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News, 30.12.2013
Einfuhrpreise weiter unter Vorjahresniveau
Rückläufiges Preisniveau bei deutschen Importen hält an
Anhaltend rückläufige Preise für unter anderem Energie sowie Metalle haben auch im November Importe der deutschen Wirtschaft insgesamt im Jahresvergleich vergünstigt.
Für Importe von Halbwaren und Rohstoffen mussten deutsche Firmen im Durchschnitt 7,8 Prozent weniger zahlen als im November 2012.
Für Importe von Halbwaren und Rohstoffen mussten deutsche Firmen im Durchschnitt 7,8 Prozent weniger zahlen als im November 2012.

Die seit Anfang des Jahres abwärts gerichtete Preisentwicklung bei deutschen Importen hat sich im November fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt ermittelte, bewegten sich die Preise von nach Deutschland eingeführten Gütern im November durchschnittlich 2,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ökonomen hatten Medienberichten zufolge sogar mit einem durchschnittlichen Preisrückgang um 3,1 Prozent gerechnet. Im Oktober hatten sich deutsche Importe im Jahresvergleich um 3,0 Prozent verbilligt, im September waren es 2,8 Prozent gewesen. Gegenüber Oktober verteuerten sich deutsche Importe im November geringfügig um 0,1 Prozent.

Kräftige Preisrückgänge wies der Einfuhrpreisindex unter anderem bei Energie aus. Hier lag das Einfuhrpreisniveau im November 7,3 Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Gegenüber Oktober verteuerten sich Energieimporte allerdings geringfügig um 0,2 Prozent. Am stärksten gaben die Einfuhrpreise für Steinkohle nach, die sich im Jahresvergleich um 13,0 Prozent verbilligte. Aber auch für rohes Erdöl und Erdgas mussten Importeure deutlich weniger zahlen als im Vorjahresmonat. Hier fielen die Preise im Schnitt um 6,5 Prozent bzw. 7,7 Prozent. Mineralölerzeugnisse verbilligten sich im Jahresvergleich sogar um 7,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preisrückgänge bei Energie hätten die Einfuhrpreise im November insgesamt nur 2,3 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats gelegen.

Auch die Preise für Rohstoffe und Halbwaren gaben kräftig nach. Hierfür mussten Importeure im November durchschnittlich 7,3 Prozent weniger zahlen als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2012, wobei sich Rohstoffe im Schnitt um 6,2 Prozent und Halbwaren um 8,7 Prozent verbilligten. Besonders starke Preisrückgänge gab es hier im Jahresvergleich bei Nicht-Eisen-Metallerzen (– 14,3 %) und bei Metallen (– 9,4 %), allen voran bei Nicht-Eisen-Metallen (- 12,8 %) und hier vor allem bei Nickel (-18,9 %) und Kupfer (-12,0 %). Die Einfuhrpreise für Getreide lagen sogar 19,7 Prozent unter denen des Vergleichszeitraum 2012.

Investitionsgüter waren ebenfalls günstiger als im Vorjahresmonat. Sie verbilligten sich im Schnitt um 1,6 Prozent. Gleiches galt für Waren aus der Ernährungswirtschaft, wo die Preise das Vorjahresniveau um 1,3 Prozent unterschritten, sowie für Gebrauchsgüter, für die Importeure im November durchschnittlich 1,2 Prozent weniger zahlen mussten als im Jahr zuvor. Die Preise für importierte Vorleistungsgüter lagen sogar durchschnittlich 3,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Importierte Verbrauchsgüter waren dagegen insgesamt ein wenig teurer als im November 2012 (+ 0,4 %).

Im Nahrungsmittelsektor verteuerten sich unter anderem Milch und Milcherzeugnisse, die im Durchschnitt 12,5 Prozent mehr kosteten als im Vergleichszeitraum 2012. Importierter Rohkaffee verbilligte sich dagegen binnen Jahresfrist um 25,9 Prozent.

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