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Emerging Technology Center auf der IMTS 2016 zeigt Innovationen in den Bereichen Home, Mobilität und Medizin

AMT – The Association For Manufacturing Technology, wird in einer Ausstellung im Emerging Technology Center (ETC) auf der IMTS (12.-17.09.16, Chicago) die Themen Additive Manufacturing, Smart Manufacturing und Integrated Energies darstellen.
(PM) McLean, Va,, 25.07.2016 - Für die AMT ist das ETC ein Schaufenster, um zu zeigen, wie der aktuelle Stand der Fertigungstechnologien ist und wohin sich diese in nächster Zukunft entwickeln. Zu den wichtigsten Exponaten auf der IMTS 2016 gehören drei Machbarkeitsstudien im Bereich additive Fertigung (3D-Druck):

• „Additive bionic human" zeigt additiv hergestellte medizinische Implantate und Prothesen.
• Das AMIE-Projekt (Additive Manufacturing Integrated Energy) aus dem Oak Ridge National Laboratory (ORNL) des Department of Energy (DOE) zeigt die Verbindung eines Erdgas-Hybrid-Elektro-Fahrzeugs mit einem additiv hergestellten High-Performance-Gebäude, das erneuerbare Energie produziert, verbraucht und speichert.
• Eine Replik des legendären Sportwagens Shelby Cobra als E-Mobil und eine Reproduktion des Armeegeländewagens Willys von 1952. Mit Hilfe der Big-Area-Additive-Manufacturing-Technologie (BAAM) produzierte das Team für moderne Fertigungstechnologien des ORNL die Shelby Cobra Replik in nur 24 Stunden.

„Das ETC ist weltbekannt für die Präsentation von Projekten und umwälzenden Technologien, die vorher nur wenigen bekannt waren. Wir wollen, dass das ETC vorgefasste Vorstellungen davon, was Fertigung ist, hinterfragt“, sagt Peter R. Eelman, Vice President – Exhibitions & Business Development bei der AMT, dem Eigentümer und Organisator der IMTS.

Seit dem Debüt auf der IMTS 2004 ist das ETC für Besucher ein „Muss“. So entstand in der ETC-Ausstellung der IMTS 2014 live und vor Publikum das erste 3D-Druck-Auto der Welt. Das inzwischen berühmte „Strati“-Fahrzeug erhielt dabei allerhöchste Medien-Aufmerksamkeit. Auf der IMTS 2016 werden 3D-gedruckte Autos von Local Motors für Fahrten auf einer Indoor-Teststrecke in Halle C des North Building zur Verfügung stehen.

Das AMIE Projekt

Das AMIE Projekt, geleitet vom Oak Ridge National Laboratory, untersucht und zeigt, wie mit additiver Fertigung eine symbiotische Beziehung zwischen Energie und unserer Alltagsumgebung geschaffen werden kann.
„Prämisse des AMIE Projekts ist es, die Energieströme unserer Häuser und Fahrzeuge zu verbinden. Es verändert die Art, wie wir über die Erzeugung, den Verbrauch und die Speicherung von Energie denken“, sagt Dr. Craig Blue, Oak Ridge National Laboratory.

Mit AMIE kann ein Haus Energie aus dem Netz oder von den im Dach integrierten Photovoltaik-Modulen nutzen, und gleichzeitig speichert die Batterie im Haus überschüssige Sonnenenergie für bewölkte Tage. Das Haus verfügt auch über einen Bereich für kabelloses Laden in der Zufahrt. Über bidirektionalen drahtlosen Energiefluss kann das Gebäude die Batterie des Hybridfahrzeugs laden und umgekehrt kann das Fahrzeug bei Spitzenbedarf auch Strom an das Haus liefern. Darüber hinaus kann das Haus überschüssigen Strom ins Netz einspeisen, der dann anderswo verbraucht wird.

Additive Bionic Human

Der Teil „additive bionic human“ des ETC, entwickelt mit EOS, dem führender Unternehmen für additive Fertigung in Nordamerika, präsentiert ein interaktives Abbild des menschlichen Körpers. Dieses zeigt medizinische Implantate und Prothesen, die schon jetzt oder in naher Zukunft durch 3D-Druck hergestellt werden. Über einen Touch-Screen erhält der Betrachter tiefere Einblicke aus drei Perspektiven: die Patienten-Perspektive, die medizinische Sicht und die 3D-Technologie-Ansicht.

Zu den tatsächlich gedruckten Implantaten/Prothesen in der Ausstellung gehören Schädelimplantate, Luftröhren-Implantate, Zahnimplantate, Brustkorb, Beinprothesen, Gelenke und Hände. Die Open-Source-CAD-Dateien für die 3D-Druck-Hand sind kostenlos zugänglich – dank der Enable Community Foundation, welche E-NABLE fördert und verbreitet, ein globales Netzwerk digitaler humanitäre Helfer.

Beim Bio-Printing erreicht die additive Fertigung auch die zelluläre Ebene, wie beim Druck von Lebergewebe für die Arzneimittelforschung oder dem Druck von Blutgefäßen und von Knorpel als Ersatz eines beschädigten Meniskus.

„Tissue Engineering (Gewebezüchtung) ist eine wachsende Wissenschaft“, sagt Eelman. „Die Auswirkungen des Drucks lebender Gewebestrukturen auf die Medizinbranche sind beeindruckend, und wir wollen einige dieser Möglichkeiten zeigen.“

Innovations-App

Eine der größten Herausforderungen für Hersteller besteht darin, bezüglich neuer Technologie auf dem Laufenden zu bleiben. Damit sie mit den täglichen Entwicklungen Schritt halten können, wird AMT die erste Iteration einer neuen Software-Anwendung (App) vorstellen.

„Diese App läuft über einen traditionelle RSS-Feed. Sie ist eine echte Sammelstelle für Fertigungsforschung aus verschiedenen Quellen, die diese Forschung individuell und maßgeschneidert zusammenstellt, wie vom Benutzer definiert“, sagt Eelman „Die App debütiert als Teil der Informationen im ETC von AMT, und die Besucher können einige der Beta-Versionen in der AMT Experience testen.
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