VOLLTEXTSUCHE
News, 01.07.2013
Einfuhrpreise erneut gesunken
Deutsche Importe verbilligen sich weiter
Deutsche Importe haben sich im Mai im Durchschnitt abermals sowohl auf Monats- als auch Jahressicht verbilligt. Grund für das weiter rückläufige Niveau der deutschen Einfuhrpreise sind anhaltend sinkende Preise für Energie und metallischen Rohstoffen.
Die Talfahrt der Einfuhrpreise setzt sich fort. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lagen die Preise für nach Deutschland importierte Güter im Mai im Durchschnitt 2,9 Prozent unter dem Niveau von Mai 2012. Das ist der fünfte Monat in Folge, in dem die deutsche Wirtschaft für Importe durchschnittlich weniger zahlen musste als im Vorjahresmonat. Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang um 2,6 Prozent prognostiziert.  Auch auf Monatssicht verringerten sich die deutschen Einfuhrpreise weiter. Gegenüber April verbilligten sich Importe im Schnitt im Mai, nachdem die Einfuhrpreise im April und März bereits um 1,4 beziehungsweise 0,1 Prozent gesunken waren, um 0,4 Prozent und damit ebenfalls deutlich stärker als prognostiziert (Prognose: -0,2 %).

Verantwortlich für die nach unten gerichtete Preisentwicklung bei den deutschen Einfuhren ist vor allem anhaltende Preistalfahrt bei importierten Energieprodukten. So lagen die Preise für importierte Energie im Mai durchschnittlich 9,9 Prozent unter dem Vorjahresstand. Gegenüber April verbilligte sich Energie aus dem Ausland für deutsche Importeure im Schnitt um 1,7 Prozent. Am stärksten verbilligte sich Steinkohle, für die Bezieher 11,3 weniger zahlen mussten als im Mai 2012. Aber auch  die Erdgas- und die Erdölpreise gaben kräftig nach (-11,3 % bzw. -9,3 %). Gleiches galt für Mineralölerzeugnisse (-8,5 %).  Ohne die Preisrückgänge bei Energieprodukten wäre der Einfuhrpreisindex nur 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen.

Teuerungsdämpfend wirkten überdies die anhaltend rückläufigen Preise für metallische Rohstoffe, allen voran bei Nicht-Eisen-Metallerzen, die sich auf Jahressicht um 11,0 Prozent verbilligten. Nicht-Eisen-Metalle und entsprechendes Halbzeug kostete im Durchschnitt 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen mussten Importeure sogar 7,5 Prozent weniger zahlen als im Mai 2012. Auch Eisenerze waren deutlich günstiger als im Vorjahresmonat (-2,0 %). Die Preise für Rohstoffe insgesamt lagen 9,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Importierte Investitionsgüter waren Importierte Vorleistungsgüter verbilligten sich auf Jahressicht im Schnitt um 2,8 Prozent, Investitionsgüter um 0,9 Prozent und Fertigwaren um 1,1 Prozent.

Auf Talfahrt blieben auch die Preise für importierten Rohkaffee. Er verbilligte sich im Schnitt auf Jahressicht um 27,1 Prozent und gegenüber April um 2,6 Prozent. Deutlich teurer als im Vorjahresmonat waren dagegen Milch und Milcherzeugnisse. Hier lagen die Preise  durchschnittlich 6,1 Prozent über dem Vorjahresstand (+1,7 % gegenüber April). Für Getreide mussten Importeure sogar 7,5 Prozent mehr zahlen als im Mai 2012, wenn auch weniger als im April (-1,2 %). Importierte Nahrungsmittel insgesamt verteuerten sich gegenüber Mai 2012 um 1,2 Prozent, Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs sogar um 2,4 Prozent.
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG