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Pressemitteilung

Eurokrise: Spar24.de warnt vor drohendem Eurocrash

(PM) Cottbus, 08.06.2012 - Seit 2010 herrscht die sogenannte Eurokrise, welche sich stetig zuspitzt. Während zunächst Länder wie Griechenland, Portugal und Irland betroffen waren, kämpft nun auch Spanien mit einer sich dramatisch verschlechternden Wirtschaftslage. Wie lange dauert es, bis auch die deutschen Bürger die Auswirkungen der Eurokrise zu spüren bekommen? Kann sich Deutschland noch vor einem größeren Dilemma schützen? Und vor allem: Was können die Privatanleger tun? Das Finanzportal spar24.de hat die Eurokrise analysiert und gibt Hinweise, was im Ernstfall zu tun ist.

Europa hat ein ernstes Problem: Spaniens Banken sind auf eine Finanzspritze in Milliardenhöhe angewiesen, die Spanien selbst nicht zahlen kann. Die Europäische Union könnte hier unterstützen, allerdings nur, wenn sowohl Spanien als auch seine Bürger ihre Konten füllen und kräftig sparen. Bei der stark schrumpfenden Wirtschaftsleistung und der hohen Jugendarbeitslosigkeit ist dies jedoch kaum möglich.

Sparen ist keine Lösung für die Eurokrise

Dass konsequentes Sparen die Eurokrise nicht behebt, haben wir bereits aus der Wirtschaftskrise vom schwarzen Freitag 1929 gelernt. Eine neue Lösung muss her, und das möglichst schnell. Diese könnte so aussehen, dass Deutschland Steuergelder verwendet, um die Banken in den betroffenen Ländern zu unterstützen. In einem anderen Szenario würden diese Gelder eingesetzt werden, um die Folgen eines Zusammenbruchs des Euros zu dämpfen. Beide Lösungswege sind für Deutschland teuer. Eine dritter Weg aus der Eurokrise wäre, dass Deutschland eine eigene Währung einführt und somit aus dem Euro austritt. Dies wurde bereits von namhaften Wirtschaftswissenschaftlern und Ökonomen gefordert. Jedoch besteht auch der Verdacht, dass sich Deutschland mit seinen bisherigen Zusagen erpressbar gemacht hat.

So oder so: Es gibt erste Zeichen, dass die Eurokrise in Deutschland angekommen ist. Die deutschen Aktienkurse fallen, parallel dazu steigen die Preise der Kreditausfallversicherungen für deutsche Staatsanleihen. Hinzu kommen Frühindikatoren für die Abschwächung der deutschen Wirtschaftskraft: Der IFO-INDEX fiel von 109,9 auf 106,9 Punkte und die Auftragseingänge der deutschen Industrie sanken im April um 1,9 Prozent.

Was können Verbraucher bei einer Eurokrise tun?

Aus den genannten Gründen besteht Grund zur Vorsicht. Gemäß dem Sprichwort „Der kluge Mann sorgt vor“ gibt Spar24 Tipps, was bei einer Verschärfung der aktuellen Lage zu tun ist:

- Bargeldvorrat anlegen: Sollte es zu vorübergehenden Bankenschließungen kommen, ist wenigstens etwas Geld im Haus.

- Vorrat an Gold und Silbermünzen anlegen: Gold und Silber kann vor einer Entwertung der Währung schützen.

- Vorrat an Fremdwährungen anlegen: Derartige Anlagen können vor einem Wertverlust der eigenen Währung schützen.

- In Sachwerte investieren: Diese können gut gegen eine Entwertung der Währung schützen.

- Bei geplanten Kreditaufnahmen ein Forwarddarlehen sichern: Dies kann die Folgen steigender Kreditzinsen dämpfen.

- Vorsicht bei Zertifikaten! Im Falle einer Bankenpleite sind diese nicht vor einem Totalverlust geschützt.

- Vermögen auf mehrere Banken streuen: Damit können Klumpen-Risiken vermieden werden.

- Vorrat an Benzin, Medikamenten und haltbaren Lebensmitteln anlegen: Dies ist seit einigen Jahren ohnehin eine Empfehlung der Bundesregierung.

Diese Maßnahmen sollen keine Panik verbreiten, sondern lediglich den Verbraucher für die Folgen einer Eurokrise sensibilisieren und ihn vorbereitet sein lassen.

Weitere Informationen: www.spar24.de
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