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News, 08.12.2011
Facebook unter Druck
Nutzer bewerten Google+ besser als Facebook
Der Thron von Facebook als Social Network-Primus beginnt zu wackeln: Laut W3B-Report gilt Facebook zwar bei Nutzern noch als hipper, Google+ dafür jedoch in funktionaler Hinsicht als das bessere soziale Netzwerk. Auch bei den Nutzerzahlen hat Google+ inzwischen mächtig aufgeholt.
Nicht einmal ein halbes Jahr nach dessen Start hat Google+ der bisherigen Alleinherrschaft von Facebook ein Ende gesetzt.
Nicht einmal ein halbes Jahr nach dessen Start hat Google+ der bisherigen Alleinherrschaft von Facebook ein Ende gesetzt.

Bei den Nutzerzahlen hat Facebook zwar noch klar die Nase vorn. Google+ ist allerdings gewaltig auf dem Vormarsch. Erst im Sommer dieses Jahres gestartet, hat sich Google+ bereits im Ranking aller Social Networks hinter Facebook auf den zweiten Platz geschoben. Beim Gesamteindruck hat Google+ sogar aus Sicht der Nutzer mit dem Platzhirsch mittlerweile gleichgezogen und in fünf von acht Bewertungsfeldern sogar überflügelt. Das zeigt die aktuelle WWW-Benutzer-Analyse W3B von Fittkau & Maaß Consulting, für die das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen im Zeitraum Oktober/November insgesamt 103.332 deutschsprachige Internetnutzer zu Online-Themen befragt hat.

Bereits die Hälfte aller intensiven Facebook-Nutzer nutzt auch Google+

Die Google+-Gemeinde wächst rasant. So ist bereits ein Viertel aller deutschsprachigen Internetnutzer mindestens einmal pro Woche in Google+ aktiv. Damit hat Facebook mit einem wöchentlichen Nutzerkreis von mehr als 44 Prozent zwar noch die Nase vorn. Die Dominanz von Facebook aber bröckelt, zeigt die W3B-Umfrage. So nutzt fast jeder dritte wöchentliche Facebook-Nutzer (31%) bereits genauso häufig zugleich auch Google+. Und fast die Hälfte aller wöchentliche Facebook-Nutzer sucht Konkurrenz-Netzwerk zumindest regelmäßig auf (45%).

Facebook trendiger, Google+ in funktionaler Hinsicht besser

Könnte Google+ dem Platzhirsch Facebook bald den Rang ablaufen? Um dies herauszufinden, befragte Fittkau & Maaß Consulting im Rahmen der Erhebung 3.200 Internetnutzer, die sowohl auf Facebook als auch Google+ aktiv sind und als „Doppelnutzer“ insgesamt laut Studie  18 Prozent der Social Network-Nutzer repräsentieren. Das Ergebnis: In fünf von acht Bewertungspunkten hat dies Google+ aus Nutzersicht bereits getan.

Am klarsten fällt das Votum der befragten Nutzer bei den Datenschutzfunktionen aus. Aus Sicht von 54,2 Prozent hat Google+ hier klar die Nase vorn. Dass dagegen Facebook „bessere Privatsphäre-Einstellungen“ bietet, meinten nur 17,6 Prozent der Nutzer. Ähnlich deutlich fällt das Urteil zur Übersichtlichkeit der jeweiligen Portale aus, die bei Google+ von 45,7 Prozent als besser eingestuft wird (Facebook: 22,1%). Gleiches gilt bei der Benutzerführung: Hier sehen 40,6 Prozent der Nutzer Google+ im Vorteil, Facebook dagegen nur 24,3 Prozent. Auch was die Pflege von Geschäftskontakten angeht, punktet Google gegenüber Facebook, demnach in diesem Punkt mit 43,2 zu 21,3 Prozent gut doppelt so viele Google+ als die geeignetere Plattform sehen. Daneben meinen 41,5 Prozent der Nutzer, dass sich bei Google+ Kontakte besser kategorisieren lassen, während Facebook hier nur 30,4 Prozent den Vorzug geben.

In den Bewertungspunkten Fun und Image hat dagegen Facebook klar die Nase vorn. So empfinden 42,5 Prozent der Nutzer Facebook als „trendigere“ Plattform (Google+: 23,9%). Vor allem aber macht der Aufenthalt auf Facebook insgesamt mehr Spaß (Facebook: 50,8%; Google+: 18,4%). Am besten schneidet Facebook bei den Chat-Funktionen ab, wo sogar 51,1 Prozent der Doppelnutzer Facebook besser sehen (Google+: 18,4%).

Parallele Nutzung bald schon Standard

Hinsichtlich der Frage, welches der beiden soziale Netzwerke aktuell aus Nutzersicht das bessere ist, zeigt die Studie aktuell ein Unentschieden. So sehen 33,3 Prozent der Doppelnutzer insgesamt noch Facebook vorne, weitere 32,5 Prozent dagegen Google+, während gut ein Drittel beide gleich gut findet (34,2%). „Google+ hat rasant aufgeholt, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ“, fasst Fittkau & Maaß Consulting die Studienergebnisse zusammen.

Danach befragt, welchem der beiden Social Networks sie in Zukunft den Vorzug geben, heißt die Devise der meisten Nutzer denn auch nicht „entweder oder“, sondern „sowohl als auch“, demnach rund jeder zweite Nutzer künftig Google+ und Facebook gleichermaßen nutzen möchte (49,8%). Allein in Facebook ihre privaten Kontakte pflegen, wollen dagegen künftig nur 26,9 Prozent, Google+ den Vorzug geben, sogar nur 7,5 Prozent. Weitere 16,5 Prozent sind hier noch unterschieden.

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