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News, 18.12.2014
Finanzen 2015
Finanzvorsätze der Deutschen
Die Finanzen besser kontrollieren, Steuern sparen, die Steuererklärung pünktlich machen – die Deutschen haben sich für das Finanzjahr 2015 einer Studie nach viel vorgenommen. Der Vorsatz, mehr zu sparen, steht dagegen lediglich bei jedem Zweiten auf der Finanzagenda.
2015 ganz oben auf der Finanzagenda: den Geldfluss/-abfluss auf dem Konto kontinuierlich überwachen. (Bild: Postbank)
2015 ganz oben auf der Finanzagenda: den Geldfluss/-abfluss auf dem Konto kontinuierlich überwachen. (Bild: Postbank)
Wenn zum Jahreswechsel die Sektkorken knallen, werden erfahrungsgemäß viele gute Vorsätze gefasst. Auch Vorsätze rund um das liebe Geld sind alle Jahre wieder populär. Die Postbank hat mit TNS Emnid nachgefragt, welche Finanzvorsätze im Jahr 2015 ganz oben stehen. Wichtigstes Finanz-Ziel im neuen Jahr ist demnach für die Deutschen, regelmäßig die Bewegungen auf ihrem Konto zu kontrollieren. Drei von vier befragten Deutschen (74 %) haben sich dies für das Jahr 2015 vorgenommen. „Nur wer sein Konto im Blick hat, kann fehlerhafte oder unberechtigte Buchungen erkennen und rückgängig machen“, erläutert Corinna Wirtz von der Postbank. „Bankkunden können Lastschriften innerhalb von acht Wochen nach Kontobelastung widersprechen. Bei einer unberechtigten Zahlung haben sie 13 Monate Zeit.“ Platz zwei und drei der am häufigsten genannten Vorsätze betreffen das Finanzamt: 67 Prozent der Deutschen haben sich das Ziel gesetzt, mehr Steuern zu sparen, und 66 Prozent, pünktlich ihre Steuererklärung zu machen. Für mehr Ordnung im Aktenschrank wollen 61 Prozent der Bundesbürger sorgen. Sie planen, ihre Finanzunterlagen zu sortieren und sorgfältig abzulegen.

Tendenz geht eher zum Konsum, denn Sparen

Für die meisten Deutschen heißt das Motto für 2015 im Bereich Finanzen nicht, sich in Verzicht und Disziplin zu üben, sondern vielmehr, sich und anderen Gutes zu tun. 56 Prozent der Deutschen wollen sich im neuen Jahr mehr gönnen und freie finanzielle Mittel in ihr Wohlbefinden investieren, wobei das Geld vor allem im Osten deutlich lockerer als im Westen sitzt. So planen in den neuen Bundesländern rund zwei Drittel der Befragten (67 %) im Jahr 2015, stärker dem Konsum zu frönen, während in den alten Bundesländern sich nur gut die Hälfte (54 %) im neuen Jahr mehr gönnen möchte.

Mehr zu sparen, haben dagegen im Jahr 2015 nur 50 Prozent der Deutschen vor. Hier sind es insbesondere die Jüngeren, die stärker an die Zukunft denken wollen, allen voran die 18- bis 29-Jährige: Von ihnen wollen gut drei Viertel (78 %) im neuen Jahr mehr sparen. Bei 30- bis 39-Jährigen sind es immerhin zwei Drittel (65 %), die mehr auf die hohe Kante legen wollen, und damit ebenfalls deutlich mehr als im Durchschnitt aller Deutschen. Dabei tendieren die Frauen mehr zum Sparen als die Männer. So sind es bei letzteren nur 44 Prozent, die stärker für ihre finanzielle Zukunft vorsorgen möchten, bei den Frauen hat dies dagegen mehr als die Hälfte (55 %) vor. Entsprechend planen die Frauen mit einem Anteil von 50 Prozent auch deutlich häufiger, sich in puncto Geldausgaben zu beschränken, als die Männer (37 %). Auf eine gewinnbringende Anlage der Ersparnisse legen dagegen die Männer etwas stärker Wert (48 %; Frauen: 41 %).
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