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Pressemitteilung

Erste vollständige Untersuchung des europäischen Marktes für Beutel, Säcke und Tüten

(PM) Konstanz, 03.06.2014 - Kunststoff-Tüten geraten zunehmend in die Schusslinie von Umweltschützern und Gesetzgebern; gleichzeitig werden immer mehr Plastikverpackungen verkauft. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat den europäischen Markt für Beutel, Säcke und Tüten aus Kunststoffen und aus Papier untersucht. Die Analysten erwarten, dass in Europa der Absatz davon bis zum Jahr 2020 auf insgesamt rund 9,12 Millionen Tonnen steigen wird. Das mit Abstand am meisten verwendete Material zur Herstellung ist dabei Polyethylen-Folie. In einzelnen Anwendungsgebieten erreichen jedoch auch andere Kunststoff-Folien, gewebte Kunststoff-Streifen (woven bags) und Papier größere Marktanteile.

EU sagt Einweg-Tragetaschen den Kampf an

Einweg-Tragetaschen aus Kunststoff sind nicht in allen Ländern Europas gleichermaßen ein Umweltproblem. Negative Auswirkungen hängen neben der Höhe des Pro-Kopf-Verbrauches und der Anzahl der Wiedernutzungen auch davon ab, wie gut die jeweilige Abfallwirtschaft und die entsprechenden Entsorgungs- und Recyclingsysteme sind. Dabei gibt es zum Teil gravierende Unterschiede. Die EU-Kommission hat sich jedenfalls zum Ziel gesetzt, dem hohen Verbrauch von Kunststoff-Tragetaschen entgegen zu wirken. Dazu sollen nach einer Novellierung der Richtlinie 94/62/EG auch nationale Verbote bestimmter Arten von Tragetaschen möglich werden.

Biokunststoffe als Lösung?

Einige Länder, z.B. Italien und Frankreich, haben bereits bestimmte Tragetaschen verboten oder versuchen, mithilfe von Sondersteuern und Abgaben die Nachfrage einzuschränken. In der Regel sind dünne Einwegtragetaschen aus Polyethylen das Ziel dieser Initiativen. Ausgenommen von derartigen Verboten und Gebühren sind meist Tragetaschen aus Biokunststoffen, deren Bedeutung in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Dabei handelt es sich um Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen, etwa Maisstärke, hergestellt werden oder zumindest biologisch abbaubar sein sollen. Die Kompostierung dieser „Öko-Tüten“ verläuft jedoch in den entsprechenden Anlagen noch nicht immer reibungslos. Daher wird zum Teil immer noch die Verbrennung dieser Art von Taschen als sinnvollste Lösung propagiert. Selbst wenn sich dieser Markt in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt hat, sind Tragetaschen aus Biokunststoffen alleine nicht die Lösung des Verpackungsmüll-Problems.

Substitution im Bereich Schwerlast- und Industriesäcke

Schwerlast- und Industriesäcke haben in den vergangenen Jahrzehnten stetig an Bedeutung gewonnen. Zunächst wurden Säcke aus Papier in einigen Segmenten durch Kunststoff-Produkte ersetzt. In den Bereichen Tierfutter oder Baumaterialien, wie z.B. Zement, spielen Papiersäcke zwar weiterhin eine wichtige Rolle; Säcke aus Polyethylen haben jedoch das Potential, aufgrund ihrer positiven Eigenschaften in Zukunft weiter Marktanteile zu gewinnen. Klassische Schwerlastsäcke aus Kunststoff-Folie bekommen nun aber ihrerseits insbesondere im Bereich der Schüttgüter mehr und mehr Konkurrenz durch sogenannte „Flexible Intermediate Bulk Container“, also flexible Schüttgut-Behältnisse (Abkürzung: FIBC). Diese FIBC bestehen aus einem stabilen Kunststoffgewebe, meist aus Polypropylen. Sie dienen oft als Transportverpackung für Baustoffe, Düngemittel, Getreide oder sonstige Streugüter.

Die Studie in Kürze:

In Kapitel 1 werden für die Region Europa sowie für 23 einzelne Länder die Produktion, der Verbrauch sowie Import und Export analysiert, wobei jeweils nach den Herstellungsmaterialien differenziert wird. Darüber hinaus enthält Kapitel 1 für die acht bedeutendsten Märkte Europas (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Russland, Spanien und Türkei) detaillierte Informationen zum Verbrauch von Beuteln, Säcken und Tüten aufgeteilt in die Anwendungsgebiete Tragetaschen, Müllbeutel und -säcke, Schwerlast- und Industriesäcke, Nahrungsmittelverpackungen sowie sonstige Anwendungen.

Kapitel 2 untersucht die Anwendungsgebiete von Beuteln, Säcken und Tüten. Dargestellt werden Daten zur Verbrauchsentwicklung innerhalb der Anwendungsgebiete Tragetaschen, Müllbeutel und -säcke, Schwerlast- und Industriesäcke, Nahrungsmittelverpackungen sowie sonstige Anwendungen, aufgeteilt auf die wichtigsten Länder Europas.

Kapitel 3 betrachtet den Verbrauch von Beuteln, Säcken und Tüten differenziert nach den Materialien Polyethylen, sonstige Kunststoffe, gewebte Kunststoffe und Papier, aufgeteilt auf 23 Länder Europas.

Kapitel 4 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Beuteln, Säcken und Tüten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 70 Herstellern geliefert.

Weitere Informationen unter www.ceresana.com/de/marktstudien/verpackung/beutel-saecke-tueten-europa/
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