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Energie wird immer teurer: Wer sparen will, heizt mit Eis

Die Energiepreise belasten Haushalte und Unternehmen. Experten sind sicher, dass sich die Energiepreise in den kommenden Jahren verdoppeln. Systeme, die Energieeinsparungen ermöglichen und regenerative Energiequellen nutzen, sind deshalb gefragt.
(PM) Friedrichshafen, 06.04.2010 - Friedrichshafen, den 06. April 2010: Die Entwicklung der Energiepreise ist außer Kontrolle geraten und die Folgen belasten Haushalte und Unternehmen gleichermaßen. Ein Ende ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Experten sind sicher, dass sich die Energiepreise in den kommenden fünf bis sieben Jahren verdoppeln werden. Systeme, die Energieeinsparungen ermöglichen und regenerative Energiequellen nutzen, sind deshalb gefragt wie nie zuvor.

Seit jeher überlegen Menschen, wie und ob sich die Wärme des Sommers für die nächste Heizperiode bzw. die Kälte des Winters für den folgenden Sommer wirtschaftlich speichern lässt. Im Mittelalter bauten die Menschen Eisgruben und später Eishäuser, um Fleisch und verderbliche Waren im Sommer zu kühlen. Im 19. Jahrhundert lagerten Brauereien das Bier in riesigen Eiskellern und stachen dazu im Winter Eisplatten aus Teichen. Dieser alte Gedanke wird jetzt mit modernster Technik neu umgesetzt und sorgt für optimale Energieeffizienz: Wer sparen will, der kühlt nicht nur, sondern heizt jetzt auch mit Eis.

Mit Eis zu heizen entspricht einem physikalischen Grundprinzip: Verwandelt sich Wasser zu Eis, wird eine sehr große Wärmemenge – die Kristallisationswärme – frei. Diese Wärme kann zum Heizen genutzt werden indem einem künstlich angelegten unterirdischen Speicher so lange die darin enthaltene Energie entzogen wird, bis das darin enthaltene Wasser zu Eis gefriert. Wechselt das System im Sommer vom Heiz- in den Kühlbetrieb, nimmt das Eis die überschüssige Wärme eines Gebäudes auf und kühlt das Gebäude. Ohne energetischen Zusatzaufwand kann die im Eis gespeicherte „Kälte“ also zur Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden. Gleichzeitig wird die dem Gebäude entzogene Wärme dem unterirdischen Eisspeicher zugeführt, wodurch das Eis zu schmelzen beginnt und sich der Speicher immer weiter erwärmt. Übrig bleibt „nur“ warmes Wasser: Das System regeneriert sich somit von selbst und ist bereit für die kommende Heizperiode.

Die hierbei nutzbar gewordene Energiemenge ist sehr groß und kann Einfamilienhäuser bis hin zu großen Gewerbeimmobilien heizen und kühlen – je nach Jahreszeit und Bedarf. Da von einem unterirdischen Wasser-Speicher keine Gefahren für das Grundwasser ausgehen, ein Genehmigungsverfahren wie bei Erdbohrungen entfällt und die CO2-Belastung nahezu gleich null ist, gilt das System des Wasser-Eis-Speichers als besonders umweltfreundlich und sicher.

Alexander von Rohr, Geschäftsführer der Firma isocal aus Friedrichshafen, entwickelt u. a kleinere Eisspeicher für Einfamilienhäuser und ist sich sicher: „Einen Eiskeller zuhause im Garten zu haben, wie die Generation unserer Großeltern das kannte, kann auf diesem Wege wieder zum Alltag werden.“ Das Unternehmen kombiniert in einem „SolarEis-System“ insgesamt fünf natürliche, regenerative Energiequellen wie Wasser, Eis, Luft, Erdwärme sowie Sonnenenergie und garantiert dadurch maximale Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

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Über isocal Das Unternehmen isocal GmbH wurde im Jahr 2006 als eine Tochter des mittelständischen Unternehmens Hammer-Heizungsbau in Friedrichshafen am Bodensee gegründet. Weitere Informationen über das Unternehmen und seinen Gründer Alexander von Rohr unter HYPERLINK "http://www.isocal.de" www.isocal.de
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