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News, 30.12.2012
Steigende Energieeffizienz trägt Früchte
Energieverbrauch der Deutschen im Haushalt rückläufig
Deutschlands Privathaushalte verbrauchen immer weniger Energie. Vor allem der Energieverbrauch fürs Heizen ist in den letzten Jahren stark gesunken.
Fast drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt enfällt aufs Heizen.
Fast drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt enfällt aufs Heizen.
Der Energieverbrauch der Deutschen im heimischen Bereich geht immer mehr zurück. Wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat, verbrauchten private Haushalte in Deutschland 2011 – bereinigt um Temperaturschwankungen – insgesamt 6,7 Prozent weniger Energie als im  Jahr 2010. Im Vergleich zum Jahr 2005 verringerte sich der Energieverbrauch sogar um 10,3 Prozent, verglichen mit dem Jahr 2000 sank der Energiebedarf im heimischen Bereich  sogar um 17,7 Prozent.

Vor allem der Verbrauch von Mineralöl, insbesondere von leichtem Heizöl, reduzierte sich erheblich: 2011 verbrauchten deutsche Privathaushalte im heimischen Bereich ein Viertel weniger Mineralöl als 2005 (-25,5%). Der Verbrauch von Erdgas sank im selben Zeitraum ähnlich stark. Hier zeigt sich im Sechsjahresvergleich ein Rückgang des Verbrauchsvolumens um 20,7 Prozent. An Strom verbrauchten Deutschlands Privathaushalte 2011 dagegen etwa genauso viel wie im Jahr 2005. Dies allerdings bei einer deutlich höheren Zahl von Privathaushalten (+ 4,0%) und einer Zunahme der Wohnfläche (+3,3%). Stark gestiegen ist dagegen der Verbrauch an sonstigen Energieträgern, wie etwa Brennholz und Pellets. Hiervon verbrauchten deutsche Privathaushalte 2011 der statistischen Auswertung zufolge 37,6 Prozent mehr als im Jahr 2005.

Die meiste Energie geht nach wie vor fürs Heizen drauf: Auf das Beheizen des Wohnraums entfiel 2011 gut 70 Prozent des Gesamtverbrauchs an Haushaltsenergie. Allerdings hat sich der Energieverbrauch fürs Heizen trotz gestiegener Zahl an Haushalten und Wohnflächenzuwachs insgesamt 2011 verglichen mit dem Jahr 2005 um 13,4 Prozent verringert. Der Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche reduzierte sich in diesem Zeitraum sogar um 16,2 Prozent. In anderen Anwendungsbereichen sank der Energieverbrauch im heimischen Bereich dagegen nur leicht. Für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte verbrauchten Deutschlands Privathaushalte 2011  sogar  2,3 Prozent mehr Energie als 2005. „Grund hierfür ist die steigende Anzahl an Geräten“, so das Statistikamt.
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