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Pressemitteilung

Intrum Justitia: Der European Payment Index 2012 zeigt Liquiditätsengpass bei europäischen Unternehmen

Intrum Justitia gibt Ratschläge zur Selbsthilfe bei Liquiditätsproblemen durch Zahlungsverzüge
(PM) Darmstadt, 11.05.2012 - Intrum Justitia, Europas führende Anbieterin für Credit Management Services, startete wieder ihre jährliche Umfrage bei 7.800 Unternehmen in 28 europäischen Ländern. Die Ergebnisse wurden nun im diesjährigen European Payment Index 2012 (EPI 2012) veröffentlicht. Der EPI 2012 belegt, dass die teilnehmenden Unternehmen stark unter Liquiditätsproblemen leiden.

Die Erhebungen von Intrum Justitia zeigen, dass die wirtschaftliche Lage der Unternehmen in den europäischen Ländern sowohl in Bezug auf Liquiditätsprobleme als auch Schuldenabschreibung sehr unterschiedlich ausfällt. Während sie sich in Deutschland und den Länder im Norden Europas noch auf einem guten finanziellen Level befinden, haben sie in Süd- und Osteuropa mit großen Problemen zu kämpfen. Trotzdem fordert auch hierzulande die fortwährende wirtschaftliche und finanzielle Krise ihren Tribut: rund 10 Prozent mehr Unternehmen in Deutschland geben - im Gegensatz zur Umfrage des vergangenen Jahres - an, dass die Rezession zu Problemen mit der Liquidität geführt hat.

Die neueste Studie von Intrum Justitia zeigt, dass 43 Prozent der Unternehmen allein in Deutschland mit Liquiditätsproblemen aufgrund von verspäteten Zahlungen zu kämpfen haben. Dieser Wert wird allerdings noch weit überboten durch die Umfrageergebnisse aus Griechenland (weit über 90 Prozent), Portugal (mehr als 80 Prozent) und Spanien (ca. 80 Prozent). Demnach erreicht die Schuldenabschreibung europäischer Unternehmen den neuen Rekordstand von 340 Milliarden Euro.

Bernard Green, Geschäftsführer von Intrum Justitia Deutschland, ist der Meinung, dass durch die diesjährige Erhebung die Unterschiede innerhalb Europas, die sich schon im EPI des vergangenen Jahres abzeichneten, bekräftigt wurden. Er weist zudem darauf hin, dass alarmierend viele Unternehmen in Ländern wie Griechenland, Portugal und Spanien aufgrund verspäteter Zahlungen Liquiditätsprobleme haben. „In mehreren Ländern nehmen die Schuldenabschreibungen weiterhin zu. In Griechenland, Bulgarien und Rumänien wird pro 20 Euro Umsatz jeweils mehr als ein Euro als Forderungsausfall abgeschrieben“, kommentiert Green die Ergebnisse der aktuellen Umfrage.

Der Studie von Intrum Justitia zufolge gaben 47 Prozent der europäischen Unternehmen an, weniger Vertrauen als bisher darauf zu haben, dass die Banken sie unterstützen würden, während nur 5 Prozent der Unternehmen angaben, mehr Vertrauen zu haben. In Deutschland haben immer noch 28 Prozent weniger Vertrauen in die Betreuung durch ihre Banken, während 25 Prozent mehr Vertrauen haben.

“Ein funktionierendes Finanzsystem ist für die gesamte Wirtschaft unerlässlich. Wenn jedoch die immensen Summen, die zur Rettung der Banken ausgegeben werden, nie bis zu den Unternehmen, die Waren und Services produzieren bzw. anbieten, durchsickern, wird es sehr schwierig sein und lang dauern, bis sich die Wirtschaft erholt”, folgert Bernard Green aus den erhobenen Daten.

Intrum Justitia schlägt Unternehmen daher die folgenden zehn Schritte zur Selbsthilfe vor:

1. Verbindliche und adäquate Richtlinien für das Kredit- und Debitorenmanagement sind wichtige Faktoren zur Minimierung der Risiken und Steigerung des Umsatzes.
2. Bereiten Sie jeden Schritt Ihres Credit-Management-Prozesses nach.
3. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Ihre Geschäftskunden kennen.
4. Treffen Sie klare Vereinbarungen mit Ihren Kunden, in denen Sie alle Bedingungen für das Geschäft detailliert angeben.
5. Integrieren Sie auch die Abteilungen Verkauf, Marketing und Buchhaltung in die Vermeidung von Zahlungsverzügen.
6. Kontrollieren Sie regelmäßig die Kontaktdaten zu Ihren Kunden.
7. Überwachen Sie wichtige Entwicklungen in der Wirtschaft und Ihrer Branche sowie die Zahlungsfähigkeit Ihrer Großkunden.
8. Führen Sie ein effizientes und schnelles Mahnwesen ein und berechnen Sie gegebenenfalls Verzugszinsen.
9. Arbeiten Sie kontinuierlich an der Erweiterung und Ausgeglichenheit Ihrer Kundenstruktur.
10. Warten Sie keinesfalls ab, ergreifen Sie immer sofort Maßnahmen und sichern Sie Ihren Zahlungseingang.
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