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Pressemitteilung

Erweiterung des Datamatrix-Codes

AIM-Deutschland ist der wichtigste Dachverband für Barcode- und RFID-Entwicklungen. Das aktuelle Treffen seines Arbeitskreises "ORM" hat einen weiteren Meilenstein angestoßen, um den Datamatrix-Code noch universeller für die Industrie zu machen.
(PM) Köln, 21.02.2014 - Der AIM ist die "Association for Automatic Identification and Mobility" und der wichtigste Dachverband in Deutschland um Entwicklungen im Barcode- und RFID-Bereich in Bewegung zu setzen. Um möglichst viel und effektiv zu erreichen ist er in mehrere Arbeitskreise aufgeteilt, die sich um die speziellen Teilbereiche der AutoID-Welt kümmert und sich deswegen regelmäßig trifft. Das aktuelle Treffen des Arbeitskreises "ORM" in Köln hat einen weiteren Meilenstein angestossen, um den Datamatrix-Code noch universeller für die Industrie zu machen.

Das aktuellste Treffen des Arbeitskreises "ORM (Optical Readable Media) und Datenstrukturen" fand Mitte Februar bei AutoID-Entwickler advanced PANMOBIL systems in Köln statt, welches als Gründungsmitglied des AIM-Deutschland unter anderem zu seinen Mitgliedern gehört. Ebenfalls anwesend waren 12 weitere Vertreter der führenden deutschen AutoID-Unternehmen.

QR-Codes auf Abwegen

Der Arbeitskreis hat festgestellt, dass der Bereich „Optical Media“ von Kunden wieder verstärkt gefragt wird. Hintergrund: Nutzer sind heute gewohnt mit Ihrem Handy QR-Codes zu lesen, die für sie in unserer vernetzten Welt ergänzende Informationen aus dem Internet bereit stellen. Vor allem durch deren Verwendung sind ihnen die Vorteile der 2D-Barcodes und deren Anwendungsmöglichkeiten erst bewusst geworden. Im Consumer-Bereich entwickelt sich die Gestaltung der QR-Codes gerade allerdings in ungeplanter Weise. Die Barcodes werden mit ansprechenden Logos verschönt. Diese Fläche, ca. 25% des Codes, welche zur Fehlerkorrektur (Reed-Solomon) im Falle eines beschädigten Barcodes genutzt werden, steht damit nicht mehr zur Erhöhung der Lesesicherheit zur Verfügung.

Wichtigstes Ergebnis des AIM-Arbeitskreises: eine Erweiterung des Datamatrix-Codes!

Ziel ist es mit einem Scan die maximalste Menge an Daten zu erfassen. Weil der Datamatrix-Code vorwiegend quadratisch ist, können auf ihm nur so viele Informationen untergebracht werden, wie in der Höhe der Fläche auf dem Artikel zur Verfügung steht, Beispiel: Reagenzgläser in der Pharmaindustrie. Hier ist die Code-Höhe durch den Durchmesser des Glases begrenzt. Eine Möglichkeit wäre das Aufbringen eines 1D-Barcodes über die ganze Länge des Glases, dadurch ist allerdings nur eine geringe Datenmenge möglich. Würde der Datamatrix-Code nun rechteckig, sprich über die Länge des Glases verlängert werden, erhält man eine hohe, in „EINEM“ Scan erfassbare Datenmenge. Zur Erreichung des Zieles müssen in der Normierung des Barcodes, mathematische und technische Änderungen zum Codieren und Dekodieren vorgenommen werden. Hier setzt der Arbeitskreis an, um Vorschläge für diese weltweit geplante Normierung zu erarbeiten.

Neben der Industrie hat auch der Logistik- und Transportbereich großes Interesse an rechteckigen Datamatrix-Codes, um viele Daten in der Logistik unterzubringen. Ein Beispiel ist die Aufzeichnung des geplanten Transportweges über mehrere Stationen. Zur Zeit wird hierfür unter anderem der PDF417-Code eingesetzt. Diese stellt aber auf gleicher Fläche weniger Informationsdichte zur Verfügung. Um diese schon spezifizierte Fläche auszunutzen ist es notwendig, den Datamatrix-Code nicht quadratisch, sondern rechteckig aufbringen zu können.

Erste Schritte zum erweiterten Welt-Standard

Der ORM-Arbeitskreis hat die ersten Schritte zur Umsetzung von rechteckigen Codes besprochen. Ziel ist es, den „neuen“ Datamatrix-Code zu einer festen Industrie-Norm zu entwickeln. Der erste Schritt dorthin ist nun die Anpassung des Prüf-Algorithmus "Reed-Solomon", der für eine sichere Erfassung der Codes mit Scannern verantwortlich ist. Ist dieser angepasst, werden bald die ersten Ergebnisse vom zukünftigen Datamatrix-Code möglich sein. Neben der rein rechnerischen Erweiterung müssen auch Design und Funktionen ergänzt und angepasst werden, damit die Implementierung auf Scanner- und Drucker-Seite problemlos realisierbar ist.
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