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Pressemitteilung

Ein Ökostrom-Leben: mit fünf Klicks 30 Tonnen CO2 einsparen

Wie die eigene Wechselentscheidung die CO2-Bilanz verändert und eine der größten Klimasünden verhindert; Beispiel Polarstern
(PM) München, 08.05.2013 - Allein durch einen nachhaltigen Strombezug kann jeder im Laufe seines Lebens bis zu rund 30 Tonnen CO2 einsparen.* Diese Menge ist vergleichbar mit dem Schadstoffausstoß eines VW Buses**, mit dem man zweimal die Erde umrundet. „Angesichts des vor allem im Bereich der Informations- und Kommunikationsgeräte steigenden Stromverbrauchs in den privaten Haushalten, ist eine bewusste Energiewahl immer entscheidender, um Klima und Umwelt nachhaltig zu schonen“, sagt Florian Henle, Mitgründer des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern. Experten prognostizieren bereits, dass der Kohlendioxid-Ausstoß 2012 um bis zu zwei Prozent gestiegen sein kann. Vor wenigen Tagen wurde an einigen Stellen auf der Erde sogar fast die Kipp-Grenze erreicht. Damit ist die Konzentrationsmenge von Treibhausgasen in der Atmosphäre gemeint, ab der die Folgen des Klimawandels nicht mehr rückholbar sind. Die globalen Folgen wie Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürren gelten unter Experten dann als kaum mehr beherrschbar.

Der Stromverbrauch: eine der größten Klimasünden im Privathaushalt

Die Klimasünden, die durch den privaten Stromverbrauch ausgelöst sind, lassen sich anders als beispielsweise im Konsum oder in der Ernährung mit nur einer Maßnahme verhindern: Wer zu Ökostrom wechselt, der vermeidet mit jeder verbrauchten Kilowattstunde, dass dabei weiter CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen wird. Gerade durch die zunehmende Nutzung digitaler Geräte benötigen private Haushalte immer mehr Strom. Seit 1996 ist der Verbrauch im Bereich Audio/TV und Büro um das 3,5fache gestiegen. Heute macht er fast ein Viertel des gesamten privaten Stromverbrauchs aus.*** Auch der Stromverbrauch beim Waschen, Trocknen und Spülen hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Anstatt angesichts der Vielfalt möglicher Maßnahmen zu verzweifeln, solle man sich besser „auf ein überschaubares Maßnahmenbündel fokussieren, rät Immanuel Stieß, vom ISOE, dem Institut für sozial-ökologische Forschung. „Am Ende bringt das oft mehr.“ Und Florian Henle ergänzt: „Den Deutschen ist es wichtig, dass die Handlungen einfach umsetzbar sind und nicht den eigenen Lebensstil einschränken. Der Wechsel zu Ökostrom ist beispielsweise in wenigen Minuten erledigt und hat einen nachhaltigen Einfluss auf Umwelt und Klima – ob beim Arbeiten am Computer, beim Musik hören oder beim Kochen.“ Das bestätigt auch die Studie des Bundesumweltministeriums “Umweltbewusstsein in Deutschland 2012”. Obwohl Klima- und Umweltschutz für die große Mehrheit der Deutschen zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit gehören, tun sie sich mit Energiesparmaßnahmen immer schwerer. Schalteten 2010 noch 83 Prozent der Befragten nicht benötigte Geräte ab, taten das 2012 nur noch 74 Prozent. Auch der Anteil der Käufer energieeffizienter Geräte fiel von 65 Prozent auf 52 Prozent. Hingegen ist der Anteil der Ökostromkunden von acht Prozent im Jahr 2010 auf 20 Prozent im Jahr 2012 gestiegen.

Polarstern Ökostrom: einmal gewählt, wirkt doppelt

Der CO2-Anstieg in der Atmosphäre kann letztlich nur weltweit verhindert werden, darin sind sich die Klimaexperten einig. Besonders die zunehmende Industrialisierung und die verbesserten Lebensumstände in den Entwicklungs- und Schwellenländer heizen der Atmosphäre zunehmend ein. Deshalb fördert der unabhängige Ökoenergieversorger Polarstern als erster Anbieter in Deutschland für jeden Kunden die weltweite Energiewende. Neben dem Bau neuer Ökokraftwerke hierzulande hilft Polarstern für jeden Kunden pro Jahr einer Familie in einem Entwicklungsland wie zum Beispiel Kambodscha beim Bau ihrer eigenen Mikro-Biogasanlage. „Das ist ein wichtiger Anstoß, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben“, sagt Florian Henle. Betrieben mit dem Mist von zwei Rindern oder vier Schweinen liefert die Anlage ausreichend Energie, um einen Gasherd und eine Gaslampe zu betreiben. Zusätzlich dienen die Reste der Biogaserzeugung als Dünger für die Felder. Familie Rin, eine der von Polarstern unterstützten Familien, erzählt, dass sie auf diese Weise ihren Gemüseanbau derart steigerte, so dass sich ihre Investition in die Anlage bereits in zwei Jahren ausgezahlt haben wird. „Mit Hilfe unserer Kunden leisten wir in Kambodscha eine Anschubfinanzierung. Den Rest erbringen die unterstützten Familien selbst, ganz nach dem erfolgreichen Prinzip “Hilfe-zur-Selbsthilfe“, erklärt dazu Florian Henle.

Quellen:
* Berechnet basierend auf dem durchschnittlichen Alter einer Haushaltsgründung und der Lebenserwartung
** VW-Bus, Kastenwagen 2,0 TDI
*** Auswertung NRW.STROMcheck für HEA, BDEW und EnergieAgentur.NRW, 2012
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