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Pressemitteilung

Fehlstart an der Zapfsäule – wvp bemängelt Versäumnisse am Point of Sale bei Einführung von E10

(PM) Stuttgart, 09.03.2011 - Die missglückte Einführung des neuen Biokraftstoffs E10 führt die wvp GmbH zu großen Teilen auf schwere Versäumnisse in der direkten Ansprache der Verbraucher zurück. Die Stuttgarter Werbeagentur, die auf strategische Markenführung und Handelsmarketing spezialisiert ist, kritisiert vor allem, dass in den vergangenen Monaten an den Zapfsäulen und in den Tankstellen nur unzureichend über den neuen Treibstoff informiert wurde.

„Im Normalfall geben sich Unternehmen besonders große Mühe, wenn sie ein neues Produkt an den Markt bringen. Früh vor der Einführung wir geplant, wie die Verbraucher umfassend informiert und wie das Produkt zielgruppengerecht beworben werden kann. Im Falle von E10 wussten alle Beteiligten schon seit langer Zeit, dass der Biokraftstoff angeboten werden muss“, berichtet Anette Rottmar, Geschäftsführerin der wvp GmbH. „Wie sehr den Deutschen ihr Auto am Herzen liegt, ist nun wirklich kein Geheimnis. Somit war klar, dass man bei E10 besonders früh das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen muss. Da die Autofahrer zwangsläufig regelmäßig an der Zapfsäule stehen, wäre dies der ideale Ort gewesen, die Menschen zu informieren und für das Produkt zu begeistern. Wir wissen, dass 75 Prozent der Kaufentscheidungen von Konsumenten direkt am Point of Sale getroffen werden. Diese Tatsache muss bei der Kommunikation rund um E10 beachtet werden.“

Von der Aufforderung an die Bürger, sich selbst beispielsweise im Internet zu informieren, hält die Stuttgarter Agentur nur wenig. Auch die 8,5 Millionen Broschüren, die über Verbände wie den ADAC und die Automobil- und Mineralölindustrie verteilt worden sind, tragen nach Meinung von wvp nur wenig zur Aufklärung und Vertrauen in E10 bei. Von den 30.000 gedruckten Postern und den 2 Millionen Broschüren, die nun zusätzlich produziert werden sollen, verspricht sich Anette Rottmar keine großen Effekte.

„Die Menschen müssen direkt mit dem Produkt zusammengebracht werden. Dies geschieht am besten direkt an der Zapfsäule oder im Verkaufsraum der Tankstellen. Sicherlich können Anzeigen und Broschüren dabei unterstützend eingesetzt werden“, erläutert die Geschäftsführerin der Stuttgarter Agentur. „Damit die Verbraucher jedoch ein gutes Gefühl dabei haben, wenn sie E10 tanken und nicht vor dem unbekannten Produkt zurückschrecken, muss deutlich mehr geboten werden. In der Vergangenheit haben die Mineralölkonzerne doch schon häufig große Kreativität bewiesen wenn es darum ging, den Menschen in den Tankstellen zum Kauf zusätzlicher oder neuer Produkte zu bewegen.“

Die Stuttgarter Werbeprofis raten den Verantwortlichen die Sorgen der Verbraucher ernst zu nehmen, und nicht nur über das Produkt zu informieren, sondern zu versuchen, die Menschen für E10 zu begeistern. Da der Treibstoff darauf abzielt, die Umwelt zu entlasten und eine Alternative zu den teureren Super-Kraftstoffen darstellt, gibt es durchaus positive Argumente, die in der Ansprache der Bürger glaubhaft dargestellt werden können. Allerdings müssen dabei nach Meinung der Experten für strategische Markenführung und Handelsmarketing die Autofahrer emotional angesprochen und nicht nur mit technischen Details und Fakten konfrontiert werden. „Bei der Kaufentscheidung für ein Fahrzeug spielt das Bauchgefühl erwiesener Maßen eine entscheidende Rolle. Bei der Entscheidung für oder gegen E10 verhält es sich ganz offensichtlich genau so“, erklärt Anette Rottmar.
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ÜBER WVP WERBEGESELLSCHAFT MBH

Mit aktuell 23 Mitarbeitern haben sich die beiden Geschäftsführer von wvp, Anette Rottmar und Claus Vogt, vor allem der strategischen Markenführung und dem Handelsmarketing verschrieben. Dabei steht bei den Kampagnen der Agentur immer ...
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