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Pressemitteilung

Europa-Zulassung für den Impfstoff von Fort Dodge gegen das West-Nil-Virus

(PM) , 08.01.2009 - Würselen, 08. Januar 2009 - Fort Dodge Animal Health gibt bekannt, dass der von Fort Dodge entwickelte Impfstoff gegen das West-Nil-Virus heute die Zulassung der europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) erhalten hat. Damit ist er der erste in Europa zugelassene Impfstoff für Pferde gegen das West-Nil-Virus. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Krankheit unlängst in Norditalien ausgebrochen ist, dürfte diese Mitteilung zur Beruhigung der Pferdebesitzer beitragen.

Professor Ann Cullinane, Leiterin der Virologischen Abteilung des Irish Equine Centre, begrüßt diese Entwicklung: „Es freut mich sehr, dass der Impfstoff in Europa nunmehr zugelassen ist.“

Das Virus ist für eine der schwersten Arbovirus-Epidemien der amerikanischen Geschichte verantwortlich. Seit seiner Entdeckung 1999 in New York sind Tausende von Pferden daran gestorben. Anders als in den USA hat der Ausbruch des West-Nil-Virus in Europa bisher noch keine epidemischen Ausmaße angenommen. Trotzdem muss Europa sich ausreichend dagegen wappnen. „Durch die Zulassung des Impfstoffes sind unsere Möglichkeiten, das Virus wirkungsvoll zu bekämpfen, deutlich verbessert worden.“

Fort Dodge hat als erstes Unternehmen einen Impfstoff entwickelt und zur Zulassung geführt, um Pferde vor dieser fast immer tödlich verlaufenden Krankheit zu schützen. Auf dem Höhepunkt der Virusepidemie im Jahr 2002, von der 15 000 Pferde betroffen waren, war dieser inaktivierte Vollvirusimpfstoff die einzige in den USA zur Verfügung stehende Vakzine. Seitdem konnte laut Angaben des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums, des U.S. Department of Agriculture, dank des Impfstoffs bei Pferden ein Rückgang der Infektionen mit dem West-Nil-Virus um 70 % verzeichnet werden. Die Erkrankung gilt derzeit als endemisch für Amerika.

Helen Barnes, Business Managerin Equine bei Fort Dodge EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika), fügt hinzu: „Nach der jüngsten Epidemie in Italien gilt das West-Nil-Virus jetzt als endemisch für Italien – ein deutlicher Hinweis auf die Bedrohung für den europäischen Pferdesektor, wo ein großflächiger Ausbruch der Krankheit verheerende Folgen haben könnte.

Die Virusepidemie in Norditalien, an der fünf Pferde und ein Mensch starben, verlief genau wie in den USA und damit völlig anders als frühere Epidemien in Europa. Durch Umwelteinflüsse wie die Klimaerwärmung droht die massenhafte Ausbreitung von Brutstätten für Stechmücken, deshalb darf der Ernst der Lage nicht verkannt werden – die Krankheit wird sich unter Umständen stark ausbreiten. Die Zulassung unseres Impfstoffs bedeutet, dass die Pferde in Europa nunmehr dagegen geschützt werden können.

Unsere Erfahrungen mit dem West-Nil-Virus in den USA haben uns außergewöhnliche Kenntnisse über diese Krankheit verschafft. Wir wissen, wie wichtig diese Impfung ist, und arbeiten jetzt eng mit europäischen Regierungen, der EU-Kommission und den Tierärzten zusammen, um das Wissen für die Krankheit weiterzugeben und auszubauen.“

Die Fort Dodge Veterinär GmbH strebt nun an, den Impfstoff möglichst schnell auch in Deutschland zur Verfügung zu stellen und arbeitet dazu eng mit allen deutschen Behörden zusammen.
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