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News, 31.07.2018
Inflation wieder nahe EZB-Schwellenwert
Energie und Nahrungsmittel weiter Inflationstreiber Nr. 1
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Juli erneut geringfügig verlangsamt. Angetrieben wurde die Inflation in Deutschland vor allem von weiter anziehenden Energiepreisen.
Während sich der Preisauftrieb bei Energie verstärkte, steigen die Nahrungsmittelpreise wieder langsamer.
Während sich der Preisauftrieb bei Energie verstärkte, steigen die Nahrungsmittelpreise wieder langsamer.
Die Verbraucherpreise in Deutschland nähern sich weiter der von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Schwellenmarke von knapp unter zwei Prozent. Im Juli mussten Verbraucher in Deutschland nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 2,0 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Im Juni waren die Verbraucherpreise im Schnitt um 2,1 Prozent auf Jahressicht gestiegen, im Mai sogar um 2,2 Prozent. Gegenüber Juni zogen die Verbraucherpreise im Juli durchschnittlich um 0,3 Prozent an.

Die stärksten Preisanstiege gab es auf Verbraucherebene im Juli bei Energie. So mussten Verbraucher in Deutschland für Haushaltsenergie und Kraftstoffe im Juli durchschnittlich 6,6 Prozent tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Preisauftrieb bei Energieprodukten den dritten Monat in Folge beschleunigt (Mai: + 5,1 %; Juni: + 6,4 %). Im April waren die Energiepreise lediglich 1,3 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Weiterer Inflationstreiber waren Nahrungsmittel. Allerdings schwächte sich hier der Preisauftrieb im Juli auf 2,6 Prozent ab (Juni: + 3,4 %).

Dienstleistungen verteuerten sich im Juli auf Jahressicht im Schnitt um 1,6 Prozent. Hier stiegen die Preise damit im Vorjahresvergleich wieder etwas stärker als im Juni (+ 1,5 %). Bei den Mieten blieb die Preisentwicklung dagegen weiterhin stabil. Sie lagen den vierten Monat in Folge durchschnittlich 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Juli 2018 im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 2,1 Prozent erhöht, gegenüber Juni 2018 steigt er voraussichtlich um 0,4 Prozent

cs/Destatis; Bild: TeroVesalainen; Lizenz: CC0 Creative Commons
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