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Pressemitteilung

Ein WM-Spiel, das die Gemüter bewegte

Deutschland-Algerien: Ein WM-Spiel, das die Gemüter bewegte. Dazu ein Spieler-Interview als gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich doch unsere Wahrnehmung ist
(PM) Solingen, 03.07.2014 - Es war ein WM-Spiel, das die Gemüter bewegte: „Ein langweiliger Anfang, ein Spiel mit Unsicherheit und Bangen“, „Ich hatte den Eindruck, die waren total ängstlich und ratlos.“, „Ich fand das Spiel schlecht und war enttäuscht. Trotzdem bin ich froh, dass wir gewonnen haben.“

Eine Zitterpartie. Dennoch hat die deutsche Nationalmannschaft einen Sieg davon getragen. Anschließend Meinungen von Kommentatoren und Zuschauern, Interviews mit den Spielern. Und dann noch ein ganz spezielles Interview, das für Unterhaltung, aber auch für Diskussionen sorgte: „…Völlig wurscht. Was wollen Sie jetzt von mir? Kann ich nicht verstehen. Ich versteh die ganze Fragerei nicht…“

Mit den Interviews direkt nach einem Fußballspiel ist das ja so eine Sache. Dennoch: Per Mertesacker hatte nach dem WM-Fußballspiel „Nationalmannschaft gegen Algerien“, scheinbar eine völlig andere Wahrnehmung als viele Zuschauer, die – unabhängig von der Tatsache, dass Deutschland dann doch tatsächlich weiter kam – während des Spiels ein merkwürdiges Gefühl in der Magengrube spürten.

Dennoch können viele Menschen Mertesackers Reaktion durchaus verstehen. „Ich hätte genauso reagiert.“, sagte jemand. Sind wir vielleicht alle wie Per Mertesacker?

„Wenn man selbst physisch und emotional in etwas involviert ist, was andere von außen betrachtet hinterfragen, geht so etwas schnell.“, sagt Andreas Köhler von der Agentur für angewandte Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Wirtschaftspsychologie, kurz ib genannt.

Auf jeden Fall ist das in der Presse heftig diskutierte Interview nicht nur ein Beispiel dafür, wie Emotionen hoch kochen können, sondern auch dafür wie unterschiedlich unsere Wahrnehmungen sind. Dabei geht es nicht um den Unterschied zwischen Meinung, Wahrheit und Erkenntnis, sondern vielmehr darum, dass ein und die gleiche Sache oder Person von jedem Menschen anders wahrgenommen, eingeschätzt und gewertet wird.

Selbst wenn wir anderen eine ähnliche Sicht und Denkweise unterstellen, scheinbar der gleichen Meinung sind, etwas für richtig oder falsch halten, etwas schön oder nicht schön finden, ist es letztendlich doch so, dass in Wirklichkeit jeder etwas anderes sieht und empfindet. Vielen ist das gar nicht bewusst. Unser Gehirn spielt uns jedoch einige Streiche.

Mit diesen Streichen und wie man diese entweder vermeiden oder positiv für sich nutzen kann, beschäftigt sich auch die Agentur für angewandte Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Wirtschaftspsychologie in Solingen. Das kann das erfolgreiche Verhalten von Fußballspielern beim Elf-Meter-Schießen ebenso betreffen wie das optimale Handeln zur Erreichung anderer Ziele: Eine erfolgreiche Bewerbung kann ebenso dazu gehören wie mehr Kunden für Unternehmen, Sympathien für Politiker oder ein glückliches Beziehungsleben und erfolgreiches Teamwork.

ib Gründer und Agenturleiter Andreas Köhler: „Viele denken immer noch, dass unsere Sinnesorgane allein für unsere Wahrnehmung verantwortlich sind. Unsere Wahrnehmung basiert jedoch auf Denkprozessen in unserem Gehirn. In Bruchteilen von Sekunden formen wir uns aus den mit unseren Sinnesorganen aufgenommen Reizen, die im Gehirn mit unseren individuellen Einstellungen, Wertvorstellungen, Wünschen, Gefühlen und Bedürfnissen abgeglichen werden, mit Hilfe unserer Vorstellungskraft eine eigene Realität mit unterschiedlichen Inhalten.

Somit sieht jeder nur das was er sehen kann und auch nur das was er sehen will. Das, was wir wahrnehmen, ist also quasi ein Phantasie-Produkt. Die Realität müsste schon gemessen werden, z.B. beim Fussball u.a. die Anzahl der Ballkontakte, Torschüsse und erzielten Tore. Wie etwas wirkt, ist eine Sache -nackte Zahlen und Fakten bilden die Realität. Insofern hat Per Mertesacker recht, zumindest wenn er sagt: "Wir sind unter den letzten acht..." Ob das aber für die Zuschauer allein zählt, ist eine andere Sache.

Ist unsere Wahrnehmung manchmal getrübt? Köhler: "Unsere Wahrnehmung ist davon beeinflusst, was wir denken, uns wünschen und bislang erfahren haben. Zusätzlich wird sie von unzähligen Beobachtungs-, Wahrnehmungs- und Beurteilungsfehlern beeinflusst. Die Sicht jedes Einzelnen hängt auch vom Blickwinkel des Betrachters ab. Der eine sieht etwas von außen. Der andere war selbst dabei, hat gekämpft und gelitten. Der eine ist mit wenig, der andere erst mit mehr zufrieden. So ist das auch mit Fußball und Interviews. Selbst spielen oder zuschauen? Kämpfen oder einfach nur dabei sein?

Jeder sieht etwas anderes, empfindet und wertet es unterschiedlich. Die jeweilige Rolle und der jeweilige Blickwinkel entscheidet mit, ebenso unser körperlicher und psychischer Zustand." Die eigene Wahrnehmung stellt ein entscheidendes Fundament für unser gesamtes Leben dar. Andreas Köhler: „Wer seine Wahrnehmung sensibilisiert, schärft und hinterfragt, läuft deutlich seltener vor die Pumpe und kann in allen Bereichen noch erfolgreicher sein – auch beim Fußball.“
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