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Pressemitteilung

Energiesektor in Sachen Online-Werbung mit mieser “Öko-Bilanz”

Online-Vermarkter AdTiger veröffentlicht AdEfficiency-Index für das zweite Quartal
(PM) Berlin, 29.07.2010 - Berlin, 29. Juli 2010. Zum zweiten Mal hat der unabhängige Online-Vermarkter AdTiger die Online-Werbeeffizienz in den einzelnen Wirtschaftsbereichen* analysiert. Für die Ermittlung des AdEfficiency-Index hat das Berliner Unternehmen verschiedene Indikatoren herangezogen, die sowohl Performance- als auch Brandingeffekte berücksichtigen. AdTiger hat dazu im zweiten Quartal mehr als 600 Kampagnen mit rund elf Milliarden Werbeeinblendungen analysiert. Handel und Versand konnten sich demzufolge unter die effektivsten fünf Wirtschaftsbereiche vorarbeiten und die Rote Laterne an den Energiesektor weiterreichen, der mit großem Abstand auf den letzten Rang abgerutscht ist. Für das unökonomische Abschneiden dürfte jedoch auch die allgemeine Stimmungslage verantwortlich sein. Am effizientesten brachte auch dieses Quartal der Dienstleistungssektor seine Werbung an den Nutzer. Allerdings nur noch halb so effektiv wie im ersten Quartal des Jahres.

Für den AdEfficiency-Index wurden zahlreiche Aspekte der Mediaplanung wie TKP (Tausender-Kontakt-Preis), CPC (Cost-per-Click), Reichweite bei den Unique Usern sowie der Einsatz von Frequency Capping oder Targeting berücksichtigt. “Wir wollen mit der Analyse aufzeigen, inwiefern bei Kampagnen nachgebessert werden kann”, weist Geschäftsführer Jan Winkler auf die Zielsetzung des quartalsweisen Rankings hin. “Letztlich lassen sich mit Hilfe der Werte Aussagen treffen, inwieweit die gewählten Werbeumfelder passen, die Kampagnenaussteuerung optimiert werden kann oder ob Reichweiten schlicht zu teuer eingekauft werden. Andererseits können natürlich noch so passgenaue Werbeumfelder Versäumnisse in Sachen Kreation nicht auffangen.”

Deutlich schlechteres Bild im Dienstleistungssektor

Durchschnittlich konnten die 20 Wirtschaftsbereiche zwar ihre Online-Werbeeffizienz leicht steigern, unter dem Strich trüben jedoch die stark gesunkene AdEfficiency des Dienstleistungssektors sowie die extrem schlechte Bilanz des Energiesektors das Gesamtbild. Werden die beiden Wirtschaftsbereiche herausgerechnet, so verbesserten die restlichen 18 Wirtschaftsbereiche ihre Webeeffizienz um etwa zwölf Prozent. Zu den Wirtschaftsbereichen, die ihre Online-Werbung im zweiten Quartal am effizientesten einsetzen konnten zählt unter anderem auch der Bereich Lebensmittel und Ernährung, der sein Ergebnis recht deutlich verbessern konnte.

Diesmal hat’s nicht Klick gemacht

Vor allem die Click-Through-Rate ist im zweiten Quartal 2010 schlechter ausgefallen als noch zu Beginn des Jahres. Lediglich die Bereiche Dienstleistungen, Entertainment und Medien, Getränke sowie Telekommunikation und Internet verzeichneten überdurchschnittliche Click-Through-Raten. Besonders schlecht fällt der Wert für den Sektor Energie aus. Mit 0,35 (Median 1,00) belegt er auch hier den letzten Platz. “Neben Versäumnissen bei der Gestaltung und Platzierung der Werbemittel dürfte sich hier auch die Stimmungslage der Verbraucher angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bemerkbar machen”, so Jan Winkler. “Anders ist das extrem schlechte Abschneiden eigentlich kaum zu erklären.”

Die effektiven TKP‘s

Hatten die Wirtschaftsbereiche Lebensmittel/Ernährung, Bildung/Kunst/Kultur und Verkehr im ersten Quartal noch mit wenig Budget vergleichsweise hohe Reichweiten erzielen können, gelang das im Folgequartal nicht mehr ganz. Am effizientesten erreichten die Bereiche Baby/Kinder und Gesundheit/Medikamente den einzelnen Nutzer. Mit dem vergleichsweise günstigsten eTKP (effektiver Tausender-Kontakt-Preis) haben sie hier die Nase vorn. Besonders hoch waren die Investitionen im Bereich Entertainment/Medien und – wie zu vermuten war – im Energiesektor. “Ein klares Indiz für Mängel bei der Auswahl der Werbeumfelder und fehlender Optimierung durch Targeting und Frequency Capping”, urteilt Jan Winkler.

Handel und Versand beherzigen Empfehlungen

Während Handel und Versand ihre Online-Werbeeffizienz innerhalb von drei Monaten fast verdoppelten, erreicht der Energiesektor nur noch etwas mehr als ein Viertel seines Ausgangswertes des ersten Quartals. Aber auch andere Wirtschaftsbereiche haben Nachholbedarf in punkto Werbeeffizienz im Web. So verschenkt der Bereich Entertainment/Medien den Vorteil der im Vergleich besten Klickrate durch teure Werbeplätze. Genau gegenteilig verhält es sich im Bereich Baby/Kinder: “Mehr Sorgfalt bei der Platzierung und Gestaltung der Werbemittel könnte den guten eTKP mit guten Klickraten vergolden”, skizziert Jan Winkler den Weg zu mehr Werbeeffizienz im Web.

Das zweite AdEfficiency-Ranking kann unter www.adtiger.de/presse.0.html heruntergeladen werden. Der Index für die Online-Werbeeffizienz wird weiter quartalsweise veröffentlicht. Bildmaterial wird auf Anfrage gern zur Verfügung gestellt. Ein Belegexemplar wird erbeten.

*Die Wirtschaftsbereiche entsprechen der Marktsystematik von Nielsen Media Research.
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Herr Jan Winkler
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10785 Berlin
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