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Erste weltweite Millennial-Studie: Eine missverstandene Generation

Für die Millennials, die Bevölkerungskohorte der zwischen 1984 und 1996 Geborenen, ist die Work-Life-Balance wichtiger als Geld und Status. Keinen Job zu haben, ist ihnen lieber als ein Job, den sie hassen.
(PM) Köln, 13.11.2014 - In der bislang größten unabhängigen Studie über Millennials wurden vom Employer-Branding-Beratungsunternehmen Universum, dem INSEAD Emerging Markets Institute (EMI) und der HEAD Foundation weltweit mehr als 16 000 Studierende und junge Berufstätige befragt.

„Die Millennials werden schon in fünf bis sechs Jahren die Mehrheit der Belegschaft ausmachen“, erläutert Petter Nylander, Vorstandsvorsitzender von Universum, die Ergebnisse der Studie. „Die Unternehmen, die auf die Bedürfnisse der Millennials eingehen, werden vorn liegen, wenn es darum geht, sie für sich zu interessieren, sie einzustellen und im Unternehmen zu halten. Die Studie zeigt, dass eine auf die nationalen Gegebenheiten abgestimmte Herangehensweise beim Aufbau der Arbeitgebermarke erfolgsentscheidend ist. “

Work-Life-Balance wichtiger als Gehalt

Weltweit sagen nahezu drei Viertel der Befragten (73 Prozent), dass ihnen ein Arbeitsplatz, der ihnen eine gute Work-Life-Balance bietet, wichtiger ist als ein hohes Gehalt. Die Millennials in Deutschland sehen das genauso: Mehr als vier Fünftel (81 Prozent) sprechen sich für einen Job aus, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bietet. Nur für 19 Prozent ist ein hohes Gehalt wichtiger.

Der wichtigste Aspekt bei der Work-Life-Balance ist für die Millennials, genügend freie Zeit zu haben, um den eigenen Interessen nachzugehen. Weltweit sagen dies mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent). In Deutschland liegt der Anteil derer, für die Freizeit bei der Work-Life-Balance besonders wichtig ist, mit 73 Prozent sogar noch etwas höher. Auch eine flexible Arbeitszeit (63 Prozent) und Überstundenausgleich (60 Prozent) sind für die Millennials in Deutschland zentrale Elemente der Work-Life-Balance.

Millennials wollen führen und suchen die Herausforderung

Auch wenn eine ausgewogene Work-Life-Balance für die Millennials weltweit ganz oben auf der Wunschliste steht, sind sie durchaus auch bereit zur Übernahme von Führungsverantwortung, und sie suchen die Herausforderung. Weltweit sagen 69 Prozent der Befragten, dass es für sie sehr wichtig oder wichtig ist, im Lauf ihrer Karriere eine Führungsrolle im Unternehmen zu übernehmen. Nur elf Prozent sagen, dies sei für sie überhaupt nicht wichtig oder weniger wichtig. In Deutschland sind die Millennials etwas weniger stark an einer Übernahme von Führungsverantwortung interessiert: Für etwa die Hälfte der Befragten (48 Prozent) ist eine Führungsrolle sehr wichtig oder wichtig. Demgegenüber ist für 29 Prozent eine Führungsaufgabe kein wichtiges Karriereziel.

Die am häufigsten genannten Motive, eine Führungskraft zu werden, sind auf globaler Ebene ein hohes Gehalt (35 Prozent) sowie Einfluss auf das Unternehmen und sich bei der Arbeit mit strategischen Herausforderungen zu befassen (jeweils 31 Prozent). In diesem Punkt unterscheiden sich die Motive der Millennials in Deutschland kaum: Hauptmotivation für die Übernahme einer Führungsrolle sind die Chance, sich mit Themen von strategischer Bedeutung für die Unternehmen zu befassen und Herausforderung und Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen (jeweils 40 Prozent). Ein hohes Gehalt steht für 36 Prozent der Befragten im Vordergrund.

Die Millennial-Generation ist unabhängiger als die „Helikoptereltern“ denken

Eltern und Freunde haben keinen entscheidenden Einfluss auf die Karriereentscheidungen von Millennials. Weltweit sagen nur 10 Prozent der Befragten, dass ihre Eltern sehr stark in ihre Karriereentscheidungen einbezogen sind. Auch die Meinung der Freunde wird nur von 5 Prozent der Befragten als sehr wichtig betrachtet. In Deutschland spielen Eltern und Freunde eine noch weniger wichtige Rolle: Für jeweils nur ein Prozent der Befragten sind Eltern und Freunde sehr stark in ihre Karriereentscheidungen einbezogen. Hier gibt es einen deutlichen Widerspruch zwischen der Vorstellung der sogenannten „Helikoptereltern“, die quasi über ihren Kinder schweben und sie bei ihren Entscheidungen leiten wollen, und dem tatsächlichen Einfluss, den sie auf die Karriereentscheidungen ihrer Kinder haben. Die Millennial-Generation ist unabhängiger als manche denken.

Stefan Lake, Country Manager Germany von Universum: „In naher Zukunft werden die Millennials weltweit alle relevanten Führungspositionen besetzen. Personalentscheider stehen vor der Herausforderung, sie zu fordern und zu inspirieren. Millennials sind technik-affin, unabhängig und begierig darauf, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wenn Arbeitgeber den Blick vor diesen Herausforderungen verschließen, stehen ihnen harte Zeiten bevor."

Über die Millennials-Studie

Für die Millennials-Studie befragte Universum, INSEAD Emerging Markets Institute und The HEAD Foundation von Juni bis Juli 2014 in 42 Ländern mehr als 16 000 Studierende und junge Berufstätige. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Weitere Informationen zur Millennium Studie unter universumglobal.com/millennials
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