen sich Kreditlinien bei der Hausbank entlasten. Zudem honorieren viele Subunternehmer die schnelle Zahlung mit Skonti, was die Finanzierungsgebühren kompensieren kann. An die Factoring-Gesellschaft ist eine Versicherungsmaklerei angegliedert, so dass sich Finanzierung und Transportversicherung aus einer Hand abrufen lassen.

Vorsprung durch Innovation und Ausfallschutz

Wer in einer stark IT-getriebenen Branche in neue Technologien investiert, verbessert seine Chancen im Wettbewerb. Auch vor diesem Hintergrund bewährt sich der strategisch eingesetzte Forderungsverkauf. So berichtet die opta data GmbH von Logistikkunden, die ihre durch Factoring gewonnene Liquidität für Investitionen in neue Software nutzen. Sinnvoll kann auch eine Kombination mit bestehenden Kontokorrentlinien sein. Denn Factoring verbessert die Bilanzstruktur, was sich positiv auf Bankenrating und Kreditkonditionen auswirkt.

Weitere Kosteneffekte ergeben sich im administrativen Bereich, wenn sich Unternehmer für das Full-Service-Factoring entscheiden. Dabei wird die komplette Debitorenbuchhaltung inklusive kaufmännisches und gerichtliches Mahnwesen an den Factor ausgelagert. Für manchen Logistiker noch wichtiger: Mit Abtreten der Forderungen gibt er nicht nur lästige und zeitaufwendige Verwaltungsarbeiten ab, auch das Ausfallrisiko geht zu 100 Prozent auf den Factor über. Anbieter wie die CB Bank rechnen Full-Service-Factoring mit einer Abschlagsgebühr ab, die alle Kosten umfasst. Zur Leistung gehört auch die Bonitätsprüfung der Debitoren – noch ein Plus an Sicherheit für Factoring-Nehmer.

Quelle: BFM Factoring-Studie 2015 (BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand / TNS Infratest. Repräsentative Befragung kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von unter 50 Mio. Euro. Die Untersuchung auf Basis von 1.555 Interviews wurde im Oktober 2014 durchgeführt.)
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Der Bundesverband BFM ist die Interessenvertretung und Kommunikationsplattform für das mittelständische Factoring in Deutschland.
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