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News, 09.01.2012
Ordereinbruch
Erheblich weniger Auftragseingänge in der Industrie
Die deutsche Industrie hat im November einen deutlichen Rückgang der Auftragseingänge verzeichnet. Hauptverantwortlich für den starken Auftragsrückgang war ein Einbruch der Auslandsnachfrage.
Dass der Auftragseingang abflauen würde, wurde zwar erwartet, allerdings in deutlich schwächerem Maße.
Dass der Auftragseingang abflauen würde, wurde zwar erwartet, allerdings in deutlich schwächerem Maße.
Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat im November stark an Fahrt verloren. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) berichtet, erhielten deutsche Industrieunternehmen im November preis-, kalender- und saisonbereinigt um 4,8 Prozent weniger Bestellungen als im Oktober. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nach dem starken Auftragsschub im Oktober (abwärts revidiert: +5,0%) lediglich mit einem Rückgang der Industrienachfrage um 1,7 Prozent gerechnet.

Vor allem aus dem Ausland kamen deutlich weniger Bestellungen. Dem Ministerium nach verbuchte die Industrie hier bei den Orders einen Einbruch um 7,8 Prozent. Aber auch die Inlandsnachfrage schwächte sich leicht ab. Sie ging auf Monatssicht um 1,1 Prozent  zurück. Betroffen war vor allem die Investitionsgüterindustrie, die im November einen Rückgang der Bestellungen um 5,6 Prozent verzeichnete. Auch Vorleistungsgüter und Konsumgüter waren weniger gefragt. In diesen Industriesegmenten sanken die Auftragseingänge  gegenüber Oktober um 2,9 bzw. 2,0 Prozent.

Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September erhöhten sich die Auftragseingänge infolge des starken Auftragsschubs im Oktober leicht um 0,2 Prozent (Inland: -0,8%; Ausland: 0,9%).  Gewinner waren hier vor allem die Investitionsgüterproduzenten, bei denen auf Zweimonatssicht ein Auftragsplus von 2,0 Prozent zu Buche stand. Auch die Konsumgüterproduzenten verzeichneten in diesem Zeitraum einen leichten Zugewinn (+0,5%), während die Nachfrage nach Vorleistungsgütern um 2,8 Prozent zurückging. Auf Jahressicht stand im Zweimonatsvergleich ebenfalls ein leichtes Plus zu Buche. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Auftragseingänge im Zeitraum Oktober/November um 0,3 Prozent (Inland: +1,2%; Ausland: -0,9%).

„Auch ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ist die Nachfragedynamik derzeit verhalten. Erwartungsgemäß deutet sich damit für die Industrieproduktion eine gedämpfte Entwicklung im Winterhalbjahr an“, so das Ministerium.
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