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News, 18.09.2008
Employer Branding
Arbeitgeber setzen auf PR
Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke (Employer Branding) rückt bei Arbeitgebern immer stärker in den Fokus. Zur Positionierung ihrer Arbeitgebermarke setzen Unternehmen einer Studie zufolge neben Stellenanzeigen und Hochschulmarketing vor allem auf PR-Arbeit.
Laut der aktuellen HR-Trendstudie 2008 der Managementberatung Kienbaum geben 83 Prozent der HR-Verantwortlichen an, dass das Thema Employer Branding im eigenen Unternehmen einen mittleren oder gar hohen Stellenwert genießt. Während im Vorjahr nur ein Viertel der Befragten Employer Branding als Instrument zur Lösung der demografischen Herausforderung einsetzten, gilt dies heute bereits für rund die Hälft (53%). „Da die Erwartungen an den Arbeitgeber steigen und zugleich der Kandidatenpool kleiner wird, müssen Unternehmen einen unverwechselbaren und glaubwürdigen Arbeitgeberauftritt aufbauen, pflegen und kommunizieren“, erklärt Erik Bethkenhagen, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum. Entsprechend werde strategisches Employer Branding zur Lösung für den demographisch bedingten Personalengpass.

Employer Branding keine Frage des Gehalts

Um innerhalb der relevanten Zielgruppe zum Wunscharbeitgeber zu avancieren, setzen die meisten der befragten Arbeitgeber vor allem auf Stellenanzeigen (79%), Hochschulmarketing (72%) sowie PR- und Öffentlichkeitsarbeit (64%). Dagegen noch eher selten ist die Nutzung neuer Instrumente wie beispielsweise Karriereportale,  welche lediglich ein gutes Drittel der Befragten zum Employer Branding nutzt. So genannte Alumni-Netzwerke, die auf die Beziehungspflege zu ehemaligen Mitarbeitern abzielen, spielen nur bei jedem fünften Arbeitgeber eine Rolle. Gleich welche Instrumente Arbeitgeber jedoch nutzen: Entscheidend ist laut Bethkenhagen, wofür das Unternehmen steht. „Es ist ein Irrglaube, dass einzig die Höhe des Gehalts darüber entscheidet, für welchen Arbeitgeber sich ein Bewerber entscheidet. Vielmehr ausschlaggebend sind Kultur und Charakter eines Unternehmens sowie attraktive Karrieremodelle“, so der Employer Branding-Spezialist.

Soft Skills das größte Manko bei Bewerbern

Das größte Problem bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften, speziell für Schlüsselpositionen, sind laut Studie insbesondere Mängel im Bereich der Soft Skills:. „In den seltensten Fällen scheitert eine Einstellung an den fachlichen Qualifikationen des Kandidaten. Oftmals sind minder ausgeprägte Soft Skills das entscheidende Manko“, sagt Bethkenhagen. Das größte Defizit sehen 46 Prozent der HR-Verantwortlichen in der Persönlichkeit der Bewerber. Fast ebenso viele beklagen mangelnde soziale Kompetenzen (41%). „Statt ausschließlich Fachwissen zu vermitteln, müssen die Soft Skills in Ausbildung und Studium stärker gefördert werden. Gerade junge Bewerber können derartige Defizite frühzeitig durch Praktika und gesellschaftliches Engagement abbauen“, rät Bethkenhagen.

Die Studie „HR-Trendstudie“ ist kostenlos über den Online-Shop von Kienbaum erhältlich.

Quelle: Kienbaum

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