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Europas erstes komplementärmedizinisches Hyperthermiezentrum für krebskranke Kinder nutzt Oncothermie

Lokale Wärmetherapie im Kampf gegen Krebs im Hyperthermiezentrum Hochwald
(PM) Troisdorf, 03.02.2012 - Auf Initiative der saarländischen Krebsliga öffnete jetzt im Januar 2012 das erste komplementärmedizinische Hyperthermiezentrum für krebskranke Kinder. Das kindermedizinische Kompetenzzentrum ist Teil der Hyperthermiepraxis des Hyperthermiezentrums Hochwald in Hermeskeil bei Trier. Sie bietet den kleinen Patientinnen und Patienten eine sanfte Form der Kinderonkologie. Dazu nutzt sie sowohl konventionelle als auch alternative Therapien wie Wärme oder Naturheilverfahren. Das Ziel ist, die Schulmedizin zu ergänzen - sie zu komplementieren, ohne sie zu ersetzen. Komplementärmedizinische Methoden sollen dem Immunsystem seine Kompetenz zurückgeben. Ein Baustein ist die Oncothermie. Sie bekämpft regional begrenzt Krebszellen durch Wärme und elektrische Wellen. Professor Dr. András Szász, Entwickler der Oncothermie, erläutert, warum die lokale Wärmetherapie besonders für Kinder geeignet ist: „Die Oncothermie ist eine sanfte, individuell abgestimmte Therapie ohne Nebenwirkungen, die die Nebenwirkungen der aggressiven Chemotherapie lindern kann.“

Die Oncothermie als Form der Hyperthermie fügt sich in den Kanon der Komplementärmedizin ein, um die Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten sowie das körpereigene Abwehrsystem im Kampf gegen Krebs zu stärken. „Hier ist die Hyperthermie eine wichtige Säule. Durch Überwärmung werden Tumorzellen zerstört. Zeitgleich wird die Bildung von Abwehrzellen angeregt, die Beweglichkeit der weißen und roten Blutkörperchen verbessert. Alle Effekte zusammen stellen eine wirksame Maßnahme in der Behandlung von Krebs bei Kindern dar. Und sind daher wichtiger Teil verschiedener Therapiekonzepte“, so Dr. Ortwin Zais, Gründer des Hyperthermiezentrums. „Die Hyperthermie ist mit naturheilkundlichen Verfahren ebenso kombinierbar wie mit Chemotherapie. Sie kann integriert werden. Dieser schulmedizinische Ansatz ist immer ein Weg über die Chemie, der zur Behandlung der Krebserkrankung gegangen wird - durchaus mit Erfolg. Doch wird der Körper vergiftet. Möglicherweise treten Langzeitschäden auf, die lebensbestimmend sein können. Anders naturheilkundliche Therapieoptionen: Sie stellen eine regulative Unterstützung im Heilungsprozess dar. Spätschäden aus der Therapie können fast nicht geschehen.“

Da Tumorzellen eine verminderte Thermoregulation haben, sind sie sehr hitzeempfindlich. Bei 40 bis 42°C Grad werden sie letal geschädigt, so dass das körpereigene Immunsystem sie besser von gesundem Gewebe unterscheidet. Eine regionale Überwärmung führt zu einer vermehrten Durchblutung des den Tumor umgebenden gesunden Gewebes, wodurch es zu einer reaktiven Minderdurchblutung und Nährstoffverarmung im Tumor kommt. Der daraus resultierende Sauerstoffmangel und Nährstoffverarmung führt zur Entwicklung eines sauren Zellmilieus, so dass die Enzyme und Proteine im Tumorgewebe denaturieren, infolge dessen werden die Reparaturmechanismen gehemmt und letztendlich sterben die Tumorzellen ab. Die Behandlung von 40 bis 60 Minuten ist schmerzfrei. Der Patient liegt entspannt auf einer Liege, die einem Wasserbett ähnelt. Ein Applikationskopf wird im Bereich des Tumors angebracht. Eine aufwendige exakte Lokalisierung des Tumors ist nicht notwendig, da nur das Tumorgewebe auf die Behandlung reagiert.
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