Pressemitteilung, 09.07.2012 - 09:48 Uhr
Perspektive Mittelstand
Finanz- und Kapitalstrukturen als Eckpfeiler des Unternehmenserfolgs
Neben der Unternehmensstrategie und den Organisations- und Personalstrukturen sind vor allem die Finanz- und Kapitalstrukturen mitverantwortlich für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.
(PM) Hamburg, 09.07.2012 - Neben der Unternehmensstrategie und den Organisations- und Personalstrukturen sind vor allem die Finanz- und Kapitalstrukturen mitverantwortlich für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Denn gesunde und flexible Finanz- und Kapitalstrukturen sind einer der Garanten dafür, dass Unternehmen auch künftige Herausforderungen bestmöglich bewältigen können. Restriktive Bankenfinanzierung Klassische Bankfinanzierungen gelten immer noch als die wichtigste Quelle zur Unternehmensfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen. Nach den Erfahrungen der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrisen und der Einführung von Basel III, zur Reglementierung der Finanzinstitute, haben viele Banken nun angekündigt, ihre Bilanzrisiken und damit auch das Kreditgeschäft zu reduzieren. Zwar werden viele Banken dem Firmenkundengeschäft auch weiterhin treu bleiben, allerdings dürften Unternehmen, die Problembranchen angehören, auf riskanten Geschäftsmodellen basieren, oder ganz allgemein über eine schwache Bonität verfügen, zunehmend schwieriger an Fremdkapital gelangen. Denn seitdem die Banken bei Krediten für Unternehmen mit schlechterer Bonität mehr Eigenkapital hinterlegen müssen, investieren sie verständlicherweise bevorzugt dort, wo geringere Eigenkapitalanforderungen und höhere Renditen locken. Alternative Finanzierungsmodelle Als Folge der zunehmend restriktiven Bankenfinanzierung werden daher für mittelständische Unternehmen künftig auch alternative Finanzierungsmodelle an Bedeutung gewinnen. Neben der klassischen Fremdkapitalfinanzierung durch Bankkredite sind beispielsweise die Unternehmensfinanzierung durch (Teil-) Börsengänge oder die Einräumung von Beteiligungen gegenüber speziellen Beteiligungsgesellschaften nur zwei weitere Möglichkeiten, die zur Deckung des Kapitalbedarfs im Zuge der langfristigen Unternehmensfinanzierung dienen können. Um als Mittelständler aber überhaupt von solchen alternativen Finanzierungsmodellen profitieren zu können, wird zunächst die Kapitalmarktfähigkeit des eigenen Unternehmens zur zwingenden Voraussetzung. Diese erfordert von den Unternehmen einerseits eine klare strategische Ausrichtung, ein konsequentes, strategisches Management sowie ein systematisches, strategisches Controlling und Risikomanagement. Andererseits sind eine solide Eigenkapitalbasis, einwandfreie Bonität und ein gesundes Rating sowie die bedingungslose Bereitschaft zur Transparenz beim Reporting obligatorisch. Belastbares Rating und transparentes Reporting Gerade mit der geforderten Transparenz tun sich aber derzeit noch viele kleinere Familienunternehmen aus einem gewissen Unabhängigkeitsanspruch heraus unnötig schwer. Wenn aber der Unternehmer seinen Investoren und Anlegern nicht rechtzeitig kommuniziert, wann und warum bestimmte Mittel benötigt werden, tun diese sich verständlicherweise schwer damit, diese Mittel auch zu bewilligen. Das gilt nicht nur für Krisenzeiten, wenn langfristige Sanierungsmaßnahmen finanziert oder kurzfristige Umsatzeinbrüche kompensiert werden müssen, sondern auch für positive Konjunkturphasen, wenn Aufträge vorfinanziert oder Produktion und Logistik erweitert werden sollen. Denn je umfassender und vorausschauender ein Unternehmen über geplante Umsätze, Investitionen oder Sanierungen, Gewinne oder Verluste berichtet, desto besser können Investoren auch die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und die Zukunftsperspektiven des Unternehmens beurteilen. Weil sich eine solche proaktive Finanzkommunikation und ein transparentes Berichtswesen regelmäßig auszahlen, sollten mittelständische Unternehmen unbedingt ihre restriktive Informationspolitik ablegen. Gesunde Finanz- und Kapitalstrukturen Wer das als Unternehmer berücksichtigt, der wird auch eine stabile Unternehmensfinanzierung auf der Grundlage gesunder und flexibler Finanz- und Kapitalstrukturen sicherstellen können, und größte Chancen haben, auch künftige Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen und den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens nachhaltig zu sichern.


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ÜBER RAOUL RICHAU

RAOUL RICHAU studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft und sammelte von 2000 bis 2007 mehrjährige Beratungserfahrungen in namhaften, internationalen Wirtschaftskanzleien, Unternehmensberatungen, Steuerberater- und Prüfungsgesellschaften. Anschließend verantwortete er von 2007 bis 2010 in der Geschäfts- und Konzernleitung mittelständischer, inhabergeführter Unternehmensgruppen die Bereiche Controlling, Finanzen, Steuern, Recht, Personal und EDV. Zu seinen Aufgaben zählten dabei auch die Planung und Umsetzung interner Sonderprojekte, die Koordination externer Berater, sowie die federführende Begleitung der strategischen Unternehmensausrichtung und Organisationsentwicklung. 2010 gründete er die Beratungsagentur Richau Consulting.