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Pressemitteilung

Fallstricke bei der Rekommunalisierung vermeiden

Rekommunalisierung kostet Geld und birgt Risiken
(PM) Berlin, 20.08.2009 - Zunehmend planen Kommunen, die Energieversorgung wieder in die eigenen Hände zu nehmen, um ökologischere Energieversorgung und günstigere Preise durchsetzen zu können. „Kommunale Unternehmen haben jedoch Wettbewerbsnachteile. Eine Neugründung birgt daher auch Risiken.“, warnt Dr. Christian Wiebe, Partner der Managementberatung CTG, die sich auf infrastrukturintensive Branchen wie die Energiewirtschaft spezialisiert hat. „Rekommunalisierung kostet nicht nur Geld, das Kommunen oft nicht haben. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, und ihre Marktchancen voll auszuschöpfen, müssen kommunale Unternehmen die zentralen Risiken kennen und vermeiden.“

Derzeit werden viele Konzessionsverträge für das Gas- und Stromnetz neu verhandelt. Zahlreiche Kommunen nutzen diese Gelegenheit, um über eine Rekommunalisierung nachzudenken. Bereits privatisierte Bereiche der Energieversorgung sollen nach Wunsch der Kommunen durch kommunale Unternehmen oder durch neue kommunale Energieversorger wieder selbst betrieben werden.
Dabei garantiert ein kommunaler Betreiber nicht per se günstige Energiepreise. Diese können Kommunen nur anbieten, wenn die eigenen Kosten dies zulassen.
Kleinere kommunale Unternehmen haben Großunternehmen gegenüber Nachteile, die sie durch entsprechende Strategien, Know-how sowie optimierte Prozesse ausgleichen müssen. Zudem können sie im Vergleich zu Großunternehmen weniger Synergien nutzen. „Hier können Kooperationen oder auch strategische Partnerschaften für kommunale Unternehmen eine interessante Option darstellen.“, so Wiebe weiter.
Um kostengünstig positioniert zu sein, sollten kommunale Unternehmen eine optimierte Fremdleistungsquote aufweisen. Viele Prozesse und Aufgaben, wie zum Beispiel Lieferantenwechsel- oder Kundendatenmanagement können sinnvoll und kostengünstig ausgelagert werden. Ähnlich wie in einigen Kommunen nur Teile der Energieversorgung privatisiert wurden, kann es teils wirtschaftlich sein, nicht sofort als Rundum-Versorger zu starten, sondern zum Beispiel lediglich in den Netzbetrieb oder nur in den Vertrieb einzusteigen. Neue kommunale Unternehmen haben jedoch auch strategische Vorteile, da sie in einigen Bereichen ohne Altlasten starten und von Beginn an schlanke und effiziente Prozesse einführen können.“, so Wiebe.

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